9. November 2022
Am 7. März 2021 haben die Baumer Stimmberechtigten einen Kredit von brutto CHF 10,98 Mio. für die Sanierung des Hallenbades Bauma («Halli») angenommen. Die Arbeiten zur Sanierung sind in vollem Gang. Während die Baukommission den Bau begleitet, plant der Hallenbadausschuss bereits die Neueröffnung.

Die Baukommission unter der Leitung der Ressortvorsteherin Hochbau und Liegenschaften, Heidi Weiss, übt die Oberaufsicht über die Sanierung des Hallenbades aus und ist verantwortlich für die Lenkung, Führung und eine ordnungsgemässe Realisierung des Projektes. Nach dem Projektabschluss übergibt die Baukommission das sanierte Hallenbad wieder dem Ressort Gesellschaft.

Der grösste Teil der Arbeiten konnte mittlerweile vergeben werden. Leider zeigte sich, dass die Bausubstanz des Hallenbades teilweise in einem schlechteren Zustand ist, als angenommen werden durfte. Dadurch entstehen Mehrkosten, aus heutiger Sicht wird aber der bewilligte Kredit eingehalten. Mehraufwand ist vor allem in drei Bereichen entstanden:

  • Es mussten wesentlich mehr Schadstoffe (Asbest, PCB, etc.) fachmännisch entsorgt werden, als aufgrund der Voruntersuchung anzunehmen war.
  • Unterschiedliche tragendende Betonbauteile wie diverse Stützen sowie die Decken im Beckenumgang im Untergeschoss und über dem Nichtschwimmerbecken mussten infolge stark korrodierter Armierungseisen aufwendig saniert werden. Das volle Schadensausmass war erst nach dem Rückbau der technischen Einbauten erkennbar.
  • Die meisten Fassadenelemente sind korrodiert und müssen ersetzt werden. Vorgesehen war mehrheitlich nur der Ersatz der Verglasungen.

Die zusätzlichen Arbeiten führen zu einer Bauverzögerung von mehreren Wochen. Die Wiedereröffnung des Bades wird daher nicht wie vorgesehen bereits Ende Oktober 2023, sondern erst Anfang 2024 erfolgen.

Die Präsidentin der Baukommission Heidi Weiss äussert sich wie folgt: «Es ist schade, dass wir die Wiedereröffnung des Hallenbades verschieben müssen. Wie die meisten Baumer und Baumerinnen freue ich mich nämlich sehr darauf. Leider sind die zusätzlichen Arbeiten aber zwingend. So wäre es ohne Betonsanierung viel zu gefährlich, das Bad wieder in Betrieb zu nehmen».

Dem Hallenbadausschuss (HALA) steht die Ressortvorsteherin Gesellschaft, Manuela Burkhalter, vor. Der Hallenbadausschuss ist unter anderem für die Weiterentwicklung der Hallenbadstrategie und die Erarbeitung und Festsetzung des Betriebskonzeptes nach der Neueröffnung zuständig.

Auf Antrag des HALA hat der Gemeinderat die Mitglieder der beratenden Hallenbadkommission (BEHAKO) gewählt. Die konstituierende Sitzung findet im Dezember statt. Die BEHAKO ist zuständig für die Beratung des HALA bei wichtigen betrieblichen Fragen.

Der HALA hat mit dem in einem ersten Entwurf vorliegenden Betriebskonzept einige wichtige Fragen entschieden: so wird das Hallenbad nach der Wiedereröffnung deutlich länger für das Publikum offen sein, als vor der Schliessung. Mit der Neueröffnung wird auch ein Digitalisierungsschub erfolgen: Kurse und Eintritte sollen nicht nur im Internet gebucht und bezahlt, sondern auch ohne Medienbruch durch die Mitarbeitenden des Hallenbades digital bewirtschaftet werden können.

Weiter hat der HALA die Arbeiten am Marketingkonzept aufgenommen. Das Marketingkonzept wird aufzeigen, wie das Hallenbad nach Aussen auftreten wird, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen und welche Marketingaktivitäten zur Zielerreichung vorgesehen sind.

Die Präsidentin des HALA, Manuela Burkhalter, äussert sich wie folgt: «Die Sanierung des Halli und die dadurch bedingte Betriebspause sind eine grosse Chance, den Betrieb des Halli völlig neu zu denken. Hier freue ich mich auch auf die Impulse aus der Hallenbadkommission, in welcher Fachwissen und Nutzererfahrung vertreten sind.»

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