S26 und Dampflok

Dampfbahn

blaues Häuschen hinter Weinrebe

Wirtshausschild Tanne

Gemeindehaus

Beflaggung am Gemeindehaus

 

 

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Wappen:

1740 ein Laubbaum,
ab 1803 in Silber grüne Tanne mit rotem Stamm und je 5 seitlichen Ästen auf gewachsenem grünem Boden
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Die erste Erwähnung eines Wappens von Bauma finden wir im Band 1 des «Lexicon heraldogeographico-stemmatographicum» von Johann Friedrich Meiss aus dem Jahre 1740. Es zeigt in goldenem Feld einen grünen Laubbaum mit rotbraunem Stamm auf grünem Boden. Es ist anzunehmen, dass Meiss Bezug auf den. früheren Ortsnamen von Bauma «Hof bei den Bäumen» nimmt.

Die Taverne «Zum Tannenbaum», die schon 1732 in einem Notariatsprotokoll genannt wird, hiess früher aber seit 1564 einfach «Das Wirtshaus zu Bauma». Erstmals im Jahre 1805 erscheint auf einem Siegelabdruck eines gemeinderätlichen Schreibens statt des Laubbaumes eine Tanne. Es ist anzunehmen, dass dieser Wechsel beim politischen Umschwung von 1798 in der Zeit der Helvetik vorgenommen wurde, als die Baumer eine Tanne als Freiheitsbaum auf dem Dorfplatz aufpflanzten und die Franzosen als Boten der Freiheit besangen, oder auch als Nachahmung des Schildes am Gasthaus Tanne.
 

In den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts hatte die Kantonale Wappenkommission die Wappen der Gemeinden des Kantons Zürich zu begutachten und allenfalls heraldisch zu revidieren. Sie beauftragte den Historiker Diethelm Fretz mit diesen Arbeiten.

Am 26. Oktober 1926 beschloss die Kommission auf Antrag von D. Fretz einstimmig: «Die Gemeinde Bauma führt ein Wappen wie folgt: In Silber auf grünem natürlichen Boden eine Tanne mit rotem Stamm.» Bei der Herausgabe eines neuen Gemeindewappenbuches durch die Antiquarische Gesellschaft des Kantons Zürich bestätigte der Gemeinderat am 13. Januar 1970 den neuen Text: «In Silber auf gewachsenem Boden eine grüne Tanne mit rotem Stamm.» Seither wurde der Boden, auf dem die Tanne steht, nicht mehr als Hügel, sondern eben angenommen.

Das Amtsschild des Weibels des Kreisgerichtes Bauma von 1815 -1832 weist noch das Zürcher Wappen auf, während das spätere Schild des Gemeindeweibels das Baumer Wappen ziert.