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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauma 2010

Leitbild wird überarbeitet

29.12.2010 Druckversion


B. Das vor über zehn Jahren erstellte Leitbild wird derzeit überarbeitet.

Das Leitbild soll als Grundlage für die weitere Arbeit des Gemeinderates dienen. Er wird im ersten Halbjahr 2011 anlässlich einer Klausurtagung die Legislatur- und Jahresziele festlegen. Der Prozess wird begleitet von der Firma Raths Management GmbH, Pfäffikon. Der Gemeinderat wird das überarbeitete Leitbild im Rahmen einer Gemeindeversammlung vorstellen. Die Erarbeitung der Legislaturprogramme stützt sich auf die Geschäftsordnung, die sich der Gemeinderat gegeben hat.

Stellungnahmen zu Auflageprojekten
Im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbundes fand bis anfangs Dezember 2010 die öffentliche Auflage des eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsgesuches der Schweizerischen Bundesbahnen betreffend den Stellwerkersatz und die Anpassung der Publikumanlagen auf der Bahnstrecke Kollbrunn – Wald statt. Bis ins Jahr 2015 soll die Tösstallinie modernisiert und automatisiert werden. Dabei sind Änderungen bei den Geleiseanlagen geplant. Im Jahr 2018 wird im Tösstal der Halbstundentakt durchgehend eingeführt und die S 11 (Zürich – Winterthur) soll über Seen ins untere Tösstal verlängert werden. Durch diese zusätzlichen Züge müssen die Kreuzungsbahnhöfe über die richtigen Geleiseanlagen verfügen. Der Gemeinderat befürchtet, dass im jetzigen Projekt Geleiseanlagen redimensioniert und schliesslich für die Bewältigung des Zugverkehrs mit den zusätzlichen Zügen wieder ausgebaut werden müssen. Er verlangt in seiner Stellungnahme deshalb, dass das Bahnprojekt 2018, die 4. Teilergänzung des Verkehrsverbundes, bereits in die jetzige Planung einbezogen wird.

Das kantonale Tiefbauamt liess das Projekt für die Anpassung der Knoten und die geplanten Unterhaltsarbeiten (Randabschlüsse und Belagserneuerung) der Staatsstrassen im Dorf Bauma auflegen. Das heutige Verkehrsregime Dorfstrasse / Heinrich Gujer-Strasse rund um den Dorfkern wird beibehalten. Zur Verkehrsberuhigung werden die Kreuzungsbereiche eingeengt und mit zusätzlichen Inseln versehen. Der Gemeinderat steht hinter dem Projekt und bringt in seiner Stellungnahme einige Wünsche an.

Finanzcontrolling / Finanzen
Die Abteilung Revisionsdienste des kantonalen Gemeindeamtes hat eine Geldverkehrsrevision durchgeführt und dabei festgehalten, dass die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt wird.

Auch im nächsten Jahr wird die Revisionsstelle des Gemeindeamtes die Revisionen durchführen. Der Gemeinderat musste dies neu beschliessen, weil gestützt auf die geänderte Verordnung über den Gemeindehaushalt verlangt wird, dass die Gemeinden für eine fachkundige und unabhängige Prüfung des Finanzhaushaltes und des Rechnungswesen zu sorgen haben. Insbesondere kommt zu den bisherigen Prüfungsgegenständen eine Jahresrechnungsrevision dazu. Dies bedeutet, dass die Revisionen nur durch Personen mit entsprechender Fachausbildung ausgeführt werden dürfen. Die heutige Rechnungsprüfungskommission verfügt über kein Mitglied, welches diese Anforderung erfüllt. Für die RPK wird aber nicht viel ändern; sie wird ihre bisherigen Tätigkeiten weiterhin ausüben.

Der Gemeinderat genehmigt die Voranschläge 2011 der Zweckverbände der Gruppenwasserversorgung Tösstal und des Zivilschutzes Tösstal. Die Kostenanteile sind im Budget der Politischen Gemeinde enthalten. In der Laufenden Rechnung sind für die Gruppenwasserversorgung Fr. 45'533.- und für den Zivilschutz Fr. 66'044.- budgetiert.

An die Ausgaben der Gemeinde Bauma für die wirtschaftliche Hilfe im Jahr 2009 wird der Gemeinde bei einem Ansatz von 50 % ein Staatsbeitrag von Fr. 197'325.- ausgerichtet.

Die Mitgliedschaft beim Verein Taglohn-Arbeits-Vermittlung Zürcher Oberland mit Sitz in Wetzikon wird um ein Jahr verlängert. Mit der Beschäftigung von arbeitssuchenden Personen können Leistungen der wirtschaftlichen Hilfe eingespart werden.

Bürgerrecht
Rolf und Nevita Hoppe-Dal Fara mit ihren minderjährigen Kindern Kevin, Dennis und Nils, wohnhaft in Bauma, Silisegg, haben das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma erworben. Die Familie verzichtet auf das bisherige Bürgerrecht von Utzenstorf BE.

Der Gemeinderat hat unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts die Brüder Liridon Ajvazi, geb. 14. Juni 1992 in Wil SG, Pflegeassistent, und Zijadin Ajvazi, geb. 20. Januar 1997, Schüler, beide mazedonische Staatsangehörige und wohnhaft in Bauma, Husacherstrasse 22, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.

Friedhofarbeiten neu vergeben
Für die Vergabe der diversen Friedhofarbeiten wurde wieder ein Submissionsverfahren durchgeführt. Die Arbeiten beinhalten den allgemeinen Friedhofunterhalt, das Bestattungswesen und den Grabunterhalt derjenigen Gräber, für welche ein Vertragsverhältnis mit der Gemeinde besteht. Die Arbeiten wurden für drei Jahre mit der Option einer Vertragsverlängerung an die Gärtnerei Peter Schneider, Bauma, vergeben. Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf jährlich Fr. 105'000.-.

Verschiedenes
Im Sekundarschulhaus wird die Reinigungsmaschine ersetzt. Dafür wird ein Kredit von Fr. 13'285.- bewilligt und der Auftrag an die Firma Diversey, Münchwilen, vergeben.

Dem Verein Jugendsport Bauma – Saland wird an die Anschaffung eines Schwingbodens für die Geräteriege ein Beitrag von Fr. 5'000.- ausgerichtet. Die seitens der Gemeinde vorhandenen Matten waren altersbedingt für die auf hohem Niveau turnenden Kinder und Jugendlichen nicht mehr geeignet.

Das Theater des Kantons Zürich gastiert am Sonntag, 27. Februar 2011, um 15.00 Uhr, im Gasthaus Blume in Fischenthal. Der Gemeinderat beteiligt sich mit den Gemeinden Fischenthal und Sternenberg an den Kosten. Zur Aufführung gelangt die Komödie „Frohe Feste“ von Alan Ayckbourn.

Am Lehrlingswettbewerb Zürcher Oberland haben zehn Lernende aus der Gemeinde Bauma teilgenommen. Die Organisatoren erhalten einen Gemeindebeitrag von Fr. 1'000.-.

Der Gemeinderat wünscht allen ein gutes und glückliches Neues Jahr.


29.12.2010



Budget 2011 verabschiedet – ausgeglichene Laufende Rechnung
01.11.2010 Druckversion


B. Der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2010 wird ein unveränderter Gemeindesteuerfuss von 122 % beantragt.

Der Voranschlag 2011 sieht bei einem Aufwand von Fr. 27'503'600.- und einem Ertrag von Fr. 27'525’100.- einen Ertragsüberschuss von Fr. 21'500.- vor. Es wird ein einfacher Staatssteuerertrag (100 %) von Fr. 6'550'000.- erwartet. Die Investitionsrechnung enthält Ausgaben von Fr. 6'270'000.- und Einnahmen von Fr. 1'995'000.-, was eine Nettoinvestition von Fr. 4'275'000.- ergibt. Bei einem Verwaltungsvermögen von Fr. 21'200'000.- sind Abschreibungen von Fr. 2'433'300.-  vorgesehen. Aus diesen Werten ergibt sich ein Finanzierungsfehlbetrag von Fr. 1'820'200.-. Bei den Investitionen sind die höchsten Nettoausgaben bei den Schulliegenschaften (Fr. 1'035'000.-), beim Alters- und Pflegeheim Böndler (Fr. 1'055'000.-), den Gemeindestrassen (Fr. 333'000.-), beim Gemeindewasserwerk (Fr. 540'000.-) und den Bachverbauungen (Fr. 445'000.-) zu verzeichnen.

Der Budgetgemeinde-Versammlung werden folgende weitere Geschäfte unterbreitet: Brutto-Kreditbegehren von Fr. 1'400'000.- für Küchenumbau und Bettenlifteinbau im Alters- und Pflegeheim Böndler; Bauabrechnungen über Wasserleitungsbauten in Saland und Kabelverbindungen zwischen den Reservoirs Brandholz / Hörnen und dem Pumpwerk Schwendi sowie ein Antrag um Übernahme der Wasserversorgung Undalen.

Gemeindeversammlungen 2011
Der Gemeinderat hat die ordentlichen Gemeindeversammlungen für die Rechnungs- und Budgetabnahme auf den 20. Juni 2011 und 12. Dezember 2011 festgesetzt. Ausserordentliche Gemeindeversammlungen sind am 28. März 2011 und 26. September 2011 vorgesehen.

Klärwärterstelle besetzt
Für den in Pension gehenden Klärmeister Heinrich Schenkel hat der Gemeinderat durch einstimmigen Beschluss in einer Berufungswahl Andreas Wolfensberger, Fischenthal, auf den 1. Januar 2011 als Klärwärter angestellt. Andreas Wolfensberger ist 45-jährig und absolviert zur Zeit die Ausbildung zum Klärmeister; in einem Teilzeitpensum arbeitet er auf der Kläranlage Fischenthal. Von insgesamt neun Kursen hat er deren vier bereits abgeschlossen. Die kantonale Gewässerschutzabteilung hat zum Schutze des Grundwassers verschiedene Varianten für eine Abwassersanierung im oberen Tösstal ausgearbeitet. Dabei wird auch eine Zusammenarbeit der Gemeinden Bauma und Fischenthal im Betrieb der Kläranlagen angestrebt. Als mögliche Variante wird eine Ableitung des Abwassers aus Fischenthal in die Baumer Kläranlage in Saland in Erwägung gezogen; beide Anlagen müssen nämlich mittelfristig saniert und ausgebaut werden. Nebst den ausgewiesenen Qualifikationen des Bewerbers waren dies für den Gemeinderat wichtige Gründe, den Klärwärter in einer Berufungswahl, gestützt auf die Bestimmungen in der Dienst- und Besoldungsverordnung, anzustellen und auf eine Ausschreibung der Stelle zu verzichten.

Bauten im Dorf Bauma
Zur Zeit wird der Meteorwasserkanal in der Heinrich Gujer-Strasse saniert; die Arbeiten werden von der Firma BWT Bau AG, Turbenthal, ausgeführt.

Im nächsten und übernächsten Jahr wird das kantonale Tiefbauamt die Heinrich Gujer-Strasse und die Dorfstrasse sanieren. Die Randabschlüsse werden neu erstellt und es wird ein neuer Belag eingebaut. In diesem Zusammenhang werden die Kreuzungen im Unterdorf und beim Rest. Schöntal baulich angepasst. Beim VOLG-Laden wird es für das Parkieren separate Ein- und Ausfahrten geben. Das Projekt liegt zur Zeit in der Gemeinderatskanzlei auf und kann eingesehen werden.

Die Bushaltestelle beim Bahnhof Bauma muss behindertengerecht umgebaut werden. Dieses Vorhaben ist mit den erwähnten Strassenbauten des Kantons zu koordinieren. Dem Gemeinderat liegen für eine Neugestaltung der Haltestelle erste Studien vor, die aber aus sicherheitstechnischen Aspekten nicht zu genügen vermögen. Der Gemeinderat beauftragt das Planungsbüro Grünenfelder + Keller AG, Winterthur, mit der Ausarbeitung weiterer Varianten und bewilligt einen Kredit von Fr. 10'000.-. Spätestens im Jahr 2012 soll die Bushaltestelle gebaut sein. Dies ist auch deshalb wichtig, weil in den folgenden beiden Jahren die Bahnhofhalle des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland erstellt wird.

Verschiedenes
Der Bezirksrat Pfäffikon hat die Jahresrechnung 2009 der Politischen Gemeinde Bauma stichprobenweise auf formelle Vollständigkeit und Rechtmässigkeit geprüft; es werden keine Bemerkungen angebracht.

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich überweisen der Gemeinde Bauma für den Zeitraum vom 1. Oktober 2008 bis 30. September 2009 eine Ausgleichsvergütung von Fr. 95'660.-. Die Vergütung geht an jene Gemeinden, die kein eigenes Elektrizitätswerk betreiben.

Für die Feuerwehr Bauma-Sternenberg werden die Atemschutzgeräte ersetzt. Der Gemeinderat bewilligt dafür nach Abzug des Kostenanteils der Gebäudeversicherung einen Nettokredit von Fr. 42'200.-.

Die Kantonspolizei hat Geschwindigkeitskontrollen im Innerortsbereich mit 50 km/h durchgeführt. In Lipperschwendi mussten von 339 kontrollierten Fahrzeugen 60 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 80 km/h gemessen. Bei der Kontrolle in Dillhaus wurden 146 Fahrzeuge kontrolliert. Es mussten 18 Lenker verzeigt werden; der Schnellste war mit 64 km/h unterwegs.


1.11.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Weitere Bachverbauungen am Wissenbach
22.9.2010 Druckversion


B. Der Gemeinderat bewilligt für den Bau eines Schwemmholzrechens am Wissenbach oberhalb der Giesserei Wolfensberger AG einen Kredit von Fr. 130'000.-.

In den vergangenen Monaten wurde im Dorf Bauma am Wissenbach intensiv gebaut. Der Kanton sanierte den Durchlass unter der Dorfstrasse und im unteren Bachlauf wurde die Ufermauer ersetzt. Ein hochwassersicherer Ausbau des Wissenbaches im Dorfbereich mit einem 100-jährigen Hochwasser als Bemessungsabfluss würde enorme bauliche Eingriffe mit entsprechend hohen Kosten bedingen. Der Gemeinderat entschied im Einvernehmen mit dem Kanton, sich auf Verbesserungsmassnahmen zu beschränken. Die bautechnische Sanierung des Durchlasses ist abgeschlossen. Im unteren Bachlauf wurde die Durchflusskapazität optimiert. Als weitere Massnahme ist der Einbau eines Schwemmholzrechens unterhalb Neuthal vorgesehen. Dieser Rechen soll verhindern, dass Holz in Richtung Dorf Bauma geschwemmt wird und die Brücken und Durchlässe bei Hochwasser verstopft werden. Die Grösse des Rechens wird so konzipiert, dass eine lose Holzmenge von ca. 450 m3 aufgenommen werden kann und das Wasser auf einer Fläche von ca. 1500 m2 aufgestaut wird. Mit dem Stauen des Wassers wird die Fliessgeschwindigkeit verlangsamt und damit die Ablagerung von Geschiebe begünstigt. Theoretisch könnten ca. 800 m3 Geschiebe abgelagert werden. Die Bauarbeiten sollen im nächsten Jahr ausgeführt werden.

Weniger Steuerkraftausgleich
Der Gemeinde Bauma wird für das Jahr 2010 ein Steuerkraft-Zuschuss von Fr. 3'886'728.- ausgerichtet, Fr. 1'027'000.- weniger als budgetiert. Die Steuerkraft der Gemeinde Bauma ist im Jahr 2009 stärker angestiegen als diejenige des kantonalen Mittels, was sich im Betrag des Zuschusses niederschlägt. Die höhere Steuerkraft ist auf Mehreinnahmen bei den Gemeindesteuern zurückzuführen, die u. a. zu einem sehr guten Rechnungsabschluss 2009 des Politischen Gemeindegutes führten.

Weiterhin werden für die Berechnung der Staatsbeiträge die höchsten Ansätze angewendet. Der Finanzkraftindex liegt wie im Vorjahr auf tiefem Niveau bei 103 Punkten. Der Finanzkraftindex setzt sich aus dem Mittel der Steuerfüsse 2008 – 2010 und dem Mittel der berichtigten Steuerkraft der Jahre 2007 – 2009 zusammen.

An die Aufwendungen für den den Unterhalt der Gemeindestrassen im Jahr 2009 wird bei einem Beitragsansatz von 50 % ein Staatsbeitrag von Fr. 455'714.- ausgerichtet.

Sicherheitsdienst wird je nach Bedarf punktuell eingesetzt
Unhaltbare Zustände im Bereich des ehemaligen Landigebäudes, insbesondere im Innenhof, veranlassten den Gemeinderat, kurzfristig einen Sicherheitsdienst einzusetzen. Regelmässig wurde von den anwesenden Personen, vorallem Jugendlichen, eine derartige Sauerei hinterlassen und die Nachtruhe gestört, dass eben Handlungsbedarf bestand. Mit Autos wird in den Hof gefahren und, ob nachts und sonntags, wurden bei Motorengeheul „Runden“ gedreht. Nicht mehr tolerierbare Zustände herrschen auch im Bereich des Bahnhofgeländes. Der Gemeinderat setzte deshalb einen Sicherheitsdienst ein. Für den von Urs Fankhauser publizierten Leserbrief zeigt der Gemeinderat kein Verständnis. Von einem Versammlungsverbot kann keine Rede sein, jedoch zeigen Meldungen aus der Bevölkerung und den Rapporten des Sicherheitsdienstes deutlich auf, dass Kontrollen und Anweisungen zur öffentlichen Ordnung notwendig sind.

Der Gemeinderat ist nicht dagegen, dass sich Jugendliche auf öffentlichem Grund treffen oder aufhalten, aber die folgenden Voraussetzungen, die eigentlich selbstverständlich sein müssten, sind zu erfüllen: Es muss auf den Plätzen Ordnung herrschen, die Nacht- und Sonntagsruhe muss gewährleistet sein und es werden keine Glasscherben und Beschädigungen toleriert.

Der Gemeinderat wird nebst den Kontrollen weitere Massnahmen ergreifen; für Unberechtigte wird das Befahren des inneren Bereichs des ehemaligen Landiareals unmöglich gemacht; Zuwiderhandlungen werden geahndet. Die Anweisungen an den Sicherheitsdienst gehen dahin, dass dieser fehlbare Personen zurecht weist und zur Einhaltung obiger Bedingungen anhalten sowie Ausweiskontrollen durchführen kann und zur Aufnahme der Personalien berechtigt ist.

Verschiedenes
Das kantonale Amt für Landschaft und Natur hat die Weiterführung des Vernetzungsprojektes für die Jahre 2012 – 2017 gemäss der Öko-Qualitätsverordnung des Bundes genehmigt. Im Sinne des Naturschutzes soll die Qualität der ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft verbessert werden. Bereits ab diesem Jahr sind aufgrund der neuen Richtlinien zusätzliche Beitragszahlungen an die Landwirte möglich.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von diversen Arbeitsvergaben der Baukommission im Zusammenhang mit dem Umbau und der Sanierung des Sekundarschulhauses. Nachfolgend die wichtigsten im Einladungsverfahren vergebenen Arbeiten: Schreinerarbeiten, Pianorm Innenausbau AG, Illnau; Lamellenstoren, Scherer + Co. Storenbau, Uster; Innen- und Aussentüren, Altdorfer AG Metallbau, Effretikon; Türen in Holz, Schreinerei Meier AG, Oberbüren; keramische Plattenarbeiten, Haldimann Plattenbeläge, Hittnau; Malerarbeiten, Fritz Haefeli AG, Wetzikon; Gärtnerarbeiten, Gerberco AG, Saland.

Der Gemeinderat wird im nächsten Jahr wiederum zwei SBB-Tageskarten anbieten. Die Auslastung der Tageskarten liegt zwischen 95 und 100 %. Die beiden Abonnemente kosten Fr. 19'500.-. Die Tageskarte wird der Baumer Bevölkerung für Fr. 35.- wie bisher abgegeben.

Der Beitrag an den Zürcher Verkehrsverbund der Gemeinde Bauma beläuft sich für das nächste Jahr auf Fr. 328'700.-.


22.9.2010
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Projektierung von Umbauten im Alters- und Pflegeheim Böndler vergeben
6.8.2010 PDF Druckversion


B. Die Architektur- und Ingenieurarbeiten werden an die Arbeitsgemeinschaft Böndler, Ueli Erb + Partner GmbH, Wila, vergeben.

Im Alters- und Pflegeheim Böndler sind innere Umbauten geplant. Die Böndlerkommission beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Planung der Renovation der Küche. Die aus dem Jahre 1962 stammende Küche entspricht längst nicht mehr dem heutigen Standard und muss umfassend erneuert werden. Die Kühlräume sind ebenfalls alt und müssen aus lebensmittel- und umwelttechnischen Gründen saniert werden. In den Verhandlungen mit der Gesundheitsdirektion zeigte es sich, dass die Planung eines Bettenliftes im Altbau in die Gesamtplanung einbezogen werden muss. Mit dem Umbau der Küche könnte sonst ein zukünftiger Einbau eines Bettenliftes verbaut werden, da der bestehende Lift für vier Personen direkt an die Küche grenzt.

Für die Vergabe der gesamten Architektur- und Ingenieurarbeiten, welche auch die Durchführung der Submission und der Bauleitung beinhalten, wurde eine Ausschreibung im Einladungsverfahren durchgeführt. Der Auftrag wird für Fr. 180'000.- an die ARGE Böndler, Ueli Erb + Partner GmbH, Wila, vergeben. Für die Ausarbeitung des Projektes als Teil der vergebenen Arbeiten wird zu Lasten der Investitionsrechnung 2010 ein Kredit von Fr. 60'000.- erteilt. Die voraussichtlichen Investitionen von rund Fr. 900'000.- werden nach Genehmigung durch die Gemeindeversammlung im nächsten Jahr anfallen.

Bachbauten
Für den Neubau des Bliggenswilerbaches, auch Chatzentöbelibach genannt, vom Weidli bis zur Töss wurde mit der Sanierung der Staatsstrasse im Jahre 2005 erst das Teilstück Strasse – Töss erstellt. Im Zusammenhang mit dem Neubau einer Gewerbebaute unterhalb des Bürogebäudes Schläpfer muss eine weitere Etappe des Baches gebaut werden. Es ist zwingend, vor Beginn der Hochbauarbeiten den Bach zu erstellen. Auf einer Länge von ca. 80 m wird der Bach eingedolt und auf weiteren 130 m offen geführt. Die Arbeiten werden an die BWT Bau AG, Turbenthal, vergeben. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 239'000.- Da der seinerzeit von der Gemeindeversammlung genehmigte Bruttokredit von Fr. 700'000.- für die Realisierung des letzten Teilstückes zum Weidliweiher nicht ausreichen wird, wird ein Nachtragskredit erforderlich sein. Der Kostenvoranschlag konnte für die erste Etappe nicht eingehalten werden und auch für die weiteren Ausführungen sind die veranschlagten Kosten zu tief eingesetzt worden. Der Gemeinderat wird der Gemeindeversammlung einen entsprechenden Antrag unterbreiten.

Für die Sanierung des Walenbaches beim Seewadel wird ein Bruttokredit von Fr. 42'000.- erteilt. Infolge Aufhebung der Konzession für den Betrieb einer Wasserkraftanlage mit Weiher muss der private Eigentümer auf seine Kosten den Rückbau vornehmen. Im Weiteren muss der private Anstösser die am Bach widerrechtlich vorgenommenen Änderungen rückgängig machen. Das Projekt wurde von der Baudirektion, Abt. Wasserbau, genehmigt; an die Aufwendungen der Gemeinde wird ein Staatsbeitrag zugesichert. Die Arbeiten werden im Herbst 2010 ausgeführt.

Personelles
Salome Kuratle, Saland, beendet ihre Lehre als Kauffrau auf der Gemeindeverwaltung. Sie erreichte an der Lehrabschlussprüfung die Note 5,3. Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratulieren ihr herzlich zum ausgezeichneten Lehrabschluss! Anschliessend wird sie die einjährige Berufsmittelschule besuchen und nebenbei als Aushilfsangestellte bei der Gemeindeverwaltung mit einem Pensum von 20 % arbeiten.

Als Nachfolgerin wird Saranda Halili aus Wila ihre Lehre als Kauffrau bei der Gemeindeverwaltung antreten.

Verschiedenes
Der nicht mehr begehbare Fussweg zwischen der Böndlerstrasse und Widen wird aufgehoben. Der Fussweg wird seit Jahren nicht mehr begangen und wurde nicht mehr unterhalten. Die Fusswegverbindung macht keinen Sinn mehr.

Auf der Schulanlage Haselhalden wird ein Gerätehaus erstellt, damit die Gerätschaften ordentlich untergebracht werden können. Der Gemeinderat bewilligt einen Kredit von Fr. 16'800.- und erteilt den Auftrag an die Wittwer AG, Saland.

Für die Sanierung der Tore des Feuerwehrlokals in Bauma wird ein Kredit von Fr. 13'000.- bewilligt. Die Schlosserarbeiten werden an die Dahinden + Rohner AG, Fehraltorf, und die Malerarbeiten an die Malerei Altenburger GmbH, Bauma, vergeben.

In die Rechnungsprüfungskommission ist eine Ersatzwahl vorzunehmen. Der Sitz des ins Ausland weggezogenen Marco Finardi, Saland, ist wieder zu besetzen. Es besteht die Möglichkeit einer stillen Wahl, sofern nur ein Kandidat vorgeschlagen wird und der Vorschlag nach einer zweiten Frist unverändert bleibt.

6.8.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Private Trägerschaft für das Midnight-Projekt gesucht
30.6.2010 PDF Druckversion


B. Der Gemeinderat beauftragt die Projektgruppe mit der Überführung des Midnights in eine private Trägerschaft und stellt in Aussicht, das Projekt finanziell zu unterstützen.

Der Gemeinderat sichert die Fortsetzung des Freizeitangebotes „Midnight Bauma“ für das Winterhalbjahr 2010/2011 zu und bewilligt dafür eine Defizitgarantie von Fr. 27'000.-. Von Januar bis April 2010 stand die Turnhalle des Sekundarschulhauses während 15 Samstagabenden für Jugendliche offen. Der Gemeinderat hielt bei der Bewilligung des Versuchsbetriebes fest, dass die Überführung in einen dauernden Betrieb von einem erfolgreichen Verlauf der Pilotphase abhange.

Das Midnight ist ein strukturiertes Freizeitangebot für Jugendliche und ergänzt die vielen, bereits bestehenden Angebote in der Gemeinde. Aus dem Schlussbericht der Pilotphase geht hervor, dass die Anlässe im Durchschnitt von 50 – 60 Jugendlichen besucht wurden. Die Anlässe kamen bei den Jugendlichen gut an und der Leitung ist es gelungen, eine geordnete Organisation aufzubauen. Aus der Nachbarschaft liegen keine Klagen über Lärmbelästigungen vor. Die Leitung konnte auf freiwillige Helferinnen und Helfer zählen. Es wird somit eine positive Bilanz gezogen, was den Gemeinderat dazu bewog, die Weiterführung des Midnights zu unterstützen. Als private Trägerschaft kann sich der Gemeinderat zum Beispiel ein Verein vorstellen, in welchem die Vereinsmitglieder mitarbeiten können.

Beitrag an Verein Pro Pfadihütte Bauma
Dem Verein Pro Pfadihütte fehlen für die Finanzierung der im Bau befindlichen Pfadihütte an der Bliggenswilerstrasse noch Fr. 20'000.-. Der Verein hat für das auf Fr. 350'000.-veranschlagte Projekt die Mittelbeschaffung über private Spenden, Stiftungen, Institutionen etc. sowie Eigenleistungen ausgeschöpft. Der Verein will weitere Fr. 10'000.- mit Aktionen selber aufbringen und ersucht den Gemeinderat um eine Restfinanzierung. Die Pfadiorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag in der Jugendförderung. Der Gemeinderat honoriert die hohen Eigenleistungen  des Vereins und sichert einen Beitrag von Fr. 10'000.- zu; er wird den Betrag in das Budget 2011 einstellen.

Mülibach Saland, Ersatz Durchlass und Bachausbau
Die Gemeindeversammlung bewilligte für die Sanierung des Mülibaches Saland im Bereich des Bahnüberganges beim Bahnhof Saland bis zur Einmündung in die Töss den notwendigen Kredit. Die Arbeiten sind an die Firma Lerch AG, Winterthur, vergeben worden. Die gleiche Unternehmung führt auch die Arbeiten am neuen Durchlass für die Staatsstrasse und das SBB-Trassee aus. Vom 9. – 12. Juli 2010 wird der Bahnbetrieb eingestellt und durch einen Busbetrieb ersetzt. Aus betrieblichen Gründen muss über das Wochenende durchgehend, auch nachts, im Schichtbetrieb gearbeitet werden. Die Tösstallinie wird ab Montag Morgen wieder normal verkehren. Wie bereits publiziert, bleibt die Tösstalstrasse vom Freitag,  9. Juli bis Freitag, 23. Juli 2010 gesperrt.

Videoüberwachung
Der Gemeinderat wird zur Vermeidung von Sachbeschädigungen, Littering, Ruhestörungen und Weiterem einige neuralgische Örtlichkeiten mit Videokameras überwachen lassen. Die ersten Kameras werden auf der Schulanlage Altlandenberg eingesetzt. Dies wird von der Schule sowie auch von den Schülern selbst gewünscht. Die überwachten Räume werden gekennzeichnet und die Liste der überwachten Objekte liegt in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Die Überwachung stützt sich auf das im Dezember 2009 an der Gemeindeversammlung verabschiedete Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund.

Beiträge für die Sanierung des Sekundarschulhauses
Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich sichert an die Aufwendungen für die Sanierung und Umbauten des Sekundarschulhauses bei einem Ansatz von 50 % einen Beitrag von Fr. 1'487'000.- zu. Bei voraussichtlichen Gesamtkosten von Fr. 4,2 Mio. werden Fr. 2'975'400.- als subventionsberechtigt anerkannt. An die Kosten der Holzschnitzelfeuerung wird ein Förderbeitrag ausgerichtet; die Baudirektion des Kantons Zürich hat eine Subvention von maximal Fr. 108'000.- zugesichert.

Verschiedenes
An der Altlandenbergstrasse mussten zu den Belagsarbeiten zusätzlich die Randabschlüsse ersetzt werden. Der Gemeinderat bewilligt einen Zusatzkredit von Fr. 29'500.-. Die Sanierung der Strasse kommt somit auf rund Fr. 108'000.- zu stehen.

Für die Behandlung der Parkettböden und den Ersatz eines Bodens in einem Schulzimmer im Schulhaus Haselhalden wird ein Kredit von Fr. 26'000.- bewilligt. Die Arbeiten werden an die Schreinerei J. Imholz, Bauma, vergeben.

Der Gemeinderat genehmigt die Jahresrechnungen 2009 der Zweckverbände Zivilschutz Tösstal, Gruppenwasserversorgung Tösstal und Sozialdienst Pfäffikon.

Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 436 kontrollierten Fahrzeugen mussten 5 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde im 50 km/h-Bereich mit 59 km/h gemessen.


30.6.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Gemeinderat hat sich konstituiert
26.5.2010 Druckversion PDF


B. Auf der Grundlage der neuen Gemeindeordnung und der Geschäftsordnung werden die Ämter für die Amtsdauer 2010 – 2014 verteilt. Die Ressorts sind mit ihren Aufgaben teilweise neu zusammen gesetzt. Die neuen Gemeinderatsmitglieder Max Bosshard und Marco Stübi werden im Gremium herzlich begrüsst.

Das neue Ressort Tiefbau und Werke umfasst das Strassenwesen, die Gewässer, die Siedlungsentwässerung, die Kläranlage sowie das Gemeindewasserwerk. Das Alters- und Pflegeheim Böndler ist neu dem Ressort Gesellschaft und Gesundheit unterstellt (bisher dem Fürsorgewesen). Die bisherige Verwaltungsabteilung der Land- und Forstwirtschaft ist im Ressort Sicherheit, Umwelt und öffentlicher Verkehr enthalten.

Zum ersten Vizepräsidenten wird Rudolf Bertels und zum zweiten Vizepräsidenten Josef Wellenzohn gewählt. Gemeindepräsidentin Marianne Heimgartner behält das Ressort Finanzen und auch Jakob Schoch betreut weiterhin das Ressort Hochbau und Liegenschaften. Rudolf Bertels ist als gewählter Schulpräsident für das Ressort Bildung zuständig. Ursula Stäheli wechselt vom Fürsorgewesen ins Ressort Gesellschaft und Gesundheit. Josef Wellenzohn als bisheriger Polizeivorstand übernimmt das Ressort Sicherheit, Umwelt und öffentlicher Verkehr. Max Bosshard wird Leiter des Ressorts Tiefbau und Werke. Marco Stübi übernimmt das Ressort Soziales (früher Fürsorge) und wird die vom Volk gewählte Sozialbehörde präsidieren.

Aufgrund der neuen Gemeindeordnung werden für bestimmte Aufgaben Ausschüsse aus dem Gemeinderat gebildet. Die Ausschüsse weisen je drei Mitglieder und ein Ersatzmitglied auf und setzen sich wie folgt zusammen:

Finanz- und Steuerausschuss:
Heimgartner Marianne (Vorsitz), Bertels Rudolf, Bosshard Max; Ersatzmitglied Wellenzohn Josef.

Vormundschaftsausschuss:
Heimgartner Marianne (Vorsitz), Bertels Rudolf, Stübi Marco; Ersatzmitglied Stäheli Ursula.

Bauausschuss:
Schoch Jakob (Vorsitz), Bosshard Max, Stübi Marco; Ersatzmitglied Wellenzohn Josef.

Bürgerrechtsausschuss:
Heimgartner Marianne (Vorsitz), Bosshard Max, Stäheli Ursula; Ersatzmitglied Bertels Rudolf.

Tiefbauarbeiten vergeben
Die Ufermauern des Wissenbaches entlang der Sennhüttenstrasse befinden sich in einem schlechten Zustand und müssen saniert werden. Der Gemeinderat bewilligte bereits als gebundene Ausgabe einen Kredit von Fr. 200'000.-. Die aktuelle Kostenzusammenstellung zeigt, dass ein Zusatzkredit von Fr. 60'000.- notwendig wird. Die Tiefbauarbeiten werden aufgrund einer Submission im Einladungsverfahren an die Firma Wyler AG, Gibswil, vergeben. Mit den Bauarbeiten wird Ende Juni 2010 begonnen.

Gemeindeversammlung am 21. Juni 2010
Der nächsten Gemeindeversammlung wird nebst der Abnahme der Jahresrechnung 2009 das Projekt für die Sanierungs- und Anpassungsarbeiten am Regenwasserkanal in der Heinrich Gujer-Strasse mit einem Bruttokreditbegehren von Fr. 460'000.- zur Genehmigung unterbreitet.

Verschiedenes
Der Revisionsdienst des kantonalen Gemeindeamtes hat bei der Finanzverwaltung und der Verwaltung des Alters- und Pflegeheimes Böndler eine Geldverkehrsrevision vorgenommen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Buchhaltungen ordnungsgemäss geführt werden.

Das Feuerwehrlokal im Schindlet wird von der Feuerwehr nicht mehr benötigt. Das Gebäude mit einem Landanteil von 67 m2 wird für Fr. 7'000.- an Hansruedi Häne, Schindlet, verkauft.

Die Kantonspolizei hat in Lipperschwendi eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 200 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 35 Halter zu schnell. Die höchste Geschwindigkeit im 50 km/h-Bereich wurde mit 80 km/h gemessen.


26.5.2010


Jahresrechnung mit Ertragsüberschuss von 2,3 Millionen Franken
23.4.2010 Druckversion PDF


B. Mehrerträge bei den Steuern aus früheren Jahren und ein höherer Steuerkraftausgleichsbeitrag tragen massgebend zu diesem guten Resultat bei. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung.

Die Laufende Rechnung 2009 schliesst bei einem Ertrag von Fr. 28'380'015.93 und einem Aufwand von Fr. 26'069'021.30 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2'310'994.63 ab. Der Überschuss wird dem Eigenkapital zugewiesen, das per Ende Jahr einen Bestand von Fr. 7'577'955.89 ausweist. Der Aufwand liegt im Rahmen des Budgets. Bei der Ertragsseite ist ein Mehreingang von Steuern früherer Jahre von Fr. 809'000.- zu verzeichnen. Der Steuerkraftausgleich des Kantons liegt um 779'000.- über dem budgetierten Betrag. Die Rückerstattung von Aufwendungen der wirtschaftlichen Hilfe brachte einen Mehrertrag von Fr. 393'000.-. Die ordentlichen Abschreibungen fielen um Fr. 303'000.- tiefer aus, da nicht alle geplanten Investitionen ausgeführt werden konnten.

Die Investitionsrechnung schliesst bei Einnahmen von Fr. 1'169'405.05 und Ausgaben von Fr. 2'875'378.85 mit einer Nettoinvestition von Fr. 1'705'973.80 ab. Budgetiert war ein Ausgabenüberschuss von Fr. 3,6 Mio. Die Abweichung zum Budget hängt mit den erst in diesem Jahr begonnenen Bauarbeiten für die Sanierung des Sekundarschulhauses zusammen.

Aus der Gewinnausschüttung des Jahres 2009 der Zürcher Kantonalbank wird der Gemeinde Bauma ein Gewinnanteil von Fr. 339'439.- überwiesen.

Dem Spitex-Verein Bauma-Sternenberg wird gestützt auf den Voranschlag 2010 und die Leistungsvereinbarung für das Jahr 2010 ein Gemeindebeitrag von Fr. 100'000.- ausgerichtet.

An die Auszahlungen der Ergänzungsleistungen und Beihilfen des Jahres 2009 im Gesamtbetrag von Fr. 1’931'105.- wird ein Staatsbeitrag von 44 % ausgerichtet. Zulasten der Gemeinde verbleibt ein Nettoaufwand von Fr. 1'081'419.-.

Altlandenbergstrasse wird Instand gestellt
Die Schlaglöcher in der Altlandenbergstrasse werden bald verschwinden. Der Gemeinderat bewilligt für die Sanierungsarbeiten einen Kredit von Fr. 80'000.- und beauftragt mit der Ausführung die Egli Strassenbau AG, Wetzikon. Die Bauarbeiten werden im Juni durchgeführt. Für den Belagseinbau muss die Strasse für mindestens einen Tag vollständig gesperrt werden. Die Strasse wurde durch den Neubau des Kirchenzentrums in Mitleidenschaft gezogen; die Bauherrschaft wird sich daher an den Kosten beteiligen.

Für die Planung der Meteorwasserableitung und die Prüfung von Versickerungsmöglichkeiten der Liegenschaften im Einzugsgebiet der Heinrich Gujer-Strasse in Bauma wird das Ingenieurbüro Dubach + Wittwer AG, Hinwil, beauftragt. Die Massnahmen erfolgen im Rahmen des Generellen Entwässerungsplanes GEP. Die Planung wird durch das Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG, Winterthur, begleitet. Der Gemeinderat bewilligt dazu Kredite von Fr. 43'800.-.

Einsatz der Schweizer Armee zugunsten der öffentlichen Hand
Eine Einheit der Schweizer Armee wird im Juni 2010 für den Unterhalt des Wissenbaches oberhalb der Giesserei Wolfensberger AG, Bauma, einen Zufahrtsweg erstellen. Die Gemeinde hat die Materialkosten zu tragen. Im Rahmen der Militärübung „Kataporto 10“ wird aus dem Katastrophen-Hilfe-Bataillon ein Zug, ausgerüstet mit Baumaschinen, während der Nachtzeit die Arbeiten ausführen. Der neue Zugang erleichtert den Unterhalt des Wissenbaches und dient weiter den geplanten Massnahmen für einen hochwassersicheren Ausbau des Baches.

Verschiedenes
Heinrich Schenkel, Klärmeister, tritt in seinem 64. Altersjahr auf Ende dieses Jahres in den vorzeitigen Ruhestand. Der Gemeinderat dankt ihm für die während rund 13 Jahren geleisteten Dienste. Die Stelle wird demnächst zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Als neue Hauswartin für das Schulhaus Wellenau wird Elisabeth Sigrist, Gniststrasse 2, Bauma, auf den Beginn des neuen Schuljahres angestellt.

Mit Bedauern nimmt der Gemeinderat Kenntnis vom Tod von Peter Wetter; er gehörte als Pächter der Jagdgesellschaft Bauma II an.

Der Gemeinderat hat zum Schutz von Quellfassungen in den Gebieten Sülibachtobel (beim Böndler), Chatzenstrick (unterhalb Wolfensberg) und Läseten/Wolfensberg die notwendigen Schutzzonen erlassen.

Der OL Gruppe Pfäffikon wird eine Bewilligung für die Durchführung einer Bike-Orientierungsfahrt am 26. Juni 2010 im Raum Stoffel unter Bedingungen und Auflagen für das Baumer Gemeindegebiet erteilt.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei in Dillhaus mussten von 329 kontrollierten Fahrzeugen 7 Lenker verzeigt werden. Bei innerorts 50 km/h wurde mit 76 km/h die höchste Geschwindigkeit gemessen.



23.4.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Projektierungsauftrag für Sanierung der Blacketenbrücke erteilt
17.3.2010 Druckversion PDF


B. Die seit bald zwei Jahren wegen fehlender Tragsicherheit für den motorisierten Fahrverkehr gesperrte Brücke soll saniert werden. Die Gewichtsbeschränkung der Brücke von 8 Tonnen wird beibehalten.

Bei der anfangs der 1890-Jahre erstellten Stahlbrücke über die Töss handelt es sich gemäss des Bundesinventars der historischen Verkehrswege der Schweiz um ein regionales Einzelobjekt. Das Objekt wurde in die kantonale Schutzliste mit dem Statuts „Antrag überkommunal“ aufgenommen. Aufgrund dieser Einstufung besteht die Möglichkeit, dass bei einer Instandsetzung einerseits ein Bundesbeitrag wie auch ein gleich hoher kantonaler Beitrag gesprochen werden könnte. Das Ingenieurbüro P. Bachmann, Zürich, wird beauftragt, das Bau- und Ausführungsprojekt auszuarbeiten. Der Gemeinderat bewilligt einen Projektierungs-Kredit von Fr. 44'000.-. Für die Instandstellung der Brücke wurde ein Betrag von Fr. 500'000.- in das Budget 2010 aufgenommen. Nach Vorliegen des Sanierungsprojektes werden die Bundes- und Staatsbeitragsgesuche gestellt.

Der Gemeinderat hat der Sunrise Communications AG, Zürich, die baurechtliche Bewilligung für die Aufstockung der bestehenden Mobilfunkantenne im Eggli westlich von Hörnen erteilt. Die Immissionsgrenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung werden eingehalten.

Im Gasthaus Tanne muss der Restaurationsherd ersetzt werden, da für den 16-jährigen Herd die Kochfelder nicht mehr mit Originalersatzteilen ausgestattet werden können. Der Gemeinderat zieht anstelle eines Umbaues die Beschaffung eines neuen Herdes vor und bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 41'000.- und beauftragt die Menu System AG, St. Gallen, mit der Lieferung und Installation des Herdes.

Der Gemeinderat genehmigt die Bauabrechnung über die Sanierung des Nideltobelbaches und des Lüwisbaches. Bei veranschlagten Kosten von Fr. 160'000.- schliesst die Bauabrechnung mit Aufwendungen von Fr. 131'277.- ab. An die beitragsberechtigten Kosten von Fr. 92'718.- wird ein Staatsbeitrag von 40 % erwartet.

Die Baudirektion des Kantons Zürich hat das Projekt für den Ausbau des Mülibaches in Saland im Abschnitt Bahnübergang bis zur Töss festgesetzt. An die voraussichtlichen Kosten von Fr. 602'000.- wird ein Staatsbeitrag von Fr. 240'800.- und ein Bundesbeitrag von Fr. 60'200.- zugesichert.

Umbauten im Oberstufenschulhaus sind angelaufen
Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von diversen Arbeitsvergaben, die durch Beschluss der Baukommission vorgenommen worden sind. Nachfolgend die wichtigsten vergebenen Arbeiten: Elektroanlagen, Galatech GmbH, Wangen ZH; Heizungsanlage (Schnitzelheizung), Cofely AG, Winterthur (Vergaben aufgrund öffentlicher Ausschreibung). Im Einladungsverfahren wurden vergeben: Baumeisterarbeiten, BWT Bau AG, Winterthur; Lüftungsanlage, Max Keller AG, Wetzikon; Sanitäranlagen, P. + S. Christen, Effretikon; Feuchtigkeitsabdichtungen, Robit AG, Rüti ZH; Fenster, Jost Deckenbau AG, Bauma; Aufzüge, H. Henseler AG, Küssnacht am Rigi; Gipserarbeiten, Marchese AG, Laupen ZH; Deckenbekleidungen, Jost Deckenbau AG, Bauma; Schulküche, Furrer GmbH, Bauma.

Einbürgerungen
Der Gemeinderat hat unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.

Becker Marie, geb. 26. April 1985, Gastronomiefachassistentin; Becker Lucas, geb. 5. Februar 1987, Forstwart; Becker Helene, geb. 23. Juni 1991, Fachfrau Betreuung, alle deutsche Staatsangehörige und wohnhaft in Saland, Bodenwis 80.

Gemeindeversammlung vom 29. März 2010
Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung eine Änderung der Dienst- und Besoldungsverordnung sowie die Genehmigung einer neuen Verordnung über die Entschädigungen der Behörden, Kommissionen und Funktionäre im Nebenamt. Weiter wird beantragt, die Eheleute Thomas Becker und Regine Köllen-Becker, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Saland, Bodenwis 80, sowie Veseli Florija, Bürgerin von Kosovo, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 7, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufzunehmen. Ferner wird die Bauabrechnung über die Aufwertung der Schulhausumgebung Altlandenberg zur Abnahme vorgelegt.

Verschiedenes
Die an der Urnenabstimmung vom 27. September 2009 beschlossene Gemeindeordnung hat der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 10. Februar 2010 genehmigt.

Mit 103 km/h war ein Fahrzeuglenker bei innerorts 50 km/h eingangs Bauma von Fischenthal her unterwegs. Insgesamt mussten anlässlich der Geschwindigkeitskontrolle durch die Kantonspolizei von 328 kontrollierten Fahrzeugen 28 Lenker verzeigt werden.

Alexandra Rüegg hat ihre Stelle als Hauswartin im Schulhaus Wellenau auf den Sommer 2010 gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihr für ihren Einsatz während sechs Jahren. Die Stelle ist bereits zur Wiederbesetzung ausgeschrieben worden.

Dem Veloclub Bauma werden die ortspolizeilichen Bewilligungen für die Durchführung des EKZ Bike Cups vom 20. Juni 2010 und das Berg-Radrennen von Juckeren nach Sternenberg vom 7. Juli 2010 erteilt. Für ein weiteres Bergrennen am 25. September 2010 von Juckeren nach Sternenberg wird dem Veloclub „Gruppo Sportivo Sponsorizzato“, Dübendorf, die Bewilligung erteilt.

Das Wohnmuseum „Freddi-Haus“ in Undalen wurde im abgelaufenen Jahr bei 20 Führungen von 353 Personen besucht.


17.3.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma



 

Anschluss an die Schiessanlage Strahlegg-Fischenthal
05.02.2010 Druckversion PDF


B. Die Schiessanlage in Dillhaus wird definitiv stillgelegt. Die rund 65 Schiesspflichtigen in der Gemeinde Bauma sollen die Möglichkeit erhalten, die obligatorische Übung auf der Schiessanlage Strahlegg zu absolvieren. Die Generalversammlung des Militärschiessvereins (MSV) Strahlegg wird in den nächsten Tagen darüber definitiv entscheiden.

Die Schiessanlage in Dillhaus genügt den Vorschriften des Lärmschutzes nicht mehr. Nachdem das Projekt für eine regionale Schiessanlage begraben werden musste und der Zweckverband mit den Gemeinden Bauma, Wila und Wildberg aufgelöst wurde, lief die vom Kanton erteilte Ausnahmebewilligung für den Betrieb der Schiessanlage Dillhaus auf Ende Dezember 2009 ab.

Die Gemeinden haben gemäss Bundesgesetz über die Armee und die Militärverwaltung dafür zu sorgen, dass die Schiessanlagen für die ausserdienstlichen Schiessübungen sowie die entsprechende Tätigkeit der Schiessvereine unentgeltlich zur Verfügung stehen. Weitere Bestimmungen über das Schiesswesen befinden sich in der Verordnung über das Schiesswesen ausser Dienst. Darin wird festgehalten, dass die Gemeinden zwingend eine Schiessanlage zu bezeichnen haben, ansonsten eine Zuweisung zu einer Anlage erfolgen wird.

Der Gemeinderat sondierte bei verschiedenen Gemeinden über einen Anschluss an eine Schiessanlage. Mit der Gemeinde Pfäffikon wurde über einen Anschluss eine erste Gesprächsrunde geführt. Parallel wurde auch mit dem Vorstand des MSV Strahlegg verhandelt. Diese Verhandlungen führten innert kurzer Zeit zu einer gegenseitigen Vereinbarung. Die Schiessanlage Strahlegg befindet sich im Eigentum des Vereins und wurde soeben mit hohen Investitionen auf den neuesten Stand gebracht. Die Anlage ist mit acht elektronischen Scheiben ausgerüstet und verfügt über einen vorschriftsgemässen Kugelfang. Die Gemeinde Bauma leistet gemäss Vereinbarung für die Einräumung des Benützungsrechts sowie an den Verwaltungsaufwand einen einmaligen Beitrag von Fr. 65'000.-. Als jährliche Entschädigung an den Schiessbetrieb wird pro Pflichtschütze ein Beitrag von Fr. 30.- ausgerichtet. Der Schiessverein Lipperschwendi-Bauma begrüsst den Anschluss an die Schiessanlage Strahlegg.

Keine Verlegung des Bahnhofes Saland
Die Verlegung des Bahnhofes Saland und der Neubau einer Haltestelle in Richtung Juckern ist schon seit geraumer Zeit ein Thema. Als die Bautätigkeit im Raum Juckern – Auwis - Blitterswil eingesetzt hatte, kam der Wunsch nach einer Verschiebung des Bahnhofs in das „Zentrum der Siedlungsgebiete“ auf. Der Weg zum öffentlichen Verkehrsmittel sollte damit verkürzt werden. Die geplante Haltestelle zwischen Saland und Juckern wurde in den kantonalen Verkehrsrichtplan aufgenommen. Im Weiteren ist von Winterthur bis Bauma im Richtplan eine Doppelspurlinie eingetragen. Diese planerische Massnahme bedeutet aber nicht, dass diese Doppelspur gebaut wird; vielmehr geht es darum, dass für die notwendigen Ausweichstellen der Landbedarf sicher gestellt wird.

Mit der vierten Teilergänzung der Zürcher S-Bahn wird zwischen Winterthur und Rüti auf das Jahr 2018 der durchgehende Halbstundentakt eingeführt. Die Fahrplanplanung zeigt, dass der Bahnhof Saland als Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden muss. Die baulichen Massnahmen müssen bereits jetzt geplant und in die Wege geleitet werden. Die Schweizerischen Bundesbahnen gelangen deshalb an den Gemeinderat und werfen die Frage nach der Verlegung des Bahnhofs Saland auf.

Die SBB zeigen dem Gemeinderat auf, welcher Platzbedarf für eine Haltestelle mit zwei Geleisen benötigt wird. Auf der knapp 900 m langen Bahnstrecke zwischen den Bahnübergängen Saland und Juckern verschlingt eine doppelspurige Haltestelle eine Länge von ca. 450 m. Wegen den Engnissen Töss / Strasse im oberen Bereich vor Juckern kann die Haltestelle nicht beliebig talaufwärts gelegt werden. Im Weiteren wird eine Verlegung mit geschätzten Kosten von ca. Fr. 25 Mio. veranschlagt. Die Gemeinde müsste einen erheblichen Beitrag daran leisten und zudem die Erschliessungskosten tragen. Ein Ausbau des Bahnhofes Saland zum Kreuzungsbahnhof ginge mit Kosten von ca. 15 Millionen Franken voll zu Lasten der SBB.

Unter den erwähnten Voraussetzungen hat der Gemeinderat beschlossen, auf eine Verlegung des Bahnhofs zu verzichten. Die Erreichbarkeit einer neuen Haltestelle über Juckern würde keine bedeutenden Vorteile bringen und ein ausgewogenes Kosten/Nutzen-Verhältnis wäre nicht gegeben. Der Gemeinderat beantragt, die Haltestelle aus dem Verkehrsrichtplan zu streichen. Der Antrag soll anlässlich der nächsten Revision des kantonalen Richtplanes Verkehr, der dann zumal öffentlich aufliegen wird, behandelt werden.

Einbürgerungen
Der Gemeinderat hat unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts drei Geschwister der Familie Veseli, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 7, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen:

Veseli Florija, geb. 10. September 1983, Coop-Mitarbeiterin, Bürgerin von Kosovo, mit Antragstellung an die Gemeindeversammlung,
Veseli Merita, geb. 4. Juni 1988, Verkäuferin, Bürgerin von Kosovo,
Veseli Sardiane, geb. 15. Januar 1994, Schülerin, Bürgerin von Kosovo.

Verschiedenes
Die Bauabrechnung über die Neugestaltung der Umgebung des Schulhauses Altlandenberg schliesst bei einem bewilligten Kredit von Fr. 150'000.- mit Aufwendungen von Fr. 144'558.67 ab. Die Abrechnung  wird der Gemeindeversammlung vom 29. März 2010 zur Abnahme vorgelegt.


05.02.2010


Mit kantonaler Richtplan-Vorlage nicht einverstanden
27.1.2010 Druckversion PDF


B. Der Gemeinderat lehnt die von der Baudirektion des Kantons Zürich vorgeschlagene Redimensionierung des heutigen Siedlungsgebietes entschieden ab. Im Rahmen eines Anhörungsverfahrens nimmt er Stellung zu den Vorschlägen der Baudirektion.

Innerhalb des Siedlungsgebietes werden durch Beschluss der Gemeindeversammlung die Bauzonen festgelegt. Die Abgrenzungen des Siedlungsgebietes zur Landwirtschaftszone sind deshalb sehr wichtig. Der Gemeinderat stellt fest, dass im vorgelegten Richtplanentwurf teilweise bestehende Bauzonen (Widen, südlich Juckern) und Reservezonen (Sunnerai/Summerau Bauma, Ischlag-Saland) nicht mehr zum Siedlungsgebiet gehören sollen. Der Gemeinderat sieht darin eine Gefährdung der Entwicklungsmöglichkeiten und lehnt eine Verkleinerung des Siedlungsgebietes ab.

In den Kernzonen ist bereits heute ein verdichtetes Bauen nicht möglich, da mit den Festlegungen im Ortsbildschutz Freiflächen ausgeschieden sind. Als Ausgleich dieser baulichen Einschränkungen verlangt der Gemeinderat, dass bereits grösstenteils überbaute Gebiete neu in das Siedlungsgebiet aufgenommen werden. Es handelt sich um die Gebiete Schwendi und Höckler (Siliseggstrasse), die zum Dorf Bauma gehören, aber nur durch die Bahnlinie Bauma – Bäretswil abgetrennt sind, sowie um den Vogelsang (ehemaliges Armeelager) in Saland. Diese Begehren stellte der Gemeinderat bereits vor zwei Jahren. Umso unverständlicher ist es, dass anstelle der beantragten Erweiterung das Siedlungsgebiet verkleinert werden sollte.

Die Gemeinde Bauma wird im Raumordnungskonzept der Kultur- und Naturlandschaft zugeteilt. Naturlandschaften werden von „schützen und bewahren“ geprägt. Aber auch beim Begriff „Kulturlandschaft“ sind Einschränkungen definiert, so zum Beispiel, dass auf eine weitergehende Steigerung der Erschliessungsqualität zu verzichten ist. Diese Festlegungen können nicht akzeptiert werden. Eine solche Entwicklung würde die Landflucht fördern und soziale sowie wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen. Im Talboden müssen Entwicklungsmöglichkeiten vorhanden sein. Der Gemeinderat verlangt deshalb, dass die Handlungsräume neu definiert werden. Auf die Bezeichnung „Naturlandschaft“ ist zu verzichten. Der Talboden soll als „Landschaft unter Druck“ und das übrige Gemeindegebiet als Kulturlandschaft bezeichnet werden. Die Bedeutung der S-Bahnlinie im Tösstal ist hervorzuheben und als „Rückgrat der Siedlungsentwicklung“ zu bezeichnen.

Alle Baugesuche ausserhalb der Bauzonen müssen durch den Kanton beurteilt werden. Dadurch werden die Bewilligungsverfahren zeitlich in die Länge gezogen. Der Gemeinderat verlangt deshalb in seiner Eingabe, dass für die Beurteilung von Bauvorhaben Kriterien zu definieren sind, damit die Erteilung von Baubewilligungen von untergeordneter Bedeutung durch die Gemeinde vorgenommen werden kann.

Gestaltungsplan Schwendi-Garage
Gegen den Entscheid der Baurekurskommmission des Kantons Zürich, die den Rekurs der Pro Natura schützte und den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 über die Festsetzung des Gestaltungsplanes Schwendi aufhob, wird Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich eingereicht. Dies beschlossen der Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission an einer gemeinsamen Sitzung. Diese Organe sind gemäss § 155 des Gemeindegesetzes für den Weiterzug an die nächste Instanz zuständig.

Finanzielles
Die Zweckverbands-Gemeinden des Zivilschutzes Tösstal haben aus der Laufenden Rechnung für das Jahr 2010 einen Aufwandüberschuss von Fr. 258'150.- zu übernehmen. Der Gemeinderat genehmigt das Budget 2010 und stimmt dem Kostenanteil der Gemeinde Bauma von Fr. 64'800.- zu.

Der Revisionsdienst des kantonalen Gemeindeamtes hat bei der Gemeindeverwaltung den Gebührenbezug kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass die Wasser- und Abwassergebühren korrekt bezogen werden.

Der Genossenschaft Heimatwerk Bauma wird für das Jahr 2009 an das Betriebsdefizit der  Handweberei in Bauma ein Beitrag von Fr. 7'000.- ausgerichtet. Das traditionelle Handwerk kann nicht kostendeckend betrieben werden. Die Stiftung für die Erhaltung und Förderung des traditionellen Handwerks im Zürcher Berggebiet wird für das laufende und die kommenden Jahre ein neues Finanzierungsmodell mit Sponsoren und Beiträgen ausarbeiten um so den Weiterbestand der Handweberei sichern zu können.

Verschiedenes
Die Kontrolle der Luftschutzräume ist neu vergeben worden. Das bisherige Modell mit einer Mitarbeit der Zivilschutzpflichtigen anlässlich der jährlichen Übungen ist nicht mehr möglich. Der Auftrag für die periodische Kontrolle mit einem fünfjährigen Kontrollturnus wird an Matthias Schumann, c/o Schumanns GmbH, Turbenthal, vergeben.

Am Dienstag, 9. März 2010 um 20.15 Uhr gastiert das Theater des Kantons Zürich in der Mehrzweckhalle Altlandenberg in Bauma. Zur Aufführung gelangt die romantische Komödie mit Musik „Cyrano“. Am Nachmittag findet eine Schulvorstellung mit der gleichen Inszenierung statt.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei in Dillhaus wurden 419 Fahrzeuge kontrolliert. Acht Lenker fuhren zu schnell und mussten verzeigt werden; die höchste Geschwindigkeit wurde bei innerorts 50 km/h mit 63 km/h gemessen.

Die Einwohnerzahl ist im letzten Jahr um 22 Personen zurückgegangen. Am 31. Dezember 2009 waren 4’150 Einwohnerinnen und Einwohner in Bauma wohnhaft, davon 2086 Frauen und 2064 Männer. Nach Konfessionen weist die Statistik folgende Zahlen aus: 2197 Personen sind evangelisch-reformiert, 853 römisch-katholisch und 1'100 Personen gehören einer anderen Konfession an oder sind konfessionslos. Der Ausländeranteil liegt mit 588 Personen bei 14,2 %.


27.1.2010

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma