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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauma 2009
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24.12.2009 Druckversion
Beitrag an den Dampfbahnverein Zürcher Oberland
B. Der Gemeinderat unterstützt den geplanten Bau der historischen Wageneinstellhalle mit einem Beitrag von maximal Fr. 70'000.-, verteilt auf drei Jahre.
Der Dampfbahnverein Zürcher Oberland (DVZO) als eigenständiges Bahnunternehmen steht vor einem grossen Bauvorhaben in Bauma; die Baustelle auf dem Bahnhof ist bereits offensichtlich geworden. Die Geleise werden verlegt und die Perrons neu gestaltet. Bis allerdings die Wageneinstellhalle gebaut ist, werden noch einige Jahre vergehen. Die historische Bahnhofhalle der Centralbahn, erbaut im Jahre 1860 für den Bahnhof Basel, wurde vor hundert Jahren nach Olten verlegt und soll nun in Bauma zu neuem Glanz kommen. Der DVZO ist auf eine Einstellhalle angewiesen, damit das historische Wagenmaterial vor den Wettereinflüssen geschützt werden kann. Gleichzeitig erfüllt die Halle die Funktion einer zweckmässigen An- und Abfahrtshalle. Es wurden bereits Hallenprojekte geprüft, doch der Erwerb dieser historischen Halle war für den DVZO ein Glücksfall. Die seit über 30 Jahren verkehrenden Dampfzüge erfreuen sich immer noch einer grossen Beliebtheit bei Eisenbahnfans und Familien. Der Tagestourismus in Bauma wurde dadurch bedeutend gesteigert. Die geplante Wageneinstellhalle wird wie ein weiterer Magnet wirken und den Bahnhof Bauma und damit das Tösstal und Zürcher Oberland weitherum bekannter machen. Die Baumer Dorfvereine werden auch weiterhin die Wirtschaft auf dem Perron betreiben und sich so einen Zustupf in die Vereinskasse verdienen können. Die Gemeinde Bauma profitiert auf vielen Ebenen vom Standort der Halle. Der Gemeinderat möchte deshalb das Vorhaben mit Kosten von Fr. 2,74 Mio. mit einem angemessenen Betrag unterstützen. Er wird im nächsten Jahr zu Lasten der Laufenden Rechnung einen ersten Beitrag von Fr. 20'000.- ausrichten. Im Jahr 2011 ist ein Beitrag von Fr. 30'000.- zu Lasten des Hans Trachsler-Fonds vorgesehen und für Fr. 20'000.- wird eine Beitragszusicherung abgegeben für den Fall, dass für die Finanzierung bis zur Bauvollendung 2012/2013 noch Gelder benötigt werden.
Gestaltungsplan Schwendi (Schwendi-Garage) – Baurekurskommission hebt Gemeindeversammlungsbeschluss auf Die Baurekurskommission III hat mit Entscheid vom 16. Dezember 2009 den Rekurs der Pro Natura, Basel, und Pro Natura Zürich gegen die Festsetzung des Gestaltungsplanes Schwendi gutgeheissen und den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 aufgehoben. Gegen diesen Entscheid kann beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich innert dreissig Tagen Beschwerde eingereicht werden.
Die Pro Natura machte ihre Einwendungen bereits im Auflageverfahren geltend. Der Gemeinderat berücksichtigte die Einwände jedoch nicht und beantragte der Gemeindeversammlung die Zustimmung zum Gestaltungsplan. Diesem Antrag folgte die Versammlung mit grosser Mehrheit bei nur fünf Gegenstimmen.
Die Rekurskommission hält zusammenfassend fest, dass der streitbetroffene private Gestaltungsplan im vorgesehenen Umfang den Grundsätzen der Raumplanung in einem Mass entgegensteht, welches durch die diversen Möglichkeiten von Ausnahmeregelungen nicht mehr gerechtfertigt werden kann.
Kernzonenplan Wellenau genehmigt Der Kernzonenplan Wellenau mit der eingezonten Parzelle der ehemaligen Milchsammelstelle ist mit Verfügung der Baudirektion des Kantons Zürich vom 17. November 2009 rechtskräftig geworden.
Alters- und Pflegeheim Böndler Der Gemeinderat Bauma bewilligt für die Modernisierung von drei Zimmern im Alters- und Pflegeheim Böndler einen Kredit von Fr. 153’900.00. Die Zimmer werden mit Nasszellen ausgerüstet. Das Heim verfügt nach diesen Umbauten über 45 Zimmer, die dem heute notwendigen Standard entsprechen. Die Aufwendungen sind im Budget der Investitionsrechnung des Jahres 2010 mit Fr. 130'000.- enthalten. Gestützt auf die neue Gemeindeordnung ist der Gemeinderat für die Krediterteilung von budgetierten Aufwendungen bis Fr. 200'000.- zuständig. An die Aufwendungen wird ein Staatsbeitrag erwartet.
Der Gemeinderat hat der Kantonspolizei Zürich die baurechtliche Bewilligung für die Erstellung einer Antennenanlage für das Alarm- und Sicherheitsfunknetz „Polycom“ auf den Liegenschaften des Altersheimes Böndler erteilt. Die Prüfung des Baugesuches hat ergeben, dass die Vorschriften der Verordnung über nichtionisierende Strahlung eingehalten werden. Die Einhaltung der Grenzwerte ist zusätzlich durch angeordnete Messungen nach der Inbetriebnahme zu überprüfen.
Verschiedenes Die Revisionsstelle des kantonalen Gemeindeamtes hat bei der Finanzverwaltung und der Verwaltung des Altersheimes Böndler eine Geldverkehrskontrolle durchgeführt und dabei eine den Vorschriften entsprechende Führung des Kassa- und Buchhaltungswesens festgestellt.
Das kantonale Sozialamt hat bei der Geschäftsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV eine Revision durchgeführt und eine ordnungsgemässe Geschäftsführung festgestellt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei an der Gublenstrasse in Bauma mussten von 305 kontrollierten Fahrzeugen fünf Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde bei innerorts 50 km/h mit 60 km/h gemessen.
24.12.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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11.11.2009 Druckversion
Ausbau des Mülibaches in Saland
B. Der Mülibach soll auf dem Abschnitt Frauwisstrasse bis zur Töss ausgebaut werden. Ausgelöst wird das Projekt durch den Neubau des Bachdurchlasses der Bundesbahnen und des Tiefbauamtes.
Der Bachdurchlass der SBB oberhalb der Station Saland befindet sich in einem baulich schlechten Zustand und muss im Laufe des nächsten Jahres saniert werden. Das kantonale Tiefbauamt erneuert seinen Teil des Durchlasses der Tösstalstrasse ebenfalls und im gleichen Zuge soll der Bachausbau durch die Gemeinde vorgenommen werden. Wegen der Hochwassersicherheit muss die Bachsohle im offenen Bachlauf sowie auch im Durchlass abgesenkt werden. Das vom Ingenieurbüro Diebold AG, Wetzikon, ausgearbeitete Gesamtprojekt sieht Kosten von Fr. 1,9 Mio. vor. Für den Bachausbau wird der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2009 die Bewilligung eines Bruttokredites von Fr. 602'000.- beantragt.
Der Gemeinderat unterbreitet ferner der Gemeindeversammlung ein Reglement für eine Videoüberwachung auf öffentlichem Grund. Der Gemeinderat setzt seit dem Jahr 2006 einen Gemeindeordnungsdienst ein. Für das nächste Jahr ist noch nicht entschieden, in welcher Form der Sicherheitsdienst organisiert wird. Der Einsatz von Videokameras ist eine mögliche Variante. Damit dafür die Grundlage geschaffen wird, beantragt der Gemeinderat der nächsten Gemeindeversammlung die Verabschiedung eines Reglementes.
Die Stimmbürgerschaft bewilligte anlässlich der Urnenabstimmung vom 30. November 2008 für die Sanierung und Umbauten des Sekundarschulhauses sowie für den Einbau einer Holzschnitzelheizung einen Kredit von Fr. 3,65 Millionen. Die Detailplanung läuft auf Hochtouren und im Februar 2010 ist der Baubeginn geplant. Seit der Erstellung des Projektes sind in den Bereichen Behindertengleichstellungsgesetz, Feuerpolizei und Wärmeerzeugung neue Vorschriften in Kraft getreten. Die Beachtung dieser Vorschriften löst gebundene Ausgaben von Fr. 468'900.- aus. Der Gemeinderat bewilligt in eigener Kompetenz diesen Zusatzkredit. Davon entfallen auf den Einbau von Akustikdecken Fr. 365'400.-, IV-WC Fr. 41'000.-, Notausgang Turnhalle Fr. 14'100.- und Wärmepumpe für den Boiler Fr. 48'400.-.
Vormundschaftsbehörden sollen neu organisiert werden In einer Vernehmlassung zu den Änderungen des Zivilgesetzbuches im Bereich des Erwachsenenschutzes, des Personen- und Kindesrechts äussert sich der Gemeinderat zu den Vorschlägen des Kantons. Es sollen neu Vormundschaftsbehörden gebildet werden, die über die entsprechende Fachlichkeit verfügen und grössere Kreise mit ca. 50'000 Einwohner abdecken. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die neue Organisation um ein vielfaches teurer wird. Die Gemeinden werden zukünftig auf die Entscheide der Vormundschaftsbehörde keinen Einfluss mehr ausüben können. Der Gemeinderat beantragt deshalb die volle Kostenübernahme durch den Kanton. Da die Gemeindeautonomie auch bei einem Zweckverbandsmodell oder mit Anschlussverträgen unter den Gemeinden nicht mehr vorhanden sein wird, befürwortet der Gemeinderat ein kantonales Behördenmodell. Die Umsetzung ist auf das Jahr 2012 geplant.
Verschiedenes Der Gemeinderat hat für das Jahr 2010 folgende Gemeindeversammlungstermine festgelegt: 29. März, 21. Juni, 27. September und 13. Dezember 2010.
Der Bezirksrat Pfäffikon hat bei der Gemeindeverwaltung die alle zwei Jahre stattfindende Visitation durchgeführt. Die Visitatoin wird auf der Grundlage von Stichproben vorgenommen. Aus dem Bericht ist zu entnehmen, dass grundsätzlich eine ordnungsgemässe Geschäftsführung festgestellt wird.
Bei der PostFinance konnte ein bisheriges Darlehen von Fr. 2'000'000.- mit einer Laufzeit von vier Jahren zu einem Zinssatz von 1,65 % neu platziert werden.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich überweisen der Gemeinde Bauma für den Zeitraum vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 eine Ausgleichsvergütung von Fr. 95'660.-. Die Vergütung geht an jene Gemeinden, die kein eigenes Elektrizitätswerk betreiben.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei in Lipperschwendi im 50 km/h-Bereich wurde mit 90 km/h die höchste Geschwindigkeit gemessen. Von 206 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 36 Lenker zu schnell.
11.11.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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19.10.2009 Druckversion
Ausgeglichenes Budget für 2010 – Steuerfuss sinkt um 1 %
B. Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2010 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2009 verabschiedet und beantragt, eine Gemeindesteuer von 122 % zu erheben.
Die Laufende Rechnung sieht einen Aufwand von Fr. 26'690'400.- und einen Ertrag von Fr. 19'330'200.- vor, so dass bei einem einfachen mutmasslichen Steuerertrag von Fr. 6'050'000.- zur Deckung des Aufwandüberschusses ein Steuerfuss von 122 % resp. Fr. 7'381'000.- notwendig sind. Der beantragte Steuerfuss entspricht dem Maximalsteuerfuss im Kanton Zürich. Die Investitionsrechnung sieht bei Ausgaben von Fr. 6'308'300.- und Einnahmen von Fr. 1'836'600.- eine Nettoinvestition von Fr. 4'471'700.- vor. Aus diesen Investitionen resultiert nach Berücksichtigung der Abschreibungen von Fr. 2'144'300.- ein Finanzierungsfehlbetrag von rund Fr. 2,3 Mio. Die Sanierung des Sekundarschulhauses (Fr. 3,0 Mio.), der Bau von Meteorwasserkanälen (Fr. 550'000.-) und diverse Bachverbauungen (Fr.610'000.-) bilden die grössten Investitionsposten.
Der Gemeinderat hat mit dem Verein der Gemeindebibliothek eine Leistungsvereinbarung über die Zusammenarbeit abgeschlossen. Darin werden auch die Ziele der Bibliothek formuliert und die finanziellen Belange des Vereins sollen gesichert werden. Mit dem bisherigen Gemeindebeitrag von Fr. 16'600.- pro Jahr kann der Verein die Aufgaben nicht mehr erfüllen. Es ist deshalb vorgesehen, den Verein mit einem jährlichen Beitrag von Fr. 7.- pro Einwohner zu unterstützen. Dies entspricht einem Gemeindebeitrag von ca. Fr. 29'000.-. Die Erhöhung dieses jährlich wiederkehrenden Beitrages wird der nächsten Gemeindeversammlung beantragt.
Der Gemeinderat hat die revidierten Statuten der Gruppenwasserversorgung Tösstal genehmigt und legt diese der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2009 zur Abnahme vor. Mit diesem Antrag wird die Serie der Revisionen von Zweckverbandsstatuten, die gestützt auf die neue Kantonsverfassung vorgenommen werden mussten, abgeschlossen.
Bürgerrecht Unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrecht wird der nächsten Gemeindeversammlung beantragt, Sadri Redzepi, geb. 8. März 1973, Bürger von Serbien und Montenegro, Plattenleger, wohnhaft in Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 28, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufzunehmen.
Hundeabgaben neu festgesetzt Das kantonale Hundegesetz und die dazugehörige Verordnung werden auf den 1. Januar 2010 in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt ist dem Kanton für jeden in der Gemeinde gehaltenen Hund eine Gebühr von Fr. 30.- zu entrichten. Auf die Gemeinde kommen weitere administrative Aufgaben zu. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat die Hundeabgabe neu festgesetzt. Für alle Hunde wird eine einheitliche Abgabe gewählt; bisher kostete der erste Hund Fr. 80.- und jeder weitere Hund im gleichen Haushalt Fr. 150.-. Die jährliche Abgabe wird pro Hund auf Fr. 150.- festgesetzt. Die neue Hundegesetzgebung sieht für sogenannte Hofhunde keine ermässigte Abgabe mehr vor.
Naturschutz in der Landwirtschaft - Vernetzungsprojekt Nach den Vorgaben der Öko-Qualitätsverordnung des Bundes wurde im Jahr 2006 für die Gemeinden Bauma, Turbenthal und Wila das regionale Vernetzungsprojekt gestartet mit dem Ziel, die natürliche Artenvielfalt im Landwirtschaftsgebiet zu erhalten. So wurde für jede Gemeinde ein Flächenziel definiert, dessen Erreichung bis ins Jahr 2011 angestrebt wurde. Es muss nun festgestellt werden, dass die Zielsetzung in Bauma zu hoch angesetzt wurde. Angesichts dieser Erkenntnisse hat der Kanton neue Grundlagen für Vernetzungsprojekte ausgearbeitet. Dabei wird mehr auf qualitative statt quantitative Ziele gelegt. Damit diese erreicht werden können, sind zukünftig vermehrt Einzelberatungen in den Betrieben notwendig. Die Beiträge an die Bewirtschafter werden mit dem neuen Projekt verdoppelt und betragen Fr. 10.- pro Are. Da jedoch höhere Beiträge des Bundes und des Kantons erhältlich sind, bleiben die Nettokosten für die Gemeinde im bisherigen Rahmen. Der Gemeinderat beschliesst die Überführung des Vernetzungsprojektes auf die neuen kantonalen Grundlagen und bewilligt für die Umsetzung einen Kredit von Fr. 16'000.-. Mit der Projektbearbeitung und –begleitung wird das Büro für Ökologie und Landschaft GmbH, Oberwil-Lieli, beauftragt.
Unterhaltsarbeiten Für Fassadenrenovationen in der Kläranlage Saland wird ein Kredit von Fr. 19'200.- erteilt. Die Malerarbeiten werden an die Malerei Altenburger GmbH, Bauma, und die Gerüstarbeiten an Gerüstbau Schaufelberger, Bauma, vergeben.
Im Schulhaus Altlandenberg werden Unterhaltsarbeiten im Bereich Velokleller / Treppenaufgang mit Aufwendungen von Fr. 9'500.- ausgeführt. Die Baumeisterarbeiten werden an Jörg Reichmuth, Bauma, und die Malerarbeiten an die Malerei Altenburger GmbH, Bauma, übertragen.
Verschiedenes Die Gemeinde Bauma richtet ab 1. Janaur 2010 den frei praktizierenden Hebammen eine Pikettentschädigung aus. Die voraussichtlichen jährlichen Aufwendungen von ca. Fr. 2'500.- werden in das Budget 2010 aufgenommen.
Die Gemeinde stellt auch im nächsten Jahr wieder zwei SBB-Tageskarten zur Verfügung. Die Auslastung ist gut und liegt bei über 95 %. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 19'550.-. Die Tageskarte kostet wie bisher Fr. 35.-.
Am Oberländer Lehrlingswettbewerb beteiligten sich zwölf Teilnehmer/innen aus der Gemeinde Bauma. Die Lernenden absolvieren ihre Lehren bei Café-Konditorei Voland und bei der Wolfensberger AG. Der Gemeinderat unterstützt den Wettbewerb mit einem Beitrag von Fr. 1'200.-.
Die Kantonspolizei hat in Dillhaus eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 617 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 23 Lenker zu schnell. Die höchste Geschwindigkeit wurde im 50 km/h-Bereich mit 70 km/h gemessen.
19.10.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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25.09.2009 Druckversion
Ufermauer des Wissenbachs im Dorf Bauma wird saniert
B. Der Gemeinderat genehmigt das Projekt und erteilt als gebundene Ausgabe einen Kredit von Fr. 200'000.-. An die Aufwendungen wird ein Staatsbeitrag von 40 % erwartet.
Die Ufermauer des Wissenbaches entlang der Sennhüttenstrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Das Projekt sieht nebst der Erstellung einer neuen Betonmauer mit einem neuen Geländer am rechten Bachufer weitere Anpassungsarbeiten wie Aufsetzen von Mauerkronen zur Erhöhung bestehender Mauern, ein Absenken von Sohlenschwellen und den Abbruch einer Überdeckung und eines Gebäudeanbaues vor. Diese Massnahmen müssen vorgenommen werden, damit ein Abfluss eines 100-jährigen Hochwassers sichergestellt werden kann. Das kantonale Tiefbauamt wird im nächsten Jahr den eingedolten Wissenbach zwischen dem Rest. Frohsinn und der Kreuzung Dorfstrasse / Heinrich Gujer-Strasse / Unterdorf sanieren. Dabei wird der Durchlass nicht erweitert, so dass auch im unteren Bereich das bisherige Bachprofil beibehalten werden kann. Die Durchlässe und Brücken am Wissenbach stellen aber ein Risiko einer Verkeilung von Schwemmholz dar. Im mittleren Bereich des Wissenbaches, oberhalb der Giesserei Wolfensberger AG, ist deshalb die Erstellung eines Schwemmholzrechens geplant. Sofern zeitlich möglich, sollen die Arbeiten noch dieses Jahr ausgeführt werden.
Steuerkraft rückläufig, Ausgleich durch Steuerkraftzuschuss Die Steuerkraft der Gemeinde Bauma pro Einwohner ist nach einem einmaligen markanten Anstieg im Jahre 2007 tendenziell rückläufig. Das kantonale Mittel der Steuerkraft ist jedoch kontinuierlich angestiegen. Bei einer Steuerkraft der Gemeinde Bauma von Fr. 1'572.- pro Einwohner beläuft sich das kantonale Mittel auf Fr. 3'418.-. Mit dem Steuerkraftzuschuss werden diese Ungleichheiten ausgeglichen. Das Gemeindeamt hat den Steuerkraftausgleich für das Jahr 2009 auf Fr. 5'309'079.- festgesetzt. Das sind Fr. 770'000.- mehr als veranschlagt. Der Steuerkraftindex liegt wie im Vorjahr bei 103 Punkten. Mit diesem tiefen Wert werden die höchsten Staatsbeitragsansätze angewendet.
Bürgerrecht Der Gemeinderat hat die folgenden Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:
Gloor-Fäh Silvia Gertrud, geb. 1959, Gloor Nadine Silvia, geb. 1988, Gloor Janick Nicola, geb. 1995, von Birrwil AG, wohnhaft in Bauma, im Rossacher 4
Sommer Jakob Alexander, geb. 1956, Sommer Dunja Nadine, geb. 1992, Sommer Markus Alexander, geb. 1994, von Elsau ZH, wohnhaft in Saland, Laubberg
Unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts wird Daniel Bernal Zamora, geb. 1979, Chauffeur, spanischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Bauma, Unterdorf 14, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.
Liegenschaften Die Platzverhältnisse im Schulsekretariat beim Schulhaus Altlandenberg sind zu knapp geworden. Es ist vorgesehen, die Büros durch den Miteinbezug der Balkone zu vergrössern. Mit der Einführung der Grundstufe wird der Kindergarten ins Schulhaus verlegt werden. Die Räumlichkeiten des Kindergartens werden zu einem späteren Zeitpunkt zum Schulsekretariat umgenutzt und das jetzige Schulsekretariat wird zum Schulleiterbüro mit Besprechungszimmer. Der ursprünglich etappenweise vorgesehene Umbau des heutigen Schulsekretariates wird nun in einem Projekt verwirklicht. Die Kosten sind auf Fr. 75'000.- veranschlagt. Zu den budgetierten Aufwendungen von Fr. 45'000.- in der Investitionsrechnung 2009 wird ein Zusatzkredit von Fr. 30'000.- gesprochen.
Der Gemeinderat bewilligt Kredite im Bereich des Liegenschaftenunterhaltes und vergibt die Arbeiten. Im Schulhaus Wellenau werden für Fr. 20’600.- Änderungen an der Umgebungsgestaltung vorgenommen sowie das Biotop saniert. Die Arbeiten werden durch die Firma J. Jucker’s Erben, Saland, ausgeführt. Die Malerarbeiten für bauliche Anpassungen werden an die Firma Kessler GmbH, Turbenthal, vergeben.
Im Schulhaus Haselhalden wurden brandschutztechnische Verbesserungen vorgenommen. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich hat an die subventionsberechtigten Kosten von Fr. 94'378.- einen Beitrag von Fr. 28'314.- ausgerichtet.
Damit das neue Pionierfahrzeug für die Feuerwehr Bauma untergebracht werden kann, wird im östlichen Anbau des Werkhofes Bauma ein grösseres Tor eingebaut. Der Gemeinderat bewilligt für die Umbauarbeiten einen Kredit von Fr. 30'000.- zu Lasten der Investitionsrechnung.
Die Randabschlüsse und der Belag des Trottoirs an der Bliggenswilerstrasse müssen erneuert werden. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 63'000.- und vergibt die Tiefbauarbeiten an die Firma Tius AG, Riedikon-Uster.
Im Seewadel wird entlang der Gemeindestrasse Wallenbach die Sickerleitung erneuert. Für das Vorhaben wird ein Kredit von Fr. 30'500.- bewilligt; die Arbeiten werden an Thomas Pfenninger, Bauma, vergeben.
Für die Erstellung von zusätzlichen Parkplätzen für die Drogerie/Apotheke Trümpy an der Dorfstrasse in Bauma stellt die Gemeinde im Baurecht das dafür notwendige Land hinter der Gemeindeliegenschaft des alten Steueramtes zur Verfügung.
Verschiedenes Für die Führung der Geschäftsstelle der Zusatzleistungen zur AHV/IV wird gestützt auf eine Gesetzesänderung erstmals der Gemeinde ein Anteil an die Verwaltungskosten ausgerichtet. Der Beitrag für das Jahr 2008 beläuft sich auf Fr. 6'060.-.
Für die Einrichtung und Betreuung des Chronikarchivs konnte in der Person von Peter Geering, Bauma, ein weiterer Mitarbeiter gewonnen werden. Zur Erfassung der Objekte der Sammlung wird für Fr. 3'600.- ein EDV-System angeschafft.
Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen. Von 244 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 42 Lenker zu schnell. Die höchste Geschwindigkeit wurde im Innerortsbereich (50 km/h) mit 78 km/h gemessen.
25.9.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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5.8.2009 / Druckversion Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden am 25. April 2010
B. Für die Kreiswahl des Notars wird der eidgenössische und kantonale Abstimmungstermin vom 7. März 2010 als Wahltag bestimmt. Am gleichen Tag wird der Gemeindeammann/Betreibungsbeamte gewählt.
Der Gemeinderat hat für die Wahlen der Amtsdauer 2010 – 2014 die Eckdaten festgesetzt. Am 27. September 2009 wird über die Totalrevision der Gemeindeordnung abgestimmt. Da sich bei Annahme der Gemeindeordnung insbesondere für die Kommissionen bei der Anzahl der Mitglieder und mit der Umwandlung der Gesundheitsbehörde in eine Kommission „Gesundheitsförderung und Prävention“ Aenderungen ergeben werden, wird der Termin für die Einreichung von Rücktritten aus den Behörden und Kommissionen auf den 8. Oktober 2009 angesetzt. Die Erneuerungswahlen finden am 25. April 2010 statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird auf den 13. Juni 2010 festgelegt.
Laufbrunnen erhalten und an das Netz anschliessen Die mit eigenen Quellen gespeisten Laufbrunnen in Bliggenswil und Bauma-Gublen können nicht mehr mit dem bisherigen Quellwasser versorgt werden, weil das Wasser durch zu viele Keime verunreinigt ist. Die Leitung zum Brunnen in Gublen ist ausserdem defekt und bringt fast kein Wasser mehr. Der Laufbrunnen in Hörnen verfügt über einen zu kleinen Zufluss, weil nur das Überschusswasser einer privaten Quelle zufliesst. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Werkkommission entschieden, dass die Laufbrunnen zu erhalten sind und an des Netz des Gemeindewasserwerkes angeschlossen werden. Die einmaligen Anschlusskosten werden für alle drei Laufbrunnen auf Fr. 30'000.- geschätzt. Dem Gemeindewasserwerk werden für die Wasserlieferungen jährlich ca. Fr. 200.- pro Laufbrunnen gutgeschrieben.
Unterhaltsarbeiten vergeben Der Turn- und Spielplatz auf der Schulanlage Altlandenberg wird saniert. Für die Erneuerung des Belags wird ein Kredit von Fr. 54'400.- bewilligt; mit der Ausführung wird die Firma Egli Strassenbau AG, Wetzikon, beauftragt.
Die Strassenbeleuchtung im Wallenbach bei Seewadel wird wegen Verkabelungen der EKZ erneuert. Für den zu ersetzenden Kandelaber wird ein Kredit von Fr. 3'731.- bewilligt.
Verschiedenes Die Revisionsstelle des kantonalen Gemeindeamtes hat bei der Gemeindeverwaltung und der Verwaltung des Alters- und Pflegeheimes Böndler eine Revison durchgeführt. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt wird.
Das Amt für Raumordnung und Vermessung hat im Rahmen der Genehmigung der Ortsplanung, die an der Gemeindeversammlung im Dezember 2007 verabschiedet wurde, der Erweiterung der Kernzone in Wellenau unter Vorbehalt zugestimmt. Der Gemeinderat hat den ergänzten Kernzonenplan der Baudirekton Zürich zur Genehmigung eingereicht. Das Gebäude, die ehemalige Milchsammelstelle, wird als Gebäude Typ A bezeichnet. Für solche Gebäude ist der Istzustand massgebend; d. h. das Gebäude ist bezüglich Volumen, Grösse und Stellung zu erhalten und kann aufgrund der allgemeinen Kernzonenbestimmungen genutzt werden.
Gegen die Festsetzung des Gestaltungsplanes Schwendi (Schwendi Garage) durch die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 hat die Pro Natura, Basel, und die Pro Natura Zürich bei der Baurekurskommission des Kantons Zürich rekurriert.
Der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 28. September 2009 werden Statutenrevisionen von verschiedenen Zweckverbänden vorgelegt. Es sind dies: Kehrichtverwertung Zürcher Oberland, Zivilschutz Tösstal und schulpsychologischer Dienst des Bezirks Pfäffikon. Im Weiterten wird beantragt, den Zweckverband der regionalen Tierkörpersammelstelle aufzuheben. Damit die Tierkadaver aber weiterhin einer regionalen Sammelstelle zugeführt werden können, wird mit der Gemeinde Fehraltorf ein Anschlussvertrag abgeschlossen. Die Gemeinde Fehraltorf erneuert die Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kläranlage. In der Gemeinde selbst ergeben sich keine Änderungen: Die Kadaversammelstelle im alten Landi bleibt weiterhin bestehen.
5.8.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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17.07.2009 / Druckversion PDF
Gasthaus zur Tanne in Bauma wird wieder eröffnet
B. Beat Merz aus Uster übernimmt auf auf den 12. September 2009 die „Tanne“.
Beat Merz ist als Restaurateur aus dem Zürcher Oberland und als langjähriger Küchenchef in der Brasserie Lipp in Zürich sowie vom Seehof in Davos bekannt. Er freut sich auf die neue Herausforderung, mit seinem Team das Gasthaus zur Tanne aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Der Gemeinderat freut sich, mit Beat Merz und Marina Kintrup erfahrene Fachleute aus dem Gastgewerbe gefunden zu haben und heisst sie herzlich willkommen. Vorherige Bemühungen, das Gasthaus zu verkaufen, scheiterten insbesondere an den Preisvorstellungen. Anfragen von Mietinteressenten waren zwar stets vorhanden, aber es kam zu keinen ernsthaften und aussichtsreichen Verhandlungen.
Bewirtschaftung des Tannensaals durch Frauenverein wird beendet
Seit rund zwei Jahren konnte der grosse Saal der „Tanne“ über den Gemeinnützigen Frauenverein Bauma gemietet werden. Der Saal mit Bühne und über 150 Sitzplätzen bei Bankettbestuhlung war erfreulich gut ausgelastet und wird jetzt wieder in den Restaurationsbetrieb integriert. Der Saal wird künftig durch den neuen Mieter verwaltet. Der Gemeinderat dankt dem Frauenverein für sein grosses Engagement und hofft weiterhin auf eine gute Auslastung des für verschiedenartige Veranstaltungen geeigneten Saals.
Kredite für budgetierte Unterhaltsarbeiten erteilt
An der Hörnlistrasse im Dorf Bauma werden der Belag erneuert und teilweise die Abschlüsse neu erstellt. Der Gemeinderat bewilligt dazu als gebundene Ausgabe einen Kredit von Fr. 109'700.- und beauftragt mit der Ausführung die Firma Tius AG, Riedikon-Uster. Mit den Bauarbeiten wird anfangs August begonnen; sie dauern voraussichtlich sechs bis sieben Wochen.
Für die Verlegung einer Sickerleitung an der Uerschenstrasse auf einer Länge von ca. 250 m wird ein Kredit von Fr. 33'500.- erteilt. Die Arbeiten werden an die Firma Burgermeister AG, Pfäffikon, vergeben.
Für Unterhaltsarbeiten im Schulhaus Altandenberg wird ein Kredit von Fr. 18'000.- bewilligt. Die Sanitärarbeiten für den Ersatz und die Neuinstallation von wasserlosen Pissoirs werden durch die Firma Jean Egloff AG, Bauma, und die Plattenarbeiten durch Edi Gabriel, Bauma, ausgeführt. Der Boden der Mehrzweckhalle wird durch die Firma Walo Bertschinger AG, Zürich, repariert. Ferner werden für Fr. 44'000.- insgesamt 270 Schülerstühle ersetzt. Der Auftrag geht an die Firma Aduka, Schul- und Mehrzweckmöbel, Teufenthal AG.
Betreibungskreis mittleres Tösstal
Der Gemeinderat hat dem Vertrag für die Bildung eines Betreibungskreises mittleres Tösstal mit den Gemeinden Bauma, Sternenberg, Wila und Wildberg zugestimmt. Der Vertrag ist durch den Regierungsrat des Kantons Zürich zu genehmigen und tritt auf den Beginn der Amtsdauer 2010/2014 in Kraft. Der Sitz des Betreibungsamtes bleibt in Wila. Das übergeordnete Recht schreibt den Zusammenschluss zu Betreibungskreisen vor. In den neu zu bildenden Betreibungskreisen müssen jährlich mindestens 3000 Betreibungen, bei besonderen Verhältnissen wie geringe Bevölkerungsdichte und spezielle topografische Gegebenheiten 2'000 Betreibungen verarbeitet werden. Letztere Bedingung trifft auf den Betreibungskreis mittleres Tösstal zu. In fünf Jahren werden alle Betreibungskreise mit weniger als 3000 Betreibungen durch den Regierungsrat erneut überprüft.
Verschiedenes Für die Pilotphase des Midnight-Projektes, einem Freitzeitangebot für Jugendliche, wird die Turnhalle des Sekundarschulhauses Bauma bestimmt. Die zentrale Lage spricht für diesen Standort. Die Halle wird von Januar bis April des nächsten Jahres an rund 17 Samstagabenden für die Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
17.07.2009
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22.06.2009 / Druckversion PDF
Beschwerden gegen Ortsplanungsrevision erledigt
B. Das Verwaltungsgericht lehnte zwei Beschwerden von Grundeigentümern ab und auf die eine an das Bundesgericht weiter gezogene Beschwerde wurde nicht eingetreten.
Die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2007 beschloss eine Teilrevision der Ortsplanung und zonte auf Anträge von Grundeigentümern in Bliggenswil und Altlandenberg weitere Landflächen der Landwirtschaftszone resp. Freihaltezone ein. Diese Einzonungen wurden im Genehmigungsverfahren durch den Regierungsrat des Kantons Zürich ausgenommen. Dagegen reichten die Grundeigentümer beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich Beschwerden ein, die aber abgewiesen wurden. Der ablehnende Entscheid über die Einzonung in Bliggenswil wurde an das Bundesgericht weitergezogen. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde aus formalen Gründen nicht eingetreten. Die Bauzonengrenzen sind jetzt alle rechtskräftig geworden.
Bauten
Die Hörnlistrasse im Dorf Bauma befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Wegen Rohrleitungsarbeiten musste die Strasse mehrmals repariert werden. Der Belag und die schadhaften Randabschlüsse sollen jetzt ersetzt werden. Der Gemeinderat hat das Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG, Winterthur, mit der Projektierung und der Durchführung der Submission beauftragt. Die Sanierungsarbeiten werden noch vor dem Baumer Herbstmarkt realisiert. Für die Ausführung der Ingenieurleistungen inkl. Bauleitung wird ein Kredit von Fr. 17'800.- bewilligt. Im Budget dieses Jahres sind für diese gebundenen Unterhaltsarbeiten Fr. 195'000.- eingestellt.
Der Gemeinderat genehmigt die Abrechnung über die Ausführung der feuerpolizeilichen Massnahmen im Schulhaus Haselhalden. An die Aufwendungen von Fr. 124'900.- wird ein Beitrag der Gebäudeversicherung von rund Fr. 20'000.- erwartet.
Wechsel im Vormundschaftssekretariat
Infolge Reduktion der Arbeitszeit einer Mitarbeiterin wird das Sekretariat der Vormundschaftsbehörde innerhalb der Gemeindeverwaltung per 1. August 2009 neu zugewiesen. Bruno Bähler gibt die Funktion als Sekretär an Yves Garessus, Sekretär des Sozialamtes, ab. Yves Garessus erhöht sein Arbeitspensum auf 80 %.
Gemeindeordnungsdienst wieder aufgenommen
Der Gemeinderat setzt auch in diesem Jahr wieder einen Patroulliendienst ein und beauftragt mit der Durchführung die Alpha Protect AG, Illnau. Die Kosten für den diesjährigen Einsatz belaufen sich auf Fr. 25'000.-. Obwohl leider immer wieder Vandalenakte zu vermelden sind, haben die Patrouilleneinsätze doch zu einer gewissen Beruhigung geführt. Der Gemeinderat prüft weitere flankierende Massnahmen wie zum Beispiel Videoüberwachungen.
Verschiedenes
er Gemeinderat nimmt Kenntnis von diversen Kontrollen von privaten Kleinkläranlagen in der Gemeinde. Alle Anlagen halten die Gewässerschutzvorschriften ein.
Der Orange Communication SA, Renens, wird die baurechtliche Bewilligung für die Erweiterung der bestehenden technischen Kommunikationsanlage auf UMTS im Eggli (nördlich von Bauma und westlich von Hörnen) erteilt.
Die Mitgliedschaft beim Verein Taglohn-Arbeits-Vermittlung Zürcher Oberland (TAV) wird um ein weiteres Jahr verlängert. Der jährliche Beitrag von Fr. 14'500.- wird bewilligt. Mit der Beschäftigung von erwerbslosen Menschen können Fürsorgeleistungen eingespart werden. Dem Verein gehören neun Gemeinden des Zürcher Oberlandes an. Dank dem guten Rechnungsergebnis des Jahres 2008 konnten den Gemeinden Beitragsleistungen zurückerstattet werden; Bauma erhielt einen Betrag von Fr. 3'500.- zurück.
Der Gemeinderat genehmigt die Jahresrechnung 2008 des Zweckverbandes des Zivilschutzes Tösstal. Bei Gesamtausgaben von Fr. 227'214.95 resultiert für die Gemeinde Bauma ein Anteil von Fr. 58'302.70. Dieser Betrag liegt unter den erwarteten Kosten beim Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen im Tösstal.
Ebenso wird die Jahresrechnung 2008 der Gruppenwasserversorgung Tösstal genehmigt. In der Laufenden Rechnung wird die Gemeinde Bauma mit Fr. 28'736.98 und in der Investitionsrechnung mit Fr. 24'670.28 belastet.
Unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts wird K r a s n i q i Shaban, geb. 18. April 1986, Bürger von Serbien und Montenegro, Mechapraktiker, wohnhaft in Bauma, Dorfstrasse 6, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Lipperschwendi musste die Kantonspolizei von 481 kontrollierten Fahrzeugen 34 Lenker verzeigen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit im 50 km/h-Bereich betrug 71 km/h.
22.6.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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27.05.2009 / Druckversion PDF Gemeindeordnung zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet
B. Der Gemeinderat stellt parallel zur Vorlage an die Gemeindeversammlung die Geschäftsordnung vor, damit über die Gemeindeordnung, welche am 27. September 2009 der Urnenabstimmung unterbreitet wird, volle Transparenz besteht. Beide können auf www.bauma.ch eingesehen werden.
Die Totalrevision der Gemeindeordnung wird an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 vorberaten. Im Februar/März 2009 wurde der Entwurf einer neuen Gemeindeordnung den Parteien, den Behörden und der Bevölkerung zur Vernehmlassung vorgestellt. Beim Gemeinderat sind dazu zwölf Stellungnahmen eingegangen. Der Gemeinderat verfolgte das Ziel, eine schlanke Gemeindeordnung zu präsentieren, um in der sich schnell wandelnden Zeit besser auf Veränderungen reagieren zu können. Die Kernpunkte der revidierten Gemeindeordnung sind:
der Schulpräsident ist von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates, Stille Wahlen sind auch bei den Erneuerungswahlen möglich, die Schulpflege, die Sozialbehörde und die Tiefbau- und Werkkommission verbleiben als selbständige Kommissionen, die übrigen Kommissionen erhalten beratende Funktionen, die Anzahl Mitglieder der Schulpflege und der Rechnungsprüfungskommission werden reduziert, die Mitglieder des Wahlbüros werden vom Gemeinderat gewählt, die Aufgabenumschreibung der acht Ressorts wird in der Geschäftsordnung festgelegt.
Die Vernehmlassungen bezogen sich denn auch insbesondere auf die erwähnte Geschäftsordnung. Ohne die Geschäftsordnung zu kennen, seien zuviele Ungewissheiten vorhanden; es wurde sogar gewünscht, dass die Geschäftsordnung durch die Gemeindeversammlung zu verabschieden sei. Der Gemeinderat kann nun nebst der Gemeindeordnung auch die Geschäftsordnung vorlegen, um so volle Transparenz zu zeigen. In der Geschäftsordnung werden alle beratenden Kommissionen aufgeführt. Die bisher selbständige Gesundheitsbehörde wird aufgehoben und es verbleibt die Kommission „Gesundheitsförderung und Suchtprävention“. Alle bisherigen Kommission finden Einzug in die Geschäftsordnung. Der Gemeinderat bleibt aber dabei, dass die Geschäftsordnung durch den Gemeinderat festgesetzt wird.
Die Gemeindeordnung und die Geschäftsordnung können bei der Gemeindeverwaltung angefordert werden; sie werden aber auch auf die Homepage www.bauma.ch aufgeschaltet.
Weitere Geschäfte der Gemeindeversammlung Nebst der Abnahme der Jahresrechnung 2008 der Politischen Gemeinde sind zwei Zweckverbands-Geschäfte traktandiert. Aufgrund der seit 2006 in Kraft getretenen Kantonsverfassung sind die Zweckverbände demokratisch zu führen, das heisst, neu wird in den Zweckverbänden das Initiativ- und Referendumsrecht eingeführt. Dazu ist eine Revision der Verbandstatuten notwendig. Die Statutenrevisionen wurden zum Anlass genommen, weitere Anpassungen vorzunehmen.
Die Revision der Statuten des Sozialdienstes des Bezirkes Pfäffikon setzt zum Ziel, eine zweckmässige und effiziente Geschäftsführung zu gewährleisten, die Aufgaben strategisch politisch und operativ klar zu trennen und die Statuten im Hinblick auf die künftige Entwicklung flexibel zu gestalten. Beim Sozialdienst Pfäffikon werden die vormundschaftlichen Massnahmen für Erwachsene geführt.
Die Statuten des Zweckverbandes „Region Zürcher Oberland RZO“ lösen die Statuten der Planungsgruppe Zürcher Oberland (PZO) ab. Der bisher beschränkte Aufgabenkreis der Planungsgruppe soll im Interesse der Region erweitert werden. Die Zusammenarbeit unter den Gemeinden soll intensiviert und gemeinsame Projekte angegangen werden. Das Zürcher Oberland soll attraktiver und bekannter werden.
Im Weiteren wird der Gemeindeversammlung der Private Gestaltungsplan Schwendi (Schwendi Garage) zur Genehmigung unterbreitet. Der Gestaltungsplan bezweckt, eine Mischnutzung von Wohnen und Gewerbe in teils bestehenden Gebäuden und in neuen Ergänzungsbauten zu ermöglichen und damit die Existenz eines Gewerbebetriebes zu sichern. Das Objekt liegt in der Landwirtschaftszone. Das Gebiet ist heute schon grösstenteils überbaut.
Bauten Die Ufermauern des Weissenbaches entlang der Sennhüttenstrasse in Bauma befinden sich in einem schlechten Zustand. Der Gemeinderat beauftragt das Ingenieurbüro Nüesch + Partner, Jona, ein Sanierungsprojekt auszuarbeiten und bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 27'000.-.
Für die Sanierung des Lüwisbaches werden die Arbeiten für Fr. 60'700.- an Gottlieb Diggelmann, Steg, vergeben. An die Aufwendungen wird eine Staatsbeitrag von 40 % erwartet.
Anfangs Juni 2009 wird mit den Bauarbeiten des Meteorwasserkanals in der Dorfstrasse, Abschitt Hörnistrasse - Bahnhofstrasse, begonnen. Die Tiefbauarbeiten werden bei einer Auftragssumme von Fr. 289'000.- durch die Firma Tius AG, Uster, ausgeführt. Die Arbeiten konnten gegenüber dem Kostenvoranschlag günstiger vergeben werden. Einmal mehr wird es im Dorf Bauma zu Verkehrsbehinderungen kommen; der Gemeinderat bittet dafür um Verständnis.
Die Beleuchtung des Tössweges von der Sennhüttenstrasse bis zur Schulanlage Altlandenberg muss ersetzt werden, da die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich im Raum Sunnerai die Stromzufuhr verkabelt haben. Für die Beleuchtung besteht zur Zeit nur noch ein Provisorium. Für die Installation von vier Beleuchtungskörpern wird ein Kredit von Fr. 23'800.- bewilligt; mit der Ausführung werden die EKZ und die Tiefbauunternehmung Beat Pfenninger, Bauma, beauftragt.
Verschiedenes Das Bundesamt für Verkehr BAV, Bern, hat das Vorhaben des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland, auf dem Bahnhofareal in Bauma eine Wageneinstellhalle zu bauen, im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens bewilligt. Zu dieser eisenbahnrechtlichen Bewilligung ist kein kommunaler Entscheid mehr notwendig; das Bauvorhaben wurde bereits öffentlich aufgelegt.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat der Politischen Gemeinde Bauma das zugesicherte, zinslose Investitionshilfe-Darlehen von Fr. 340'000.- für den Neubau des Garderobengebäudes für den Fussballclub Bauma ausbezahlt. Das auf 20 Jahren befristete Darlehen ist in jährlichen Raten von Fr. 17'000.- zurückzuzahlen.
Für die Führung der Gemeindezweigstelle Bauma der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich wird für das Jahr 2008 der definitive Beitrag auf Fr. 9'719.- festgesetzt.
Silvana Caprioli, geboren am 15. Dezember 1971, italienische Staatsangehörge, kaufm. Angestellte, wohnhaft in Bauma, im Uerschli 23, wird unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewillgung und des Kantonsbürgerrecht in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.
Die Kantonspolizei hat im Innerortsbereich (50 km/h) Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Dillhaus wurden 550 Fahrzeuge kontrolliert. 55 Lenker fuhren zu schnell und die höchste Geschwindigkeit wurde mit 75 km/h gemessen. An der Gublenstrasse in Bauma mussten 75 Lenker von 475 kontrollierten Fahrzeugen verzeigt werden bei einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 69 km/h.
27.5.2009
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07.04.2009 / Druckversion PDF
Jahresrechnung 2008 mit Verlust von Fr. 585'153.13
B. Die Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst mit einer budgetierten Entnahme in der Höhe eines Zehntels des Eigenkapitals ab. Das Eigenkapital vermindert sich auf Fr. 5'266'961.26. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von Fr. 409'700.-.
Diese Vorgaben basieren auf den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes. Bauma war für das abgelaufene Jahr auf Beiträge des Steuerkraft- und Steuerfussausgleichs angewiesen. Das Budget für das Jahr 2009 sieht nur noch einen Steuerkraftzuschuss vor. Die Laufende Rechnung zeigt bei einem Aufwand von Fr. 27'007’062.20 und einem Ertrag von Fr. 26'421'909.07 einen Aufwandüberschuss von Fr. 585'153.13. Der effektive Aufwand liegt um ca. 1 % über dem Budget. Beim Ertrag liegt der Steuerkraftausgleich Fr. 928'000.- über dem erwarteten Zuschuss, was allerdings zu einer Korrektur beim zugesicherten Steuerfussausgleich führte. Anstelle des provisorisch zugesicherten Beitrages von Fr. 2'714'900.- sind noch Fr. 1'628'200.- zu vereinnahmen. Der Ertrag der ordentlichen Gemeindesteuern mit rund Fr. 8,0 Mio. liegt ca. 2 % unter den Erwartungen. Die Investitionsrechnung weist bei Ausgaben von Fr. 2'220'679.30 und Einnahmen von Fr. 603'920.25 eine Nettoinvestition von Fr. 1'616'759.05 aus, im Budget waren Investitionen von Fr. 2,4 Mio vorgesehen.
Die willkommene Gewinnausschüttung der Zürcher Kantonalbank des Jahres 2008 liegt mit Fr. 314’447.- nach dem Rekordjahr 2007 von Fr. 370'000.- immer noch auf einem hohen Niveau und stellt für die Gemeinde Bauma eine bedeutende Einnahmenquelle dar.
Ein Freizeitangebot für Jugendliche Der Gemeinderat setzt ein Zeichen in der Jugendförderung und bewilligt für das Projekt „Midnight Bauma“ einen Kredit von Fr. 24'000.-. „Midnight“ ist seit 1999 schweizweit ein Projekt, das ein Freizeitangebot bietet und sich an Jugendliche richtet. Es ist seither in verschiedenen Städten und Gemeinden zu einem wichtigen Element in der Gesundheitsförderung, der Sucht- und Gewaltprävention sowie der sozialen Integration geworden. Zentraler Ansatz ist die Öffnung von gemeindeeigenen Turnhallen zu den Ausgangszeiten von Jugendlichen am Wochenende, um einen Treffpunkt mit Sport und aktueller Musik zu schaffen. Das Projekt wird vom Förderverein Midnight-Projekte Schweiz begleitet und finanziell unterstützt.
In einer ersten Phase von April bis Ende 2009 finden die Abklärungen, die Festlegung der Organisationstrukturen und die Vorbereitung für die eigentliche Pilotphase mit den wöchentlichen Veranstaltungen während vier Monaten statt. Die Einführung eines dauernden Betriebes hängt von einem erfolgreichen Verlauf der Pilotphase ab. Der Gemeinderat wird dann zumal den Entscheid fällen, wie es weiter gehen wird. Sofern das Projekt weitergeführt wird, ist bei 25 – 30 Anlässen pro Jahr mit jährlichen Kosten von Fr. 22'000.- zu rechnen. Nach Möglichkeit soll ein Teil der Finanzierung mit Sponsorenbeiträgen sichergestellt werden.
Projektänderung beim Sekundarschulhausumbau Die Stimmbürgerschaft bewilligte an der Urnenabstimmung vom 30. November 2008 für die Sanierung und die inneren Umbauten im Sekundarschulhaus einen Kredit von Fr. 3,65 Mio. Nach der Auswahl des Architektenteams hat die Baukommission ihre Arbeit aufgenommen und setzte sich nochmals mit einigen Grundsatzfragen auseinander, die sich bereits in der Vorprojektphase stellten. Diskutiert wurde insbesondere die Frage, ob der Hauswart zwingend auf der Anlage wohnen muss. Der Gemeinderat wägt deshalb die Vor- und Nachteile ab. Das grosse Problem des Vandalismus kann auch mit einem auf der Anlage wohnenden Hauswart nicht gelöst werden. Es wird deshalb in diesem Bereich auf andere Instrumente gesetzt (z. B. Videoüberwachung). Der Gemeinderat hat entschieden, an der Wohnsitzpflicht auf der Schulanlage nicht mehr festzuhalten; der Hauswart hat allerdings in der näheren Umgebung des Schulhauses zu wohnen.
In der Vorprojektphase wurde eine Verlegung der Hauswartwohnung an einen anderen Standort wohl diskutiert, aber dann die Idee wieder fallen gelassen. Die Kosten wären sehr hoch gewesen. Das Projekt setzte deshalb auf die Renovation der Wohnung im Dachgeschoss. Die Problematik der nicht optimalen Wohnverhältnisse mit Emissionen aus den neben- und darunter liegenden Schulräumen ist geblieben. Der Hauswart ist bereit, sich in einer Wohnung ausserhalb des Schulhauses niederzulassen.
Der Gemeinderat beschliesst nun eine Projektänderung: Die Hauswartwohnung im Dachgeschoss wird zu Büroräumen für die Schulleitung, die Schulsozialarbeit und zum Hauswartbüro umgebaut. Die gesamte Administration kann so am gleichen Ort untergebracht werden. Die Schulbibliothek wird neu in die Gemeindebibliothek in der Dorfmitti integriert. Mit den zusätzlich zur Verfügung stehenden Zimmern werden nebst einem zehnten Schulzimmer weitere Gruppenräume realisiert. Somit verfügt dann jedes Schulzimmer über einen Gruppenraum. Das neue Konzept bringt geschätzte Einsparungen von ca. Fr. 130'000.-.
Verschiedenes Für den Ersatz des Allzwecktraktors der Sekundarschulanlage wird ein Kredit von Fr. 39'590.- bewilligt. Der Lieferauftrag wird an die Firma SGG GmbH, Land- und Kommunaltechnik, Saland, vergeben.
Die Waldbeförsterung von Bauma wird durch die Regi Holz GmbH, Oetwil am See, ausgeführt. Der bisherige verantwortliche Revierförster Mathias Scherrer wird durch Kurt Gujer abgelöst.
Markus Honegger, geb. 1986, Wolfsbergstrasse 1, Bauma, wird in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen. Das bisherige Bürgerrecht von Rüti ZH behält er bei.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei in Dillhaus wurden 196 Fahrzeuge kontrolliert. 14 Lenker fuhren im Innerortsbereich (50 km/h) zu schnell; die höchste Geschwindigkeit wurde mit 68 km/h gemessen.
7.4.2009
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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03.03.2009 / Druckversion PDF
Gemeinderat hat sich konstituiert
B. Gemeindepräsidentin Marianne Heimgartner übernimmt das Ressort Finanzen. Gemeinderätin Ursula Stäheli wechselt in das Sozialamt und Josef Wellenzohn wird Polizei- und Werkvorstand.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 25. Februar 2009 den neu in Ebnat-Kappel tätigen Gemeindepräsidenten Christian Spoerlé verabschiedet und Josef Wellenzohn als neues Gemeinderatsmitglied begrüsst. Der Rat wünscht beiden alles Gute und viel Befriedigung in ihren Tätigkeiten. Der Gemeinderat hat sich in der neuen Zusammensetzung konstituiert und die Abordnungen festgelegt. Das Vizepräsidium wird von Rudolf Bertels übernommen. Ursula Stäheli gibt das Gemeindewasserwerk ab, behält aber das Ressort Landwirtschaft. Josef Wellenzohn übernimmt den Bereich Sicherheit mit den Abteilungen Feuerwehr und Zivilschutz sowie das Wasserwerk. In die Finanzkommission wird nebst den bisherigen Mitgliedern Marianne Heimgartner und Rudolf Bertels neu Josef Wellenzohn gewählt.
Gemeindeversammlung am 30. März 2009
Der ausserordentlichen Gemeindeversammlung werden die folgenden Geschäfte unterbreitet: Abnahme der Bauabrechnungen über die neu erstellte Meteorwasserleitung im Dorf Bauma und den Ersatz der Wasserleitung im Sunnerai, Bewilligung eines Kredites von Fr. 550'000.- für eine neue Meteorwasserleitung in der Dorfstrasse, Bewilligung eines Rahmenkredites von Fr. 818'000.- für die Erneuerung und Ergänzung des Wasserleitungsnetzes in Saland, der Stellenplan im Alters- und Pflegeheim Böndler und die Einführung eines Mittagstisches in den Primarschulhäusern Altlandenberg und Haselhalden sowie im Sekundarschulhaus.
Jagdreviere vergeben
Der Gemeinderat hat die Jagdreviere für die Jagdperiode 2009 – 2017 an die bisherigen Jagdgesellschaften Bauma I und Bauma II vergeben. Sie waren die einzigen Bewerber auf die öffentliche Ausschreibung hin. Die Reviere wurden zu den Schatzungswerten vergeben; das Revier links der Töss für Fr. 7'690.- und dasjenige rechts der Töss für Fr. 10'425.-. Dieser jährlich zu entrichtende Pachtzins geht zu vier Fünftel an den Kanton und zu einem Fünftel an die Gemeinde. Die Gemeinde richtet aus diesen Erträgnissen Beiträge an den Unterhalt von Flur- und Waldwegen aus.
Beschwerden gegen die Festsetzung des Zonenplanes
Gegen die Festsetzung des Zonenplanes durch den Regierungsrat des Kantons Zürich, die am 28. November 2008 publiziert wurde, haben zwei Grundeigentümer beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde eingereicht. Angefochten wird die Nichtgenehmigung der durch die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2007 beschlossenen Einzonungen von Grundstücken in Bliggenswil und in Altlandenberg. Im Übrigen ist die Revision der Nutzungsplanung in Rechtskraft erwachsen.
Verschiedenes
Die Werkkommission hat für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ein Notlagenkonzept ausgearbeitet. Der Gemeinderat hat dem Konzept zugestimmt und leitet dieses zur Genehmigung der Baudirektion des Kantons Zürich weiter.
Eugenio Tucci, Turbenthal, wird für die Führung des Café-Restaurant Chelleland in Saland das Gastwirtschaftspatent erteilt.
Dem Veloclub Bauma wird die ortspolizeiliche Bewilligung für die Durchführung des Baumer Bike Race vom 21. Juni 2009 erteilt.
Für den Wiederaufbau eines historischen Bahndienstmagazins auf dem Gelände des Bahnhofes Bauma im Bereich der Lokomotivenremise wird dem Dampfbahnverein Zürcher Oberland die baurechtliche Bewilligung erteilt. Das Magazin stand ehemals auf dem Bahnhof Wolhusen. Nicht zu verwechseln ist dieses Bauvorhaben mit der projektierten Wageneinstellhalle, deren Realisierung in den nächsten Jahren vorgesehen ist.
Die Bauabrechnung über die Sanierung des Rotensteinbächli im Grenzbereich zur Gemeinde Wila weist bei einem Kostenvoranschlag von Fr. 43'000.- Aufwendungen von Fr. 37'308.- aus. An die Kosten wird ein Staatsbeitrag von 40 % erwartet. Im letzten Jahr wurde das Wohnmuseum „Freddi-Haus“ in Undalen bei 29 Führungen von 523 Personen besucht.
Die Einwohnerzahl ist im letzten Jahr leicht zurückgegangen, nämlich um 19 Personen. Am 31. Dezember 2008 waren 4'172 Einwohnerinnen und Einwohner in Bauma wohnhaft, davon 2'117 Frauen und 2'055 Männer. Nach Konfessionen weist die Statistik folgende Zahlen aus: 2'224 Personen sind evangelisch-reformiert, 864 römisch-katholisch und 1'084 Personen gehören einer anderen Konfession an oder sind konfessionslos.
3.3.2009
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29.01.2009 / Druckversion PDF
Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde wird total revidiert
B. Der Gemeinderat hat den Entwurf einer neuen Gemeindeordnung verabschiedet und stellt ihn im Rahmen einer Vernehmlassung den Parteien, den Behörden und der Bevölkerung zur Stellungnahme vor.
Die heute gültige Gemeindeordnung stammt aus dem Jahre 1998. Damals schloss sich Bauma zur Einheitsgemeinde zusammen. Vor zwei Jahren wurde die Zivilgemeinde aufgelöst und in die Politische Gemeinde integriert. Mit der neuen Kantonsverfassung, dem Gesetz über die politischen Rechte, dem früheren Wahlgesetz, und dem Volksschulgesetz sind übergeordnete Erlasse in Kraft getreten. Der Gemeinderat hat entschieden, die Gemeindeordnung einer Totalrevision zu unterziehen. Die neue Gemeindeordnung wird schlanker ausgestaltet und soll dem Gemeinderat als Instrument für die strategische Führung der Gemeinde dienen. Die wichtigsten Festlegungen sind in der Gemeindeordnung enthalten und die weiteren Ausführungen zur Gemeindeorganisation werden in einer Geschäftsordnung geregelt. Einige wichtige Änderungen betreffen die Wahlen; der vom Volk gewählte Schulpräsident nimmt von Amtes wegen Einsitz in den Gemeinderat. An der Urne werden dann noch sechs Gemeinderäte und der Gemeindepräsident gewählt. Der Sozialvorstand wird Präsident der Sozialbehörde (früher Fürsorgebehörde); an der Urne werden die vier weiteren Mitglieder gewählt. Mit diesen Änderungen kann das Wahlverfahren vereinfacht werden; die Erneuerungswahlen können am gleichen Wahltag stattfinden. Als Kommissionen mit selbständigen Verwaltungsbefugnissen figurieren nur noch die Schulpflege und die Sozialbehörde. Die übrigen bisherigen selbständigen Kommissionen wie Gesundheitsbehörde, Feuerwehrkommission, Werkkommission, Altersheimkommission und Hallenbadkommission werden den Status von beratenden Kommissionen erhalten. Der Gemeinderat wird dabei die Kommissionsstrukturen überprüfen und die Aufgaben und Kompetenzen in der Geschäftsordnung definieren.
Der Gemeinderat erwartet allfällige Stellungnahmen zum Entwurf der Gemeindeordnung bis zum 10. März 2009. Der Entwurf kann bei der Gemeinderatskanzlei Bauma bezogen oder von der Homepage der Gemeinde (www.bauma.ch) herunter geladen werden. Die Gemeindeordnung soll an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 vorberaten und auf den 27. September 2009 der Urnenabstimmung unterbreitet werden. Die Gemeindeordnung soll auf den 1. Januar 2010 in Kraft treten.
Generalplanerarbeiten für Sekundarschulhaus vergeben
Für die Sanierung und die inneren Umbauten im Sekundarschulhaus und den Einbau einer Holzschnitzelheizung wurde das Projekt und der Kredit von Fr. 3,650 Mio. an der Urnenabstimmung vom 30. November 2008 genehmigt. Für die Vergabe der Generalplanerarbeiten wurde eine Submission durchgeführt. Der Auftrag wird an das Büro SRT Architekten AG, Zürich, zum Preis von Fr. 382’700.- vergeben. Der Gemeinderat setzt eine Baukommission ein, in welcher der Gemeinderat, die Schulpflege, die Lehrerschaft und der Hauswart vertreten sein werden. Präsidiert wird die Kommission von Gemeinderat Jakob Schoch. Die Kommission wird begleitet und beraten durch Jürg Ammann vom Büro Schader Hegnauer Ammann Architekten AG, Zürich, welches das Vorprojekt erstellte. Für diese Arbeiten wird ein Kredit von maximal Fr. 33'000.- bewilligt.
Chronikarchiv im Gemeindehaus
Der Reserveraum im zweiten Obergeschoss des Gemeindehauses befand sich noch im Rohbauzustand und wurde nun teilweise ausgebaut. Es entstanden zwei neue Räume, die als Chronikarchiv und zusätzliches Archiv für die Gemeindeverwaltung genutzt werden. Die historischen Akten der Gemeinde können so zweckmässig aufbewahrt und katalogisiert werden. Ortschronist Walter Sprenger ist sehr interessiert, seine umfangreiche private Sammlung von Schriften, Artikeln, Büchern und Fotos in das Chronikarchiv einzubringen. Dies ist für die Gemeinde ein Glücksfall von unschätzbarem Wert. Walter Sprenger hatte dank seinem privaten Archiv diverse Schriften herausgegeben und Fotoausstellungen organisiert. Der Gemeinderat dankt ihm herzlich für sein Wohlwollen. Er wird selber bei der Einrichtung des Archivs mitwirken. Dabei wird er unterstützt durch Walter Ledermann und Karl Zopfi, die sich verdankenswerterweise für eine Mitarbeit entschlossen haben. Zusammen mit einem Vertreter des Gemeinderates wird diese Chronikarchivgruppe eine kleine Kommission bilden. Der Gemeinderat hat für dieses Jahr einen Betrag von Fr. 5'000.- in das Budget aufgenommen. Für die von der Gemeinde übernommene Sammlung von Walter Sprenger wird ein Beitrag aus dem Hans Trachsler-Fonds bewilligt.
Mehr Beiträge für den Naturschutz
Mit der Öko-Qualitätsverordnung des Bundes, die seit 2001 in Kraft ist, soll die natürliche Artenvielfalt im Landwirtschaftsgebiet erhalten und gefördert werden. Zu diesem Zweck richten Bund, Kanton und Gemeinde Beiträge aus für ökologische Ausgleichsflächen von besonderer biologischer Qualität und die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen. Die Gemeinde Bauma beteiligt sich am regionalen Vernetzungsprojekt mit den Gemeinden Turbenthal und Wila. Das Projekt sieht vor, in Bauma eine Fläche von 132 ha als Vernetzungsfläche auszuscheiden, bisher wurden aber erst 58 ha angemeldet. Der Vernetzungsbonus von Fr. 5.- pro Are wird je nach Art und Lage der Objekte nicht in der ganzen Gemeinde ausbezahlt. Der Gemeinderat bewilligt deshalb einen zusätzlichen Kredit von Fr. 5'500.-, damit alle Bewirtschafter gleichgestellt sind. Der Beitrag ist auch als Anreiz für eine Beteiligung der Landwirte am Vernetzungsprojekt zu verstehen.
Verschiedenes
Für die Erneuerung von Hauptwasserleitungen in Saland auf einer Länge von ca. 850 m wird ein Rahmenkredit von Fr. 820'000.- zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Bauarbeiten werden etappiert ausgeführt und sich über mehrere Jahre erstrecken.
Für die Einführung eines Kassensystems bei der Gemeindeverwaltung wird zur Beschaffung der Software ein Kredit von Fr. 3'500.- bewilligt.
Der Gemeinderat erteilt die ortspolizeilichen Bewilligungen für die Durchführung von Rad-Bergrennen von Juckern nach Sternenberg. Organisiert werden die Veranstaltungen durch den Veloclub Bauma am 1. Juli 2009 und die „Gruppo Sportivo Sponsorizzato“, Dübendorf, am 5. Juli 2009.
29.1.2009
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