S26 und Dampflok

Dampfbahn

blaues Häuschen hinter Weinrebe

Wirtshausschild Tanne

Gemeindehaus

Beflaggung am Gemeindehaus

 

 

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauma 2008

24.12.2008 / Druckversion PDF

Durchgangszentrum für Asylbewerber in Widen bis 2014 bewilligt


B. Der Gemeinderat hat für den weiteren Betrieb des Durchgangszentrums die baurechtliche Bewilligung erteilt.

Das kantonale Durchgangszentrum ist seit vier Jahren in Betrieb. Die Liegenschaft befindet sich im Privatbesitz der Firma Probat Heizungssysteme AG, Bauma, und liegt in der Industriezone. Der Gemeinderat erteilte damals eine Ausnahmebewilligung für fünf Jahre, die nun für weitere fünf Jahre gesprochen wird. Zur Zeit halten sich ca. 130 Asylbewerber im Zentrum auf. Es sind Asylsuchende der ersten Phase, die von den Empfangsstellen dem Kanton Zürich zugewiesen werden. Die Gemeinde hat keine Asylsuchende der zweiten Phasse aufzunehmen, da die Anzahl Bewohner im Durchgangszentrum der Gemeindequote, die momentan 0,5 % der Einwohnerzahl beträgt, angerechnet werden. Wie bereits kürzlich mitgeteilt, stellt die ORS AG einen geordneten Betrieb des Zentrums sicher. Der bisherige Leiter des Zentrums, Claudio Leasi, wird auf Ende dieses Jahres zurücktreten. Als neue Zentrumsleiterin wird Elodie Rossmaier eingesetzt; sie ist bereits seit Mai 2008 im Durchgangszentrum tätig.

Bauabrechnungen genehmigt
Die Bauabrechnung über den Ersatz der Wasserleitung im Sunnerai schliesst bei einem bewilligten Kredit von Fr. 200'000.- mit Minderkosten von Fr. 36'218.- ab. Die Arbeiten konnten günstig vergeben werden. Der von der Gemeindeversammlung bewilligte Kredit von Fr. 400'000.- für die Erstellung der neuen Meteorwasserleitung Dorfstrasse – Hörnlistrasse - Bahnhfostrasse reichte hingegen nicht aus. Bei der Vergabe der Tiefbauarbeiten musste durch den Gemeinderat ein Zusatzkredit von Fr. 50'000.- bewilligt werden. Die im Kostenvoranschlag enthaltenen Preise stellten sich als zu tief heraus. Als gebundene Ausgabe musste zudem der Ersatz der bestehenden Meteorwasserleitung im Parkplatz bei der ref. Kirche beschlossen werden. Es wurde erst nachträglich erkannt, dass sich die Leitung in einem sehr schlechten Zustand befand. Mit letzterem Kredit von Fr. 45'000.- ergab sich ein Gesamtkredit von Fr. 495'000.-. Die Abrechnung schliesst mit Fr. 474'900.- noch etwas günstiger ab. Beide Bauabrechnungen werden der Gemeindeversammlung zur Abnahme unterbreitet.
 
Voranschläge von Zweckverbänden
Der Gemeinderat genehmigt die Voranschläge 2009 des Zivilschutzes Tösstal und der Gruppenwasserversorgung Tösstal. Der Aufwand für den Zivilschutz bewegt sich im bisherigen Rahmen. Bei Gesamtaufwendungen von Fr. 267'900.- entfällt auf die Gemeinde Bauma aufgrund der Einwohnerzahlen ein Kostenanteil von Fr. 68'742.-.

An die Gruppenwasserversorgung wird die Gemeinde Bauma folgende Kostenanteile zu leisten haben: Laufende Rechnung, Fr. 29'625.-, Investitonsrechnung, Fr. 24'945.-. Die Aufwendungen  des Zweckverbandes belaufen sich bei der Laufenden Rechnung auf Fr. 143'800.- und bei der Investitionsrechnung auf Fr. 649'800.-.

Verschiedenes
Die Abrechnung über die diesjährigen Aufwendungen zur Bekämpfung des Feuerbrandes weist Bruttokosten von Fr. 8'408.- aus. Daran sind Beiträge des Bundes und des Kantons von Fr. 5'704.- erhältlich.

Das kantonale Sozialamt hat die definitiven Beiträge an die Aufwendungen für die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV für das Jahr 2007 festgesetzt. Bei Auszahlungen von Fr. 1'666'243.- werden Krankenkassenprämien von Fr. 315'717.- zurückerstattet sowie Bundesbeiträge von Fr. 122'889.- und Kantonsbeiträge von Fr. 466'502.- geleistet, so dass zu Lasten der Gemeinde Bauma ein Kostenanteil von Fr. 761'135.- entfällt.

Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von der Abrechnung des Gemeindewasserwerkes über die Erstellung der Ringleitung im Gebiet Schattenwis – Grosswis mit Kosten von rund Fr. 82'000.-. Die neue Leitung versorgt das neue Zentrum der Chrischona-Gemeinde mit Trink- und Löschwasser. Die Politische Gemeinde hat sich für das noch in Gemeindebesitz stehende Bauland in der Grosswis an diesen Erschliessungskosten anteilsmässig zu beteiligen. Die Aufwendungen zu Lasten der Gemeinde von Fr. 32'800.- stellen einen Mehrwert des Baulandes dar und werden deshalb aktiviert.

Die Kantonspolizei hat Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von 351 kontrollierten Fahrzeugen in Lipperschwendi fuhren 24 Lenker zu schnell. An der Gublenstrasse in Bauma blieben bei 314 gemessenen Fahrzeugen 33 Lenker in der Kontrolle hängen. An beiden Orten fuhren die schnellsten Lenker bei innerorts 50 km/h mit 69 km/h.

24.12.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


Pressemitteilung des Gemeinderates Bauma
Pressemitteilung Druckversion 28.11.08.pdf

 

Anlässlich der steigenden Zahlen im Asylwesen, von welchen auch das Durchgangs-zentrum Bauma betroffen ist, hat sich der Gemeinderat ein Bild über die aktuelle Situa-tion verschafft.

Um auch der Bevölkerung einen Einblick darüber zu verschaffen, veröffentlichen wir gerne den Bericht des Zentrumsleiters.

Der Gemeinderat schätzt die gut organisierte Führung des Durchgangszentrums sowie dessen transparente Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Polizei und dankt der Zentrumsleitung für die professionelle Arbeit.



Die aktuelle Situation im Durchgangszentrum Bauma

 

Bauma, 19. November 2008 - Weil wieder mehr Personen in der Schweiz Schutz suchen, hat sich auch die Auslastung des Durchgangszentrums für Asylsuchende in Bauma erhöht und bei 90-100% eingependelt. Bei den untergebrachten Asylsuchenden handelt es sich vor allem um Frauen und Männer aus Sri Lanka, Eritrea und dem Irak. Das Durchschnittsalter liegt momentan bei 35 Jahren. Der Betrieb läuft trotz erhöhter Auslastung ohne Komplikationen weiter.

Mitte Oktober 2004 eröffnete die ORS Service AG im Auftrag der Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich das Durchgangszentrum für Asylsuchende in der Gemeinde Bauma. Die ORS Service AG ist ein spezialisiertes Unternehmen in der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Dabei ist sie Partnerin von Bund, Kantonen und Gemeinden. Seit der Eröffnung des Durchgangszentrums vor vier Jahren wurden über 120‘000 Betreuungstage gezählt. Das Durchgangszentrum Bauma hat eine Betreuungskapazität von maximal 150 Asylsuchenden, wobei 30 Plätze für Frauen reserviert sind. Kleinkinder und Kinder im schulpflichtigen Alter werden im Durchgangszentrum nicht untergebracht. Den 150 Asylsuchenden stehen 25 Zimmer zur Verfügung, welche zwischen vier und acht Personen Platz bieten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Asylsuchenden in Bauma beträgt 3-4 Monate. Die Betreuung bleibt rund um die Uhr gewährleistet.

Eine Prognose abzugeben, welche die kurz- und mittelfristige Auslastung beziffert, ist kaum möglich: Die Platzierung von Asylsuchenden im Durchgangszentrum Bauma hängt von verschiedenen Faktoren ab, so von der Ankunft Asylsuchender in den Empfangs- und Verfahrenszentren des Bundes oder der Platzierung von zu betreuenden Personen durch das Kantonale Sozialamt.

Trotz der hohen Belegung hat sich das Konfliktpotenzial aber gegenüber früher kaum gesteigert. Zwar ist ein Zusammenleben auf engem Raum herausfordernd. Genau deshalb arbeitet die ORS Service AG aber mit transparenten Vorschriften und Hausordnungen. Durch ein proaktives Konfliktmanagement innerhalb des Zentrums können Probleme bereits im Ansatz erkannt und Strategien daraus abgeleitet werden. Zudem stehen für das gesamte Betreuerteam des Durchgangszentrums Bauma eine offene und ehrliche Kommunikation, eine enge Zusammenarbeit mit Behörden und Polizei sowie eine gute nachbarschaftliche Beziehung im Vordergrund.


Alle im Durchgangszentrum untergebrachten Asylsuchenden besuchen den obligatorischen Deutschunterricht. Dieser besteht aus mindestens vier Lektionen pro Woche und wird durch eine ausgebildete Fachperson durchgeführt. Das Erlernen der deutschen Sprache bedeutet einen ersten Schritt in Richtung Integration. Für Asylsuchende, welche weder lesen noch schreiben können, oder unsere Schriftzeichen nicht beherrschen, bietet das Durchgangszentrum ferner Alphabetisierungskurse an, die ebenfalls obligatorisch sind. Zusätzlich werden die Asylsuchenden in Integrationsstunden mit den Gepflogenheiten der Schweiz vertraut gemacht.

Des Weiteren besteht die Alltagsgestaltung der Asylsuchenden aus Reinigung und Unterhalt des Zentrums. Die anfallenden Arbeiten werden unter Anleitung von Fachpersonen durchgeführt und vermitteln den Asylsuchenden Standards, die ihnen helfen sollen, sich in der Schweiz zurecht zu finden.

Für das Durchgangszentrum Bauma
Claudio Leasi, Zentrumsleiter
 

Info für die Presse:

Allfällige Auskünfte erteilt Gemeinderätin Marianne Heimgartner, Bauma (Tel. 052 394 11 08)



28.10.2008 / Druckversion PDF

Ausgeglichenes Budget 2009 mit unverändertem Steuerfuss


B. Der Budgetgemeindeversammlung vom 8. Dezember 2008 wird die Genehmigung des Voranschlages mit einem Steuerfuss von 123 % beantragt.

Die laufende Rechnung weist einen Aufwand von Fr. 26'233'050.- und einen Ertrag von Fr. 18'743'150.- aus. Zur Deckung des Aufwandüberschusses ist bei einem einfachen (bei 100 %), mutmasslichen Steuerertrag von Fr. 6'100'000.-, ein Steuerfuss von 123 % zu erheben. Der Ertragsüberschuss von Fr. 10'100.- fliesst in das Eigenkapital, das nach Rechnungsabschluss einen Bestand von rund Fr. 5,450 Millionen aufweisen dürfte. Die Investitionsrechnung sieht bei Ausgaben von Fr. 4'520'700.- und Einnahmen von Fr. 862'000.- eine Nettoinvestition von Fr. 3'658'700.- vor. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Verwaltungsvermögen von Fr. 1'877'800.- ergibt sich ein Finanzierungsfehlbetrag von Fr. 1'770'800.-. Budgetiert ist ein Steuerkraftausgleichsbeitrag von Fr. 4'530'000.-; ein Steuerfussausgleichsbeitrag muss im Gegensatz zum letzten Jahr nicht beantragt werden.

Der Gemeindeversammlung wird die Abrechnung über die Erweiterung der Verbindungshalle im Alters- und Pflegeheim Böndler vorgelegt. Bei einem bewilligen Kredit von Fr. 470'000.- schliesst die Bauabrechnung rund Fr. 5'300.- günstiger ab. Ferner wird die Aufhebung des Zweckverbandes Schiessanlage Kohltobel beantragt. Im Weiteren werden diverse Einbürgerungsgesuche zum Entscheid vorgelegt.

Bürgerrecht

Bettina Ziltener, geboren am 22. Oktober 1991, wohnhaft in Bauma, Wolfsbergstrasse 31, wird in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen; das bisherige Bürgerrecht von Schübelbach SZ behält sie bei.

Naser Veselij, geboren am 5. Oktober 1985, Bürger von Serbien und Montenegro, Reinigungsangestellter, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 7, wird unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.

Der Gemeinderat lehnte in den letzten vier Monaten sechs Einbürgerungsgesuche von ausländischen Bürgerrechtsbewerbern ab. Die Gründe für die ablehnenden Entscheide reichen von ungenügenden Kenntnissen der deutschen Sprache, über nicht gegebene Integration, nicht gesicherte finanzielle Verhältnisse oder fehlendem Lebensmittelpunkt in der Schweiz.

Verstösse gegen Bauvorschriften

Wegen Uebertretung von Vorschriften des Planungs- und Baugesetzes mussten diverse Grundeigentümer durch das Statthalteramt Pfäffikon und den Gemeinderat Bauma gebüsst werden.

Verschiedenes

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich überweisen der Gemeinde Bauma für das Jahr 2008 eine Ausgleichsvergütung von Fr. 95'660.-. Der Betrag wird an Gemeinden ausgerichtet, die kein eigenes Elektrizitätswerk betreiben, und berechnet sich auf die an die Kunden der EKZ abgegebene, anrechenbare elektrische Energie für den Zeitraum vom 1. Oktober 2006 bis 30. September 2007.

Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 399 kontrollierten Fahrzeugen mussten 63 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 83 km/h bei innerorts 50 km/h gemessen.

Die siebzehnjährige Elisabeth Bieri aus Bauma hat im Pferdesport eine hohe Auszeichnung geholt. Bei den Voltigiermeisterschaften hat sie bei den Juniorinnen den Schweizermeister-Titel errungen. Der Gemeinderat gratuliert ihr herzlich zu diesem grossen Erfolg.



28.10.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


 

29.9.2008 / Druckversion PDF

Eingangsbereich des Gemeindehauses wird neu gestaltet

 

B. Die Bepflanzungen sind seit Erstellung der Anlage vor 32 Jahren zu gross geworden. Ein Rückschnitt ist nicht sinnvoll, weshalb die Bäume gerodet werden müssen.

 

Ein weiterer Grund für eine neue Gestaltung besteht darin, dass der Sichtbereich der Gemeindehaus-Ausfahrt nicht mehr den Vorschriften entspricht. Die am Trottoirrand stehenden Tannenbäume müssen zwingend entfernt werden. Das neue Konzept sieht vor, auf eine Bepflanzung mit Bäumen zu verzichten. Damit kommt das im kantonalen Inventar verzeichnete Gebäude, das ehemalige Primarschulhaus, wieder besser zur Geltung. Entlang des Fussgängerzuganges werden Rabatten mit Bodendeckerrosen angelegt. Die Rasenfläche wird erneuert, die Pflästerung wo notwendig ausgegossen und die defekten Randabschlüsse ersetzt. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 12'000.-. Die Aufwendungen sind im Budget 2008 enthalten.

 

Die Aufwertung der Umgebung des Gemeindehauses führt dazu, dass auch der Anschlagkasten ersetzt werden muss. Dieser befindet sich in einem schlechten Zustand und ist teilweise durchgerostet. Die Kosten werden in das Budget des nächsten Jahres aufgenommen.

 

Bildung von Betreibungskreisen

Das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs verpflichtet die Kantone zur Bildung von Betreibungskreisen. Diese müssen eine Grösse haben, die es den Betreibungsbeamt/innen sowie deren Stellvertreter/innen erlaubt, vollamtlich tätig zu sein. Die Reorganisation des Betreibungswesen im Kanton Zürich soll auf den Beginn der nächsten Amtsdauer im Jahr 2010 umgesetzt werden. Der Gemeinderat Bauma spricht sich für die Bildung eines Betreibungskreises im Tösstal mit den Gemeinden Bauma, Sternenberg, Wila und Wildberg mit Amtssitz in Wila aus. Bereits heute befindet sich der Amtssitz der noch getrennt geführten Ämter von Bauma, Sternenberg und Wila in Wila. Die Betreibungsbeamten/innen müssen neu eine Fachprüfung ablegen und für die Führung eines Amtes einen Wahlfähigkeitsausweis erlangen.

 

Revisionen durchgeführt

Die Abteilung Revisionsdienste des Gemeindeamtes des Kantons Zürich hat bei der Finanzverwaltung und der Verwaltung des Altersheimes Böndler eine Revision durchgeführt. Aus dem Bericht ist zu entnehmen, dass die Buchhaltungen ordnungsgemäss geführt werden.

 

Das Inspektorat des kantonalen Steueramtes hat beim Steueramt Bauma den Steuerbezug kontrolliert und dabei festgestellt, dass das Steueramt ordnungsgemäss und gut geführt wird.

 

Projektierungskredite für Meteorwasserleitungen

Das kantonale Tiefbauamt wird in den nächsten zwei Jahren im Dorf Bauma die Beläge der Heinrich Gujer-Strasse und der Dorfstrasse sanieren. Gemäss dem generellen Entwässerungs-projekt sind für die Trennung des Schmutz- und Meteorwassers und den Rückbau der Hochwasserentlastungen neue Kanäle zu erstellen. Im Dorf Bauma sind die teilweise bereits gebauten Kanäle noch fertigzustellen. Diese Tiefbauarbeiten sind vor der Strassensanierung durchzuführen. Der Gemeinderat beauftragt das Ingenieurbüro Diebold AG, Wetzikon mit der Erstellung der Projekte und der Kostenvoranschläge. Der Gemeinderat bewilligt Projektierungs-kredite von rund Fr. 40'000.-.

 

Behördenkonferenz

Der Gemeinderat, die Schulpflege und die Rechnungsprüfungskommission trafen sich kürzlich zur jährlichen Aussprache. Diese ist in der Gemeindeordnung vorgesehen und soll der gegenseitigen Information, der Besprechung des Budgets und finanzieller Angelegenheiten sowie von Schulfragen dienen.

 

Verschiedenes

Für das nächste Jahr hat der Gemeinderat die Termine der Gemeindeversammlungen festgelegt. Die Rechnungsgemeindeversammlung wird am 15. Juni 2009 und die Budgetgemeindeversammlung am 14. Dezember 2009 stattfinden. Für ausserordentliche Gemeindeversammlungen werden folgende Daten in Aussicht genommen: 30. März 2009 und 28. September 2009.

 

Die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2009 – 2015 wird auf den 8. Februar 2009 festgesetzt.

 

Die Tageskarten Gemeinde der SBB werden ab 8. Dezember 2008 um zwei Franken teurer und kosten neu Fr. 35.-. Die Auslastung der zwei Tageskarten ist gut und liegt bei 95 – 100 %. Ungefähr die Häfte der Tageskarten werden von nicht in der Gemeinde wohnhaften Personen bezogen.

 

Die Kantonspolizei hat in Lipperschwendi eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 81 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 15 Halter zu schnell. Die höchste Geschwindigkeit wurde bei innerorts 50 km/h mit 75 km/h gemessen.

 

 

29.9.2008

 

Bruno Bähler

Gemeindeschreiber

8494 Bauma


 

27.8.2008 / Druckversion PDF

Altbausanierung und innere Umbauten im Sekundarschulhaus

 

B. Das Projekt- und Kreditbegehren wird der Urnenabstimmung am 30. November 2008 unterbreitet und an der Gemeindeversammlung vom 22. September 2008 vorberaten.

 

Der Altbau des Sekundarschulhauses wurde letztmals in den fünfziger Jahren umgebaut. Neben einer Erneuerung der Schulküche vor rund 25 Jahren im Untergeschoss sowie allgemeinen Unterhaltsarbeiten befindet sich das Gebäude noch weitgehend im ursprünglichen Zustand. Der Sanierungsbedarf wurde zum Anlass genommen, die heutigen räumlichen Nutzungen im ganzen Schulhaus zu überprüfen. Mit dem für Schulbauten vertrauten Architekturbüro Schader Hegnauer Ammann, Zürich, wurde ein Projekt ausgearbeitet. Die neuen räumlichen Bedürfnisse sollen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens realisiert werden. Der Sanierungs- und Renovationsbedarf im Altbau betrifft insbesondere die gesamte Haustechnik, die Elektroinstallationen und die brandschutztechnischen Bereiche. Zur Erreichung einer behindertengerechten Erschliessung ist im Altbau der Einbau einer Liftanlage vorgesehen. Die Hauswartwohnung wird innerhalb des Dachgeschosses so verlegt, dass eine Abgrenzung Schulbetrieb / Wohnen ermöglicht wird. Es werden zusätzliche Gruppenräume geschaffen. Für die Schulleitung sind die notwendigen Büroräumlichkeiten einzurichten. Die Sanierungs- und Umbaukosten sind auf Fr. 3'350'000.- veranschlagt. Der Gemeinderat befürwortet anstelle einer Sanierung der Oelheizung den Einbau einer Holzschnitzelheizung, was Mehrkosten von Fr. 300'000.- verursacht. Ueber die beiden Kreditbeträge wird einzeln abgestimmt.

 

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 22. September 2008 wird ein weiteres Geschäft zuhanden der Urnenabstimmung vorberaten, nämlich der Antrag zur Umwandlung des Zweckverbandes Gesundheitsversorgung Zürcher Oberland in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. Nebst drei Einbürgerungsgesuchen werden noch zwei Anträge der Schulpflege betreffend Erhöhung der Stellenprozente der Schulverwaltung und Erlass des Elternbeitrages für Schüler und Schülerinnen der Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland in Uster behandelt.

 

Gemeinde weiterhin Mitglied bei der Pro Zürcher Berggebiet

Mit der Inkraftsetzung eines neuen Bundesgesetzes über die Regionalpolitik auf anfangs dieses Jahres wurde das Bundesgesetz über die Investitionshilfe für Berggebiete aufgehoben. Die Gemeinde Bauma konnte in den letzten 25 Jahren von zinslosen Darlehen im Betrage von rund 6 Millionen Franken profitieren und bis zum Ende der Laufzeiten können Zinskosten von Fr. 2,5 Mio. einspart werden. Der Verein pro Zürcher Berggebiet (PZB) sieht sich weiterhin als Plattform für die Regionsgemeinden. Unter der neuen Regionalpolitik des Bundes will die PZB den Gemeinden eine umfassende Bearbeitung von raumplanerischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Themen bieten. Dazu mussten die Statuten des Vereins angepasst werden. Die Delegiertenversammlung hat die neuen Statuten bereits verabschiedet. Der Gemeinderat Bauma bekräftigt den weiteren Verbleib im Verein PZB und unterstützt das Umsetzungsprogramm für die nächsten vier Jahre. Der bisherige jährliche Beitrag der Gemeinde Bauma von Fr. 10'000.- bleibt auf gleicher Höhe.

 

Angebotserweiterungen im öffentlichen Verkehr

Auf den Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 sind erfreulicherweise diverse Verbesserungen vorgesehen. Aus dem soeben publizierten Fahrplan kann entnommen werden, dass die vom Gemeinderat gewünschten Änderungen im Fahrplan aufgenommen wurden. Die S 26 zwischen Winterthur und Bauma verkehrt wie bisher von Montag bis Freitag neu auch an den Wochenenden halbstündlich. Am Abend wird zudem ein zusätzlicher Zug von Winterthur (ab 21.26) nach Bauma und von Bauma (ab 22.04) nach Winterthur geführt.

 

Zwischen Wetzikon und Bauma verkehren die Busse von Montag bis Freitag neu auch nach 20 Uhr jede halbe Stunde.

Auf der Postautolinie Pfäffikon – Bauma werden von Montag bis Freitag die letzten Taktlücken zwischen Hittnau und Bauma mit der Führung von drei zusätzlichen Kurspaaren geschlossen. Am Abend wird ein zusätzlicher Kurs ab Pfäffikon mit Abfahrt um 20.35 bis Bauma geführt. Die Rückfahrt ab Bauma erfolgt um 20.59 Uhr. Auch am Samstag werden drei zusätzliche Kurspaare zur Schliessung der Taktlücken eingesetzt.

 

Verschiedenes

Aus den neuen Finanzdaten, mitgeteilt vom Gemeindeamt des Kantons Zürich, ist zu entnehmen, dass die Steuerkraft der Gemeinde Bauma im Jahr 2007 stärker gestiegen ist als das kantonale Mittel. Pro Einwohner liegt die Steuerkraft in Bauma bei Fr. 1'866.- (+ 14,8 %) und im Kanton bei Fr. 3'184.- (+ 7,8 %). Der verfügte Steuerkraftausgleich für das Jahr 2008 beläuft sich auf Fr. 2'358'066.- und liegt rund Fr. 900'000.- über dem Budget. Der Finanzkraftindex bleibt auch im nächsten Jahr tief bei 103 Punkten; es sind somit weiterhin die höchsten Staatsbeitragsansätze anwendbar.

 

An die Aufwendungen von Fr. 307'461.- für die Behebung von Hochwasser-Schwemmschäden an diversen Bächen in den Jahren 2005 - 2007 wird ein Staatsbeitrag von Fr. 75'448.- ausgerichtet.

 

Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich hat an die Kosten von Fr. 256'164.- für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen der Sternenbergstrasse und dem Sunnerai einen Beitrag von Fr. 60'800.- verfügt.

 

In der Gemeinde Bauma sind vier Feuerbrandfälle aufgetreten. Die eingesandten Proben von Apfelbäumen aus Saland, Blitterswil und Bauma wurden als positiv beurteilt.

 

Die Angehörigen des Zivilschutz Tösstal werden anlässlich einer Übung im September 2008 an Wanderwegen Unterhaltsarbeiten ausführen. Der Gemeinderat bewilligt die Materialkosten im Betrage von Fr. 7'300.-.

 

Mit der Aufschaltung der neuen Antenne des Schweizer Radios DRS bei Neugut oberhalb Bauma kann das Regionaljournal Zürich Schaffhausen besser empfangen werden. Bisher war über den Sender Säntis oftmals das Ostschweizer Regionaljournal zu hören. Der Sender DRS 1 ist auf der Frequenz 99,4 MHz zu hören.

 

Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 459 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 19 Lenker zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit im 50-km/h-Bereich betrug 65 km/h.

 

 

27.8.2008

 

Bruno Bähler

Gemeindeschreiber

8494 Bauma


 

28.7.2008 / Druckversion PDF

Sanierung der Bahnhofstrasse ab Mitte August 2008

 

B. Der Gemeinderat hat das Projekt für die Sanierung der Bahnhofstrasse genehmigt und einen Gesamtkredit von Fr. 112'000.- als gebundene Ausgabe bewilligt.

 

Die Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2008 genehmigte als Richtplanung ein Parkplatzkonzept für Bauma und stimmte gleichzeitig einer geänderten Gestaltung der Bahnhofstrasse zu. Das linksseitige Trottoir von der Dorfstrasse her wird aufgehoben und der frei werdende Raum für die Anordnung von Parkplätzen verwendet. Zwischen der Dorfstrasse und der Einfahrt zur Zürcher Kantonalbank wird eine Einbahnstrasse signalisiert. Das Projekt sieht die Erneuerung der Beläge der Strasse und des rechtsseitigen Trottoirs sowie der Randabschlüsse vor. Da das kantonale Tiefbauamt in den nächsten zwei Jahren die Beläge der Staatsstrassen neu erstellen wird, werden die Einfahrtsbereiche in die Dorfstrasse und die Heinrich Gujer-Strasse erst in jenem Zeitpunkt saniert. Für die Ausführung der Strassenbauarbeiten wurde eine Submission im Einladungsverfahren durchgeführt. Der Auftrag wird an die Strazo, Strassen- und Tiefbau AG, Hinwil, vergeben. Die Bauarbeiten werden rechtzeitig vor dem Baumer Markt anfangs Oktober beendet sein.

 

Die Gemeindeliegenschaft „altes Steueramt“, in welcher die Handweberei der Genossenschaft Heimatwerk Züri Oberland untergebracht ist, wird einer Aussenrenovation unterzogen. Die Fassaden werden neu gestrichen und die Fenster ersetzt. Dafür wird ein Kredit von Fr. 52'300.- bewilligt. Die Arbeiten werden an die Firmen Heinz Lippuner, Bauma, und Jost Deckenbau AG, Bauma, vergeben. Das Gerüst wird durch die Firma Fredy Schaufelberger, Bauma, erstellt.

 

In der Schulanlage Haselhalden werden im Pavillon die Fenster ersetzt. Die Aufwendungen belaufen sich auf Fr. 22’300.-. Mit der Ausführung wird die Firma Jost Deckenbau AG, Bauma, betraut.

 

Aktiengesellschaft für das Spital Wetzikon

Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Gesundheitsversorgung Zürcher Oberland (GZO) beantragt den Verbandsgemeinden die Umwandlung des Zweckverbandes in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. Der Gemeinderat stimmt dem Vorhaben zu und verabschiedet den Antrag zuhanden der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 22. September 2008 und der Urnenabstimmung vom 30. November 2008.

 

Neuer Wirt im Hallenbad Bauma

Das Bistro Halliträff wird am 19. August 2008 wieder eröffnet. Das Lokal ist neu an Silvia und Roger Emch, Bäretswil, vermietet worden. Der Vertrag wurde mit der Firma SE Eisbär GmbH, Bäretswil, abgeschlossen. Das Ehepaar führt bereits den Restaurationsbetrieb der Eishalle in Bäretswil.

 

Verschiedenes

Monja Hajrizaj hat ihre Lehre als Kauffrau bei der Gemeindeverwaltung abgeschlossen. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren ihr herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss. Wanda Minelli, Bauma, wird die frei gewordende Lehrstelle ab Mitte August 2008 einnehmen.

 

Der Gemeinderat hat die Zweckverbandsrechnungen des Jahres 2007 der Gruppenwasserversorgung Tösstal und des Zivilschutzzweckverbandes Tösstal genehmigt.


Der Gemeinderat hat in eigener Kompetenz unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts Rezarta   Z u b e r i ,  geb. 29. September 1990, mazedonisches Staatsangehörige, Lernende als Detailhandelsfachfrau, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 1, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.

 

28.7.2008

 

Bruno Bähler

Gemeindeschreiber

8494 Bauma


 

27.5.2008  / Druckversion als PDF

Jahresrechnung 2007 mit einem Vorschlag von 1,543 Mio. Franken

 

B. Entgegen der früheren Publikation des Jahresergebnisses schliesst die Rechung der Politischen Gemeinde noch besser ab.

 

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2007 nach der Vornahme von zwei notwendigen Ergänzungen nochmals genehmigt. Im Sinne einer korrekten zeitlichen Abgrenzung wurden einerseits über Staatsbeiträge im Bildungswesen und andererseits über Beiträge an die Gesundheitsversorgung Zürcher Oberland zusätzliche Abschlussbuchungen vorgenommen. Dies ergibt eine Verbesserung des Ertragsüberschusses der Laufenden Rechnung von rund Fr. 500'000.-. Die Staatsbeiträge an die Kosten für Sonderschulung und –erziehung werden immer auf der Basis des Vorjahres ausgerichtet. Für die Bemessung der Staatsbeiträge ist der Finanzkraftindex des Auszahlungsjahres massgebend. Da der Index um einen Punkt gestiegen war, fielen die Staatsbeiträge auf den Ausgaben des Jahres 2006 bedeutend tiefer aus. Im Auszahlungsjahr 2008 ist der Index wieder auf 103 Punkte gesunken, so dass für die Aufwendungen 2007 wieder die höchsten Staatsbeitragsansätze massgebend sind. Die daraus resultierende Aktivierung im Betrage von Fr. 420'000.- beeinflusst deshalb das Rechnungsjahr 2007. Diese Vorgangsweise entspricht auch dem Budget 2007. Im Weiteren ist die Abrechnung der Gesundheitsversorgung Zürcher Oberland erst nach dem Jahresabschluss eingetroffen. Die Gemeinde Bauma hatte im Betrage von Fr. 80'000.- zu hohe Vorauszahlungen geleistet. Der Ertragsüberschuss erhöht sich somit auf Fr. 1'543'641.-. Das Eigenkapital weist jetzt einen Bestand von Fr. 5,8 Mio. aus. Wie bereits früher gemeldet, ist das gute Ergebnis auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen.

 

Die Paarberatung des Bezirkes Pfäffikon, die bereits seit 17 Jahren besteht und von den Politischen Gemeinden und den Kirchgemeinden getragen wird, ersucht für die Jahre 2009 – 2012 um die weitere Finanzierung. Der Gemeinderat sichert jährliche Beiträge von Fr. 4'928.- zu.

 

Der Stiftung Ilgenhalde, Fehraltorf, wird für den Neubau des Schulhauses ein Solidaritätsbeitrag von Fr. 5'000.- in Aussicht gestellt. Im Sonderschulheim Ilgenhalde werden 55 Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung betreut und gefördert.

 

Der Entwässerungsgenossenschaft Bauma werden die jährlichen administrativen Kosten von Fr. 2'500.- vergütet. Die Genossenschaft unterhält ein umfangreiches Drainagennetz und erstellt Projekte für neue notwendige Entwässerungen und erfüllt damit einen öffentlichen Auftrag. Das neueste Projekt umfasst die Sanierung verschiedener Hangrutsche, die infolge der starken Regenfälle vom 8. August 2007 entstanden sind. Der grösste Hangrutsch ereig-nete sich an der Sternenbergstrasse. Die Kosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf Fr. 300'000.-. Daran sind Bundes- und Kantonsbeiträge von Fr. 164'500.- zugesichert. Der Gemeinderat Bauma bewilligt an die Bruttokosten einen Beitrag von 15 % resp. Fr. 45'000.-. Die Restkosten sind durch die Grundeigentümer zu tragen.

 

An die Aufwendungen zur Bekämpfung des Feuerbrandes im Jahr 2007 von Fr. 21'006.- werden Bundes- und Kantonsbeiträge von Fr. 12'003.- ausgerichtet.

 

Der definitive Beitrag für die Führung der AHV-Zweigstelle der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich für das Jahr 2007 wird auf Fr. 9'630.- festgesetzt.

 

Gemeindeversammlung am 16. Juni 2008

Nebst der Abnahme der Jahresabrechnung 2007 werden der Gemeindeversammlung die folgenden Anträge unterbreitet: Einführung der Schulsozialarbeit, Genehmigung eines Parkplatzkonzeptes als Richtplanung und Bewilligung eines Rahmenkredites von Fr. 117'000.-, Genehmigung des Projektes für den Ausbau der Steuerung des Gemeindewasserwerkes mit Kosten von Fr. 140'000.-, Abnahme der Bauabrechungen über Wasserleitungen in der Hitt-nauerstrasse und in der Summerau.

 

Tiefbauarbeiten

Wegen einer Hangrutschung drohte die Grueholzstrasse im Herbst 2007 abzurutschen. Mit Notmassnahmen wurde die Strasse provisorisch gesichert. Das Strassenbankett muss nun auf einer Länge von ca. 45 m mit einer Mauer und Lanzen gesichert werden. Der Gemeinde-rat bewilligt einen Kredit von Fr. 90'000.- und betraut mit der Ausführung die auf solche Ar-beiten spezialisierte Firma Rippert AG, Mels.

 

Für eine Verbreiterung des Einlenkers der Ramselstrasse in die Blitterswilerstrasse wird ein Kredit von Fr. 15'300.- bewilligt. Die Arbeiten werden im Zusammenhang mit den Unterhalts-arbeiten an der Kantonsstrasse ausgeführt.

 

Für Sanierungsarbeiten am Rotensteinbächli beim Campingplatz Saland und am Nideltobelbach bei Lipperschwendi werden Aufwendungen von Fr. 73’300.- bewilligt. Die Arbeiten werden an die Firma Kurt Hasenfratz, Wila, vergeben.

 

Verschiedenes

Im Oberstufenschulhaus mag die Kehrsaugmaschine den Wischanforderungen, insbesondere auf dem Sportplatz, nicht mehr zu genügen. Für die Anschaffung einer neuen Maschine wird ein Kredit von Fr. 9'900.- erteilt und mit der Lieferung die Firma Silent AG, Otelfingen, beauftragt. Die bisherige Maschine kann auf der kleineren Schulanlage in Wellenau noch weiter eingesetzt werden.

 

Erika Schneider ist nach über 17-jähriger Tätigkeit als Aktuarin der Landwirtschafts- und Naturschutzkommission infolge Wegzug zurückgetreten. Der Gemeinderat dankt ihr für ihren grossen und beherzten Einsatz für den Naturschutz. Als neues Mitglied wird Mike Mitchell, Tüfenbach, für den Rest der Amtsdauer 2006 – 2010 in die Kommission gewählt.

 

Der Gemeinderat hat den Rücktritt von Marcel Meier, Saland, als Mitglied der Jagdgesellschaft Bauma II zur Kenntnis genommen und die Jagdverwaltung des Kantons Zürich orientiert.

 

Reto May, Kantonspolizist auf dem Polizeiposten Bauma, übernimmt für eineinhalb Jahre innerhalb des Polizeikorps eine andere Aufgabe. Während seiner Abwesenheit wird er von Thomas Affolter vertreten.

 

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Gublenstrasse in Bauma wurden 149 Fahrzeuge kontrolliert. 25 Lenker mussten verzeigt werden und die höchste Geschwindigkeit wurde mit 74 km/h bei innerorts 50 km/h gemessen.

 

27.5.2008

Bruno Bähler

Gemeindeschreiber

8494 Bauma


10.4.2008  / Druckversion als PDF

Guter Jahresabschluss dank mehr Steuern


B. Die Jahresrechnung 2007 der Politischen Gemeinde schliesst anstelle des budgetier-ten Aufwandüberschusses von Fr. 211'500.- mit einem Mehrertrag von Fr. 1'060'045.93 ab.

Die Laufende Rechnung weist einen Aufwand von Fr. 24'188'623.45 und einen Ertrag von Fr.25'248'669.38 aus. Der Aufwand liegt nur gerade mit einer minimalen Differenz von 0,34 % über dem Budget. Der gute Rechnungsabschluss ist auf Mehrerträge bei den Steuern (Fr. 1,5 Mio), dem Beitrag der Zürcher Kantonalbank (Fr. 92'000.-) und den Buchgewinnen aus Verkäufen eines Feuerwehrlokals und Unterhaltsfahrzeuges (Fr. 95'000.-) zurückzuführen. Als Minderertrag ist ein um Fr. 500'000.- tieferer Steuerkraftausgleich zu verzeichnen. Die Investitionsrechnung zeigt bei Einnahmen von Fr. 584'147.42 und Ausgaben von Fr. 2'474'460.10 eine Nettoinvestition von Fr. 1'890'312.68. Die Ausgaben in der Investitionsrechnung können vollumfänglich finanziert werden; es resultiert sogar ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 2,6 Milli-onen. Das Eigenkapital erhöht sich auf Fr. 5'368'518.90. Die aufgenommenen Fremdmittel konnten um Fr. 2,2 Millionen auf Fr. 26,3 Millionen reduziert werden.

Die willkommene Gewinnausschüttung der Zürcher Kantonalbank wirkt sich auch positiv auf die Jahresrechnung 2008 aus. Der Anteil der Gemeinde Bauma für dieses Jahr beläuft sich auf Fr. 370'587.- gegenüber dem Vorjahr mit Fr. 312'421.-.

Blaketenbrücke muss aus Sicherheitsgründen gesperrt werden
Für die über die Töss führende Brücke ist die Tragsicherheit nicht mehr gewährleistet. Eine Zustandsanalyse hat ergeben, dass eine sofortige Schliessung der Brücke für den motorisierten Fahrzeugverkehr notwendig ist. Die Brücke weist eine Gewichtsbeschränkung von neun Ton¬nen aus, wurde aber leider auch immer wieder von schwereren Fahrzeugen verbotenerweise befahren. Die Sperrung gilt ab Mittwoch, den 16. April 2008. Die Brücke bleibt offen für Fussgänger, Velos sowie Mofas und kann von diesen gefahrlos begangen werden. Der Gemeinderat leitet eine Sanierungsplanung ein.

Die Bushaltestelle beim Bahnhof Bauma befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und entspricht nicht den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die Erstellung und der Unterhalt der Bushaltestelle ist Sache der Gemeinde. Der Dampfbahnverein Zürcher Ober-land beabsichtigt, eine Wageneinstellhalle zu erstellen. Aufgrund der Grösse der Halle werden die Fundamente ca. 1,5 m in den Platz der heutigen Bushaltestelle hineinragen. Die zukünftige Ausgestaltung der Bushaltestelle ist rechtzeitig zu planen. Der Gemeinderat beauftragt das Ingenieurbüro Grünenfelder + Keller Winterthur AG mit der Ausarbeitung von Variantenvorschlä-gen für eine Anpassung der Bushaltestelle. Er bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 7'500.--.

Reform der Gemeindestrukturen
Der Gemeinderat vernimmt sich zum Entwurf der Direktion der Justiz und des Innern über die Leitsätze für eine Reform der Gemeindestrukturen im Kanton Zürich. Die Leitsätze gehen vom Kerngedanken aus, dass der Kanton Zürich starke und leistungsfähige Gemeinden braucht. Der Gemeinderat findet den Zeitpunkt des eingeleiteten Vernehmlassungsverfahren als schlecht. Soeben ist erst die Frist zur Stellungnahme zum Entwurf eines neuen Finanzausgleichsgesetzes (REFA) abgelaufen. Es ist bekannt, dass der Entwurf für die REFA auf erhebliche Kritik gestossen ist und eine bedeutende Korrektur der Vorlage erwartet wird. Die Stellungnahme zu den Leitsätzen ist deshalb nur mit Vorbehalten möglich. Der Gemeinderat Bauma schliesst sich grundsätzlich mit einigen Abweichungen der Stellungnahme des Leitenden Ausschusses des Gemeindepräsidentenverbandes des Kantons Zürich an.

In einem weiteren Vernehmlassungsverfahren über die Revision der kantonalen Richtplanung setzt sich der Gemeinderat für eine Vereinfachung des Baubewilligungsverfahrens für Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone ein. Bauma gehört seit 1995 zum Streusiedlungsgebiet des Zürcher Berggebietes, was bedeutet, dass bei Umbauten grössere Nutzungsmöglichkeiten be-stehen. Diese Bestimmungen der Raumplanungsverordnung haben sich bewährt und sollen beibehalten werden. Sämtliche Baugesuche müssen jedoch von der Gemeinde und dem Kanton behandelt werden. Mit der Ausarbeitung von Richtlinien sollen den Gemeinden mehr Kompetenzen übertragen werden.

Bürgerrecht
Unter dem Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts werden die Geschwister Nurcan Hayta, Schülerin, geboren am 26. Juli 1994, und Derya Hayta, Schülerin, geboren am 7. Juli 1996, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 10, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.

Verschiedenes
Der Gemeinderat veranlasst in Juckern eine Verkehrserhebung, um das Verkehrsaufkommen und die Geschwindigkeiten zu messen. Der Grund dieser Erhebung liegt darin, dass Eltern von Schul- und Kindergartenkindern für den Übergang über die Staatsstrasse um bauliche Massnahmen ersuchen, da sie die Überquerung als gefährlich einstufen. Aufgrund der Ergebnisse der Erhebung soll das weitere Vorgehen festgelegt werden. Der Gemeinderat bewilligt für die Durchführung der Messungen einen Kredit von Fr. 3'850.-.

Bernhard Künzle tritt die Nachfolge von Walter Sprenger als Führer im Wohnmuseum Freddi-Haus in Undalen an. Er wohnt selber auch in Undalen und ist als selbstständiger Architekt tätig. Der Gemeinderat dankt ihm für sein Interesse und Engagement. Walter Sprenger hat in den vielen Jahren die Geschichte des Freddi-Hauses vermittelt, wofür ihm herzlich gedankt wird. Im Team bleibt weiterhin auch Karl Zopfi als Führer tätig.

Gemäss der definitiven Abrechnung des kantonalen Sozialamtes über die Aufwendungen der Zusatzleistungen zur AHV/IV des Jahres 2006 verbleiben zu Lasten der Gemeinde Bauma Nettoaufwendungen von Fr. 776’310.-. An die gesamten Auszahlungen von Fr. 1'689'965.- werden Krankenkassen-Prämienübernahmen von Fr. 312'224.- gutgeschrieben und Bundes- und Kantonsbeiträge von Fr. 601'431.- ausgerichtet.

Die Erneuerung der amtlichen Vermessung wurde an den bisherigen Geometer, das Ingenieurbüro Diebold AG, vergeben. Für zwei Gebiete, die in die Güterzusammenlegungen von Wila und Wildberg einbezogen waren, werden noch die Zusatzarbeiten im Betrage von Fr. 52'700.- vergeben. Die Aufträge gehen an die Ingenieurbüros Diebold AG, Wetzikon, und TBB Ingeni¬eure AG, Elgg. Die gesamten Bruttokosten für die Erneuerung der Vermessung belaufen sich auf Fr. 438'000.-. Daran sind Bundes- und Staatsbeiträge von Fr. 266'000.- zu erwarten.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei auf der Tösstalstrasse in Saland wurden 304 Fahrzeuge kontrolliert. 20 Lenker fuhren im Innerortsbereich (50 km/h) zu schnell. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 72 km/h gemessen.


10.4.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


4.3.2008  / Druckversion als PDF

Weniger Schnellfahrer auf der Kantonsstrasse in Dillhaus


B. Die baulichen Massnahmen zeigen Wirkung. Das Eingangstor an der unteren Ortseinfahrt und die Insel bei der Postautohaltestelle bremsen den Verkehr merklich ab.


Aufgrund diverser Geschwindigkeitskontrollen ist klar ersichtlich, dass die Anzahl der Verzeigungen im Innertortsbereich von Dillhaus (50 km/h) stark zurück gegangen ist. Bei der neuerlichen Kontrolle wurde von 108 kontrollierten Fahrzeugen nur gerade ein Lenker mit einer erhöhten Geschwindigkeit (59 km/h) gemessen. Ein anderes Bild ergibt sich jedoch bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Gublenstrasse in Bauma. In Fahrtrichtung Wald fuhren von 222 kontrollierten Fahrzeugen 52 Lenker zu schnell. Die dabei gemessene Höchstgeschwindigkeit im 50/km-Bereich betrug 70 km/h.

Gemeindeversammlung am 31. März 2008
An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung werden zwei Geschäfte des Gemeindewasserwerkes behandelt. Die Bauabrechnung für die Erneuerung der Wasserleitung Juckern – Hasehalden schliesst bei einem bewilligten Kredit von Fr. 237'000.- mit Mehrkosten von rund Fr. 2'200.- ab. Unter Berücksichtigung der Teuerung ist kein Nachtragskredit erforderlich. Beim zweiten Antrag wird für die Erneuerung der Wasserleitung im Sunnerai ein Kreditbegehren von Fr. 200'000.- gestellt. Die Gesundheitsbehörde und der Gemeinderat beantragen der Versammlung ferner den Erlass einer neuen Abfallverordnung.

Einbürgerungen
Unter dem Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts werden in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen:

Arsim   Fe r a t i ,  geboren am 30. Oktober 1991, Schüler, mazedonischer Staatsangehöriger, wohnaft in Bauma, Gublenstrasse 20

Abip   O s m a n i ,  geboren am 11. November 1989, Schreinerei-Mitarbeiter, mazedonischer Staatsangehörger, wohnhaft in Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 6.

Das Einbürgerungsgesuch von Ljumturije  F e r a t i ,  geboren am 9. Mai 1988, Produktions-Mitarbeiterin, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Bauma, Gublenstrasse 20, fällt nicht wie die vorgenannten Gesuche in die alleinige Zuständigkeit des Gemeinderates; das Gesuch wird der nächsten Gemeindeversammlung zum Entscheid vorgelegt.

Das Einbürgerungsgesuch einer Familie musste abgelehnt werden, da die Eheleute über zu wenig Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Die beiden Kinder sind noch zu klein, um sie in ein eigenes Verfahren einzubeziehen. Die Gesuchsteller haben das Begehren deshalb zurückgezogen.

Kostenverteiler des Zivilstandsamtes
Das Zivilstandsamt Bauma umfasst die Gemeinden Bäretswil, Bauma, Fischenthal, Sternenberg und Wila und weist für das letzte Jahr einen Personal- und Sachaufwand von Fr. 173'499.- aus. Nach Abzug des Gebührenertrages von Fr. 63'556.- verbleiben Nettoaufwendungen von Fr. 109'943.-, die im Verhältnis der Einwohnerzahlen auf die beteiligten Gemeinden verteilt werden. Der Anteil der Gemeinde Bauma beträgt, bei einer Bevölkerungs-zahl des ganzen Kreises von 13’040 und einer eigenen Einwohnerzahl von 4'191, Fr. 35’335.-.

Verschiedens
Dem Veloclub Bauma wird die ortspolizeiliche Bewilligung für die Durchführung der Baumer Bike-Tage vom 21. und 22. Juni 2008 erteilt. Der Gruppo Sportivo Sponsorizzato, Dübendorf, wird bewilligt, am 21. Juni 2008 ein Berg-Radrennen von Juckern nach Sternenberg durchzuführen.

Für die Erschliessung des Baugebietes Grosswis bei der Schulanlage Altlandenberg wird, gestützt auf den Kostenverteiler des Gemeindewasserwerkes, die Politische Gemeinde für das Restgrundstück nach dem Verkauf an die Chrischona-Gemeinde, mit Fr. 33'300.- belastet.

Paul Feurer hat den Mietvertrag für das Bistro Halliträff beim Hallenbad Bauma auf den 15. August 2008 gekündigt. Das Lokal wird zur Wiedervermietung ausgeschrieben.

Für die Ausführung von feuerpolizeilichen Auflagen im Schulhaus und in der Turnhalle Haselhalden wird ein Kredit von Fr. 110'000.- bewilligt. Ein Teil der Arbeiten ist vergeben worden: Fluchttüren an Stecher Metallbau, Fehraltorf; Elektroarbeiten an EKZ Eltop, Bauma; Baumeisterarbeiten an Wyler AG, Gibswil. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf Fr. 62'000.-. Weitere Vergebungen werden noch folgen. An die feuerpolizeilichen Verbesserungen wird ein Beitrag von der Gebäudeversicherung in der Höhe von Fr. 20'000.- erwartet.

Das Gemeindeamt des Kantons Zürich teilt mit, dass die Jahresrechnung 2006 nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes geprüft wurde und keine nachträglichen Bemerkungen anzubringen sind.

4.3.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma


5.2.2008  / Druckversion als PDF

Vermessungsarbeiten vergeben


B. Die Grundbuchvermessung in der Gemeinde Bauma wird erneuert. Mit der Durchfüh-rung der Erneuerung der amtlichen Vermessung wird der bisherige Grundbuchgeometer, das Ingenieurbüro Diebold AG, Wetzikon, beauftragt.

Das Büro Diebold AG betreut bereits die laufende Nachführung des Vermessungswerkes. In einem öffentlichen Submissionsverfahren beteiligten sich acht Unternehmen an der Ausschreibung der Arbeiten. Das Ingenieurbüro Diebold AG reichte das günstigste Angebot ein und erfüllte die Zuschlagskriterien am besten. Die Kosten für die Erneuerung der Vermessung belaufen sich auf Fr. 400'000.-. Daran sind Bundes- und Kantonsbeiträge von Fr. 240'000.- zu er¬arten. Mit den Arbeiten wird im Frühling 2008 begonnen; sie werden vier Jahre dauern. Die Grundeigentümer haben sich an den Kosten für die Überführung der bisherigen Vermessung in die neue, digitale Form nicht zu beteiligen. Allfällige Kosten, welche jedoch die Nachführung betreffen (zum Beispiel fehlende Gebäudeaufnahmen), müssen aufgrund des Verursacherprinzipes weiter verrechnet werden.

Vor zehn Jahren wurde die Sanierung der Kläranlage Saland abgeschlossen. Für das elektronische Leitsystem ist die Wartung nicht mehr sichergestellt. In den nächsten Jahren werden zudem die am Leitsystem angeschlossenen automatischen Steuerungen der Maschinen, Geräte, Klappen, Schieber etc. ersetzt werden müssen. In einer ersten Etappe bewilligt der Gemeinderat für den Ersatz des Leitsystems und die Betriebsprotokollierung zu Lasten der Investitionsrechnung einen Kredit von Fr. 80’000.-. Die Arbeiten werden an die Firma Chestonag Automa-tion AG, Seengen AG, vergeben. Der Ersatz der gesamten Steuerung wird aufgrund einer groben Schätzung Aufwendungen von ca. Fr. 300'000.- auslösen.

Die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2007 stimmte einem neuen Wasserversorgungsreglement zu. Gestützt auf diesen Erlass hat der Gemeinderat die Gebühren- und Tarif-ordnung genehmigt. Diese wird auf den 1. Januar 2008 in Kraft gesetzt. Die bisherigen Tarife wie Kubikmeterpreis (Fr. 2.-) und Grundgebühren bleiben unverändert. Ebenfalls wird die An-schlussgebühr für neue Gebäude und bei Wertvermehrungen zufolge Um- oder Anbauten unverändert bei einem Prozent der Gebäudeversicherungssumme belassen. Ergänzt wird die Tarifordnung durch die neu eingeführte Gebäudegebühr. Für Gebäude, die nicht an das Netz angeschossen sind, aber mit einer Hydrantenleitung erschlossen sind, wird eine Gebühr erhoben. Die Tarifordnung wird im amtlichen Publikationsorgan noch separat publiziert.

Die Abteilung Revisionsdienste des kantonalen Gemeindeamtes hat bei der Gemeindeverwaltung und der Verwaltung des Altersheimes Böndler eine Revision vorgenommen. Aus dem Be-richt geht hervor, dass die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt wird.
 

Führer für das Wohnmuseum „Freddi-Haus“ gesucht

Ortschronist Walter Sprenger feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag und möchte etwas kürzer treten. Er tritt deshalb als Führer des Freddi-Hauses in Undalen zurück. Im letzten Jahr begleitete er 581 Personen an 33 Führungen durch das Wohnmuseum. Der Gemeinderat dankt ihm herzlich für seinen grossen Einsatz. Wer sich für diese Aufgabe interessiert und sich angespro-chen fühlt, soll sich bitte auf der Gemeinderatskanzlei Bauma melden.

Walter Sprenger wird sich in nächster Zeit mit der Einrichtung eines Chronikarchivs befassen. Im Gemeindehaus wurde dazu ein Raum eingerichtet. Damit soll ein lang ersehnter Wunsch von Walter Sprenger in Erfüllung gehen. Er möchte seine eigene Schriften-, Foto- und Dokumentensammlung mit den gemeindeseits vorhandenen Schriften in ein Chronikarchiv einbringen. Für die Gemeinde ist dieses Vorhaben von höchster Bedeutung und grossem historischen Wert. Walter Sprenger begleitete seit Jahrzehnten diverse Projekte, verfasste Schriften, realisierte Fotoausstellungen und war massgeblich an der Herausgabe der im Jahre 1994 erschie-nenen Gemeindechronik beteiligt.

Am 31. Dezember 2007 wies die Einwohnerzahl der Gemeinde Bauma 4'191 Personen aus. Davon sind 2'118 Frauen und 2'073 Männer. Nach Konfessionen weist die Statistik folgende Zahlen aus: 2'248 Personen sind evangelisch-reformiert, 850 römisch-katholisch. 1'093 sind Angehörige einer anderen Konfession oder konfessionslos.



5.2.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma



 

8.1.2008  / Druckversion als PDF

Reform des Finanzausgleichs unter Beschuss

 

B. Das Modell für einen neuen Finanzausgleich kann grundsätzlich als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet werden, ist aber in der Ausgestaltung weit weg von einem gerechten Finanzausgleich unter den Städten und Gemeinden des Kantons.

 

Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich hat den Entwurf für ein neues Gesetz über den Finanzausgleich in die Vernehmlassung gegeben. Berechnungen zeigen, dass Bauma ca. eine Million Franken mehr einnehmen und somit der Steuerfuss von aktuell 123 % um ca. 16 % anheben müsste. So wie der Entwurf ausgestaltet ist, würden im Kanton viel zu grosse Differenzen mit gravierenden Folgen entstehen. Gemeinden mit wenig Einwohner müssten den Steuerfuss unverhältnismässig erhöhen. Viele mittelgrosse Gemeinden würden durch den Ausgleich der Steuerkraft profitieren und die reichen Gemeinden würden unter Anhebung der Steuerfüsse mehr abgeschöpft, was der Gemeinderat ablehnt. Es soll im Kanton weiterhin Gemeinden mit tiefen Steuerfüssen geben, da der Wettbewerb für steuergünstige Wohnorte spielen soll. Die in der Kantonsverfassung verankerte Steuerfussdisparität muss gewährleistet bleiben; die Schere der Steuerfüsse im Kanton darf sich nicht weiter öffnen. Der Entwurf nimmt zu wenig Rücksicht auf die unterschiedlichen Strukturen der Gemeinden; insbesondere wirkt sich dies für Bauma bei den Schul- und Sozialausgaben aus. Den sozialdemografischen und den geografisch-topografischen Kriterien wird zu wenig Rechnung getragen. Die Schülerquoten müssen besser berücksichtigt werden. Der vorgelegte Entwurf ist nicht ausgereift und ungerecht; er muss in dieser Form abgelehnt und deshalb verbessert werden. Für die Vernehmlassung dienten dem Gemeinderat die Stellungnahmen der Pro Zürcher Berggebiet und des Leitenden Ausschusses des Verbandes der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich.

 

Schutzwald-Ausscheidung

In einem weiteren Vernehmlassungsverfahren äussert sich der Gemeinderat zum Vorschlag der kantonalen Baudirektion zur Ausscheidung von Schutzwald im Kanton Zürich. Als Schutzwald werden jene Wälder bezeichnet, die geeignet sind, Naturgefahren wie Schneerutsche, Stein-schlag, Hangrutsche, Murgänge und Hochwasser zu verhindern oder zumindest zu vermindern und damit Menschen und erhebliche Sachwerte zu schützen. Es muss also eine Gefährdung durch eine Naturgefahr vorhanden sein. Die Schutzwirkung des Waldes beruht darauf, dass die Wurzeln den Boden zusammenhalten, die Bäume dem Boden Wasser entziehen sowie Niederschläge zurückhalten. Die unterschiedlichen Schadenpotenziale werden in Schutzwald-Prioritäten 1 – 3 eingestuft.

Die Restkosten der Schutzwaldpflege der ersten und zweiten Priorität sollen zu Lasten der Gemeinden getragen werden. Für Bauma sind das rund 80 ha Schutzwald. Bei veranschlagten Kosten von Fr. 4'000.- bis Fr. 8'000.- pro ha müsste eine Summe von Fr. 320'000.- bis Fr. 640'000.- aufgewendet werden.

 

Nach genauer Betrachtung sind mit einem hohen Flächenanteil am vorgesehenen Schutzwald nur einige wenige Gemeinden betroffen, nämlich die Gemeinden im mittleren und oberen Tösstal und die Gemeinde Wald. Diese finanzschwachen Gemeinden sind alle auf Steuerkraft- und teilweise auch auf Steuerfussausgleichsbeiträge angewiesen und werden gegenüber den anderen Gemeinden mit wenig oder ohne Schutzwald unverhältnismässig belastet. Es ist deshalb störend, dass die Gemeinden für die Restkosten aufkommen müssen. Der Wald übernimmt ganz allgemein eine wichtige Funktion und die waldreichen Gemeinden werden mit dem vorgesehenen Beitragsmodell finanziell bestraft. Der Gemeinderat Bauma ist deshalb der Auffassung, dass die Restkosten vom Kanton zu übernehmen sind. Obwohl die finanziellen Belas-tungen auf mehrere Jahre verteilt werden, sind diese wiederkehrenden Ausgaben für die Gemeinde Bauma nicht tragbar.

 

Personelles

Martin Kiefer, Stellvertreter des Steuersekretärs, hat sich beim Institut für Verwaltungs-Management der Zürcher Hochschule weitergebildet und den kantonalen Fachausweis öffentliche Finanzen und Steuern erlangt. Martin Kiefer übernimmt ab Januar 2008 die Führung der Abteilung Grundstückgewinnsteuern.

 

Bruno Tanner, Hauswart im Schulhaus Altlandenberg, hat die Hauswartausbildung mit dem eidg. Diplom abgeschlossen. Der Gemeinderat gratuliert den beiden Mitarbeitern für die erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung.

 

Max Bosshard ist auf Ende des vergangenen Jahres von seinen Funktionen als Kommandant-Stellvertreter und Ausbildungschef der Feuerwehr Bauma-Sternenberg zurückgetreten. Der Gemeinderat dankt ihm für die geleisteten Dienste. Als Kommandant der Feuerwehr trat er nach zwölfjähriger Kommandotätigkeit vor vier Jahren zurück. Neu als Kommandant-Stellvertreter wird Rudolf Rüegg, Wellenau, ernannt. Von Amtes wegen wird er auch Mitglied der Feuerwehrkommission.

 

Verschiedenes

Das Theater des Kantons Zürich gastiert am 14. März 2008 um 20.15 Uhr in Bauma in der Mehrzweckhalle Altlandenberg. Zur Aufführung gelangt das Theaterstück „Ein Sommernachtstraum“, eine Komödie von William Shakespeare.

 

Das Amt für Militär und Zivilschutz hat die Frist zur Sanierung der Schiessanlage Dillhaus bis zum 31. Dezember 2008 verlängert, da für den Bau einer Gemeinschaftsanlage ein längerer Zeitbedarf besteht. Der Schiessbetrieb auf der Anlage Dillhaus kann weiterhin aufrecht erhalten werden.

 

Der Gemeinderat bewilligt für feuerpolizeiliche Anpassungen, der Installation einer Notbeleuchtung im Klassentrakt des Schulhauses Altlandenberg einen Kredit von Fr. 7'000.- und beauftragt mit der Ausführung der Elektroarbeiten die Firma Stoffelberg GmbH, Bauma.

 

Unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts wird Mergim R a d u n i , geb. 22. März 1990, Lernender als Pfleger, Husacherstrasse 14, Bauma, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen

 

Der Voranschlag 2008 des Zivilschutzzweckverbandes Tösstal wird mit einem Kostenanteil der Gemeinde Bauma von Fr. 67'520.- genehmigt

 

Die Kantonspolizei hat innerorts mit Tempo 50 km/h zwei Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Lipperschwendi wurden 241 Fahrzeuge kontrolliert. 34 Lenker fuhren zu schnell und der Schnellste war mit 71 km/h unterwegs. An der Gublenstrasse in Bauma mussten von 271 kontrollierten Fahrzeugen 36 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 67 km/h gemessen.

 

 

8.1.2008

Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma