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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauma 2007
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05.12.2007 / Druckversion als PDF
Sonntagsverkäufe am 16. und 23. Dezember 2007 bewilligt
B. Der Gemeinderat hat gestützt auf ein Gesuch und in Absprache mit dem Gewerbeverein Bauma zwei Sonntagsverkäufe im Dezember bewilligt.
Der Gemeinderat kann jährlich höchstens an vier öffentlichen Ruhetagen den Läden das Offenhalten bewilligen. Die erteilten Bewilligungen gelten jeweils für alle Ladenbesitzer. Diesen wird allerdings freigestellt, ob sie davon Gebrauch machen wollen oder nicht. Zu beachten ist aber, dass für die Beschäftigung von Arbeitnehmern beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit eine Bewilligung für Sonntagsarbeit einzuholen ist.
Steuerfussausgleichsbeitrag zugesichert
Das Gemeindeamt des Kantons Zürich sichert der Gemeinde Bauma für das Jahr 2008 provisorisch einen Steuerfussausgleichsbeitrag von Fr. 2'714'900.- zu. Die Auszahlung des Beitrages erfolgt im November 2008. Die definitive Festsetzung des Beitrages erfolgt nach Prüfung des Rechnungsabschlusses 2008. Der Steuerkraftausgleich wird im Vergleich zu den letzten Jahren im nächsten Jahr deutlich tiefer ausfallen; für das Jahr 2008 wird ein Beitrag von Fr.1'430'000.- erwartet. Diese Ergebnisse resultierten aus der Budgetbesprechung mit dem kantonalen Gemeindeamt, die im November 2007 stattfand. Beantragt wird der Ge-meindeversammlung ein unveränderter Steuerfuss von 123 %.
Quartierplan Seewadel wird aufgehoben
Die ungenügende Erschliessung von zwei Liegenschaften in Seewadel führten zur Einleitung eines Quartierplanverfahrens. Dieses kann nun eingestellt werden. Auf Grund einer Vereinbarung unter den Eigentümern wird die Strassenerschliessung auf privater Basis erstellt.
Verschiedenes
Mit der definitiven Schlussabrechnung über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen AHV/IV des Jahres 2005 werden die Bundes- und Staatsbeiträge festgesetzt. Die Gemeinde Bauma zahlte an Ergänzungsleistungen Fr. 1'311'584.- und an Beihilfen Fr. 132'185.- aus. Daran sind Bundesbeiträge von Fr. 131'158.- und Kantonsbeiträge von Fr. 498'792.- erhältlich, so dass zu Lasten der Gemeinde Fr. 813'819.- entfallen.
Die Revisionsstelle des kantonalen Sozialamtes nahm bei der Gemeindestelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV eine Revision vor und stellte eine ordnungsgemässe Geschäftsführung fest.
Das Sekretariat des Zivilschutzzweckverbandes Tösstal wird seit dem 1. November 2007 neu durch die Gemeinde Zell geführt. Das Büro befindet sich im Gemeindehaus in Rikon. Bisher wurde die Zivilschutzstelle in Turbenthal geführt. Die Rechnungsführung wird weiterhin von der Finanzverwaltung Turbenthal betreut.
5.12.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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15.11.2007 / Druckversion als PDF
Bruno Kleeb, Bauma, wird neuer Heimleiter im Böndler
B. Der Gemeinderat hat die Heimleiterstelle des Alters- und Pflegeheimes Böndler mit Bruno Kleeb, Bauma, besetzt. Er tritt auf den 1. Juli 2008 die Nachfolge von Fritz Kohler an.
Fritz Kohler übernahm mit Elisabeth Kohler-Brändli als Heimleiterehepaar im Jahre 1978 die Führung des Altersheimes. Elisabeth Kohler ist seit 42 Jahren im Heim tätig und übt heute die Funktion als Hausdienstleiterin aus. Diese Stelle ist auf den Sommer 2008 ebenfalls neu zu besetzen. Fritz Kohler steht seit 38 Jahren im Dienste der Gemeinde. Vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten veränderte sich im „Böndler“ vieles. Das Eintrittsalter der Pensionäre erhöhte sich stets und die Anzahl Pflegefälle vervielfachte sich. Der Landwirtschaftsbetrieb wurde im Jahre 1999 aufgegeben. Das Land und die Scheune sind verpachtet, bewirtschaftet werden noch die rund 28 Hektaren Wald. Das ursprüngliche Altersheim, als die Bewohnerinnen und Bewohner noch im Landwirtschaftsbetrieb und im Hausdienst mithalfen, entwickelte sich mehr und mehr zum anspruchsvollen Heimbetrieb mit einer Pflegeabteilung, die bereits im Jahre 1993 eröffnet wurde. Fritz und Elisabeth Kohler wussten gekonnt die Geschicke des Alters- und Pflegeheimes zu leiten. In diversen Umbauphasen wurde das Heim modernisiert und den heutigen Standards angepasst. Dabei erwähnt seien der Anbau der Cafeteria vor rund zehn Jahren, die Umbauten der Zimmer zur Erhöhung des Komforts und das neueste Bauvorhaben, die Neugestaltung des Eingangsbereiches mit der Realisierung eines Wintergartens. Der Böndler schrieb immer schwarze Zahlen und belastet den Gemeindehaushalt nicht. Der Gemeinderat dankt Fritz und Elisabeth Kohler herzlich für den unermüdlichen und wertvollen Einsatz.
Der neu gewählte Heimleiter, Bruno Kleeb, ist 36-jährig, in Bauma aufgewachsen und bildete sich nach einer Handwerkerlehre in den Bereichen soziale Arbeit und Sozialpädagogik mit Diplom der Fachhochschule weiter. Er ist zur Zeit als Amtsvormund tätig. Als Präsident der evangelisch reformierten Kirchgemeinde bekleidet er ein öffentliches Amt. Er kann einen gut geführten Betrieb übernehmen. Der Gemeinderat wünscht ihm jetzt schon einen guten Einstieg und viel Befriedigung und erfolg in seiner neuen Tätigkeit.
SBB-Tageskarten auch in Bauma - ab 8. Dezember 2007
Wie in vielen anderen Gemeinden bietet nun auch die Gemeinde Bauma die SBB-Tageskarte an. Es werden zwei Jahresabonnemente beschafft. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollten bei einer genügenden Auslastung die Abonnementskosten von Fr. 17'000.- abdecken. Die Tageskarte kostet 33 Franken und ermöglicht die freie Fahrt auf allen Strecken der SBB, RhB und Postauto sowie den meisten konzessionierten Privatbahnen und vielen Schiffsbetrieben. Auf den privaten Autobus- und Bergbahnverbindungen werden teilweise Ermässigungen gewährt. Um den administrativen Aufwand möglichst tief zu halten, wird um die Reservation im Internet auf der Homepage www.bauma.ch gebeten. Die Aufschaltung erfolgt in den nächsten Tagen. Selbstverständlich ist auch eine telefonische oder persönliche Reservation möglich. Die Abgabe der Tageskarte erfolgt am Schalter der Finanzverwaltung Bauma gegen Barzahlung. Der Gemeinderat hofft, mit diesem Angebot einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs leisten zu können.
Planungsaufträge
Im Altbau des Oberstufenschulhauses ist die gesamte Haustechnik (sanitäre Anlagen, Elektroanlagen) veraltet. Da für den Altbau generell eine Sanierung ansteht, wird das Architekturbüro Schader Hegnauer Ammann Architekten AG, Zürich, mit der Ausarbeitung der Planungs- und Submissionsgrundlagen beauftragt. Gleichzeitig müssen die vorhandenen Planunterlagen digitalisiert und zusätzlich Gebäudeaufnahmen gemacht werden. Der Gemeinderat bewilligt für diese Arbeiten einen Kredit von Fr. 45'000.-.
Die Planung des Parkierungskonzeptes als Folge der Bewirtschaftung des Parkplatzes beim Bahnhof Bauma durch die SBB hat auf die zukünftige Gestaltung der Bahnhofstrasse Rücksicht zu nehmen. Die Bahnhofstrasse soll nach der kürzlichen Verlegung von Werkleitungen im nächsten Jahr saniert werden. Der Gemeinderat zieht das Ingenieurbüro Suter von Känel Wild AG, Zürich, bei, welches Vorschläge für die Gestaltung der Bahnhofstrasse ausarbeiten wird. Dasselbe Büro wird auch das Parkierungskonzept erstellen. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 17'700.-.
15.11.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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23.10.2007 / Druckversion als PDF
Voranschlag 2008 mit tieferem Steuerkraftausgleich
B. Bedeutende, einmalige Mehreinnahmen von 1,6 Mio. Franken bei den ordentlichen Gemeindesteuern im laufenden Jahr werden den Steuerkraftausgleich 2008 massiv nach unten drücken. Zum Ausgleich des Budgets 2008 muss ein Steuerfussausgleich von Fr. 2,744 Mio. beantragt werden, bei einem unveränderten Steuerfuss von 123 %.
Die Laufende Rechnung des Jahres 2007 wird dank den Mehreinnahmen bei den Steuern anstelle eines budgetierten Defizits von Fr. 211'500.- voraussichtlich mit einem Ertragsüberschuss von ca. Fr. 800'000.- abschliessen. Die Erstellung des Budgets 2008 gestaltete sich als nicht einfach. Im nächsten Jahr ist mit einem Steuerkraftausgleich von nur Fr. 1,150 Mio. zu rechnen, da die Steuerkraft der Gemeinde Bauma vorübergehend für ein Jahr stark ansteigt. Für das laufende Jahr ist noch ein Steuerkraftausgleich von Fr. 3,056 Mio. erhältlich, budgetiert waren Fr. 3,554 Mio. Im Weiteren belasten gebundene Ausgaben, insbesondere im Schulbereich das Budget. Zudem wirken sich noch Einbussen bei den Staatsbeiträgen aus; für das Jahr 2007 erhöhte sich der Finanzkraftindex vorübergehend für ein Jahr um einen Punkt. Ab 2008 wird der Index wieder auf 103 Punkte zurückgehen und die Staatsbeiträge werden wieder zu den Höchstansätzen ausgerichtet.
Das zuhanden der kantonalen Finanzausgleichsbehörde verabschiedete Budget 2008 weist in der Laufenden Rechnung bei einem Ertrag von Fr. 25,1 Mio. und einem Aufwand von Fr. 25,6 Mio. einen Aufwandüberschuss von Fr. 515'000.- zu Lasten des Eigenkapitals aus. Dieser Betrag entspricht der Übernahme eines Aufwandanteiles von 10 % des Eigenkapitals, eine gesetzliche Bestimmung beim Bezug von Steuerfussausgleichsbeiträgen. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von Fr. 3,1 Mio. und Einnahmen von 0,7 Mio. eine Nettoinvestition von Fr. 2'366'000.-.
Die momentane Liquidität des Gemeindehaushaltes ermöglichte es, ein Darlehen von 2,0 Mio. Franken zurückzahlen. Es musste nur ein kurzfristiger Kredit für eine beschränkte Zeit aufgenommen werden. Die baurechtliche Bewilligung für den Neubau des Mehrzweckgebäudes der Chrischona-Gemeinde in der Grosswis wurde erteilt und nach Eintritt der Rechtskraft wird der Landhandel mit einem Verkaufspreis von Fr. 1,8 Mio. über die Bühne gehen. Die flüssigen Mittel erlauben es weiter, die Fremdfinanzierung zu reduzieren.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich überweisen der Gemeinde Bauma für das Jahr 2007 eine Ausgleichsvergütung von Fr. 95'660.-. Der Betrag wird an Gemeinden ausgerichtet, die kein eigenes Elektrizitätswerk betreiben, und berechnet sich auf die an die Kunden der EKZ abgegebene, anrechenbare elektrische Energie für den Zeitraum vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006.
Unterhalt und Ersatzanschaffungen für Schulanlagen
Im Schulhaus Altlandenberg wird der Schulbuswendeplatz mit Kosten von Fr. 14'000.- saniert. Die Arbeiten werden durch die Firma Richard Gartenbau AG, Wetzikon, ausgeführt. Im nächsten Jahr sollen die 30-jährigen, reparaturanfällig gewordenen Verbundraffstoren am Schulhaustrakt mit einem Aufwand von Fr. 61'000.- ersetzt werden; die Aufwendungen werden ins Budget 2008 aufgenommen. Die Kehrsaugmaschine muss altershalber ersetzt werden; der dazu notwendige Kredit von Fr. 15'200.- wird bewilligt und mit der Lieferung die Firma Kunz Landmaschinen/Motorgeräte, Bauma, betraut.
Im Oberstufenschulhaus sind wegen feuerpolizeilichen Auflagen diverse Türen umzubauen. Der Auftrag wird für Fr. 16'000.- an die Firma Stecher Metallbau AG, Fehraltorf, vergeben.
Bürgerrecht
Der Gemeinderat hat vier Einbürgerungsgesuche beurteilt. Davon fallen zwei Gesuche in die Kompetenz des Gemeinderates. Unter Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts werden in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen:
- Hamdije B a j r a m i , geb. 25. Dezember 1982, mazedonische Staatsangehörige, Küchenhilfe, wohnhaft in Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 6
- Adem S e v i c , geb. 2. Januar 1981, türkischer Staatsangehöriger, Gussformer, wohnhaft in Bauma, Husacherstrasse 22.
Der Gemeinderat beantragt der nächsten Gemeindeversammlung, folgende Personen in das Bürgerrecht von Bauma aufzunehmen:
- Die Eheleute Zekri R a d u n i , Lagermitarbeiter, und Ylberi Raduni-Berisha, Hausfrau und Aushilfs-Mitarbeiterin, mit den minderjährigen Söhnen Arbjas und Albrim, Bürger von Serbien und Montenegro, wohnhaft in Bauma, Husacherstrasse 14
- Lulzim O s m a n i , mazedonischer Staatsangehöriger, Gipser, wohnhaft in Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 6.
Weitere Geschäfte für die Gemeindeversammlung
Die Altersheimkommission und der Gemeinderat beantragen der Gemeindeversammlung die Bewilligung einer zusätzlichen Pflegestelle für das Alters- und Pflegeheim Böndler, Bauma. Der Pflegeaufwand ist erneut gestiegen. Der Böndler verfügt heute über 18,5 Stellen.
Die Bauabrechnung für die Erneuerung der Wasserleitung Schwendi – Seckiweid schliesst bei einem bewilligten Kredit von Fr. 102'000.- mit Minderkosten von Fr. 5'400.- ab. Dieses noch von der Zivilgemeinde bewilligte Geschäft wird nun durch die Politische Gemeinde abgeschlossen.
Verschiedenes
Margrit Lang, Saland, wird auf Ende Januar 2008 altershalber als Schulbusfahrerin zurücktreten. Während über 26 Jahren übte sie diese Funktion aus. Der Gemeinderat dankt ihr für den langjährigen Einsatz. Ruth Honegger, Bauma, wird als bisherige zweite Schulbusfahrerin ihr Pensum erhöhen und mit der neu angestellten Susanne Burkhalter, Bauma, den Schulbusdienst versehen.
Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 248 kontrollierten Fahrzeugen fuhren 35 Lenker zu schnell. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit im 50 km/h-Berich betrug 66 km/h. Bei einer weiteren Kontrolle in Lipperschwendi fuhren von 190 Haltern deren 31 zu schnell. Der Schnellste war mit 75 km/h (innerorts 50 km/h) unterwegs.
23.10.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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6.9.2007 / Druckversion als PDF
Bauprojekt für Wageneinstellhalle auf dem Bahnhof Bauma liegt auf
B. Der Dampfbahnverein Zürcher Oberland (DVZO) hat beim Bundesamt für Verkehr das Baugesuch eingereicht. Im Rahmen des Projektgenehmigungsverfahrens findet die öffentliche Auflage statt; Einsprachen können bis zum 24. September 2007 beim Bundesamt für Verkehr, Bern, eingereicht werden.
Das Projekt sieht die Erstellung einer Wageneinstellhalle für das historische Material des DVZO vor. Das Bauvorhaben ist ausgesteckt. Der Bau weist eine Länge von 100 Metern, eine Breite von 16 Metern und eine Höhe von 10 Metern auf. Die Halle ist auf allen vier Seiten offen. Der Gemeinderat hatte sich bereits vor einem Jahr positiv zum Vorhaben geäussert. Eine kommunale oder kantonale Bewilligung ist nicht zu erteilen, da die Bundesvorschriften (Eisenbahngesetz) vorgehen. Der Gemeinderat Bauma hat gegen das Projekt nichts einzuwenden. Die Denkmalpflegekommission des Kantons Zürich hat sich in einem Gutachten ebenfalls zustimmend zum Projekt geäussert. Sie stellt zur Bedingung, dass die zum Wiederaufbau vorgesehene Halle in ihrem ursprünglichen Zustand als offene Architektur ohne Aussenschalung in Erscheinung tritt.
Gemeinderat unterstützt die Petition der „Bürgerprotest Fluglärm Ost“ / Unterschriftenbogen liegen in der Gemeindeverwaltung auf
Wer bisher noch keine Möglichkeit hatte und die Petition unterzeichnen möchte, kann dies auf der Gemeindeverwaltung Bauma nachholen oder telefonisch einen Unterschriftenbogen anfordern. Der Bundesrat wird in der Petition aufgefordert, im Sinne eines Moratoriums für die nächsten zehn Jahre auf jegliche Änderungen der Pisten, insbesondere Verlängerungen sowie Parallelpisten auf dem Flughafen Zürich zu verzichten. Der Gemeinderat Bauma steht zu einem prosperierenden Flughafen, setzt sich aber für eine gerechte Verteilung der An- und Abflüge ein. Der Gemeinderat ist erstaunt, dass der Zürcher Regierungsrat das seinerzeitige Versprechen, auf den Ausbau von Pisten zu verzichten, relativiert hat und einen Pistenausbau nun für möglich hält. Mit einem Ausbau der Piste 28 wäre zu befürchten, dass sich die Anflüge aus dem Osten um ein Vielfaches vermehren könnten.
Revision der Ortsplanung
Der Gemeinderat hat die Mini-Revision der Bau- und Zonenordnung zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet. Die Planungsunterlagen liegen während 60 Tagen zur Einsicht auf. Innert dieser Frist kann sich jedermann zur Nutzungsplanung äussern.
Eine halbe Million Franken weniger Steuerkraftausgleich
Die Steuerkraft der Gemeinde Bauma ist im Verhältnis zur durchschnittlichen Steuerkraft des Kantons stärker angestiegen. Dies hat Auswirkungen auf den Steuerkraftausgleich des laufenden Jahres. Anstelle der budgetierten Beiträge von Fr. 3,55 Mio. werden gemäss Verfügung des kantonalen Gemeindeamtes lediglich Fr. 3'056'496.- zugesichert.
Der Finanzkraftindex wird per 1. Januar 2008 um einen Punkt auf 103 Punkte gesenkt, nachdem er für das laufende Jahr auf 104 Punkte gestiegen war. Mit dem Rückgang des Indexes sind wieder die höchst möglichen Staatsbeiträge erhältlich.
Verschiedenes
Die Teilzeit-Sekretariatsstelle auf dem Sozialamt ist wieder besetzt. Der Gemeinderat wählte Yves Garessus, Sternenberg, zum Nachfolger von Esther Zarotti und wünscht ihm in seiner Tätigkeit viel Befriedigung.
Der Gemeinderat hat an Claudia Müller-Hartmann das Gastgewerbepatent zur Führung des Restaurants Frohsinn in Bauma, per 1. November 2007 erteilt.
Für die Sanierung der Vorplätze und der Zufahrt beim Werkhof Bauma wird ein Kredit von Fr. 50'000.- bewilligt. Die Belagsarbeiten werden an die Firma Egli Strassenbau AG, Wetzikon, vergeben.
Wegen den kürzlich verübten Vandalenakten beim ehemaligen Landi werden für zwei Jugendliche erstmals Arealverbote erlassen. Es ist ihnen unter Strafandrohung untersagt, die Areale des ehemaligen Landi sowie des Oberstufenschulhauses zu betreten oder zu befahren. Ausserdem wurde bei der Kantonspolizei wegen Sachbeschädigung Strafanzeige erstattet.
Die Kantonspolizeit hat in Dillhaus eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei 470 Fahrzeuge kontrolliert. 20 Lenker fuhren zu schnell und mussten verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 72 km/h bei innerorts 50 km/h gemessen.
6.9.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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7.8.2007 / Druckversion als PDF
Makler für Verkauf des Gasthauses Tanne beauftragt
B. Der Gemeinderat will das Gasthaus Tanne in erster Linie verkaufen; als Optionen kommen aber auch Vermietung oder Miete/Kauf in Frage.
In diesem Sinne wurde die AGG Gastroberatung, Frauenfeld, mit einem Maklermandat betraut. Für das seit zwei Jahren leer stehende Gasthaus sind die Bemühungen für eine gute Lösung voranzutreiben. Die mit dem Gemeinnützigen Frauenverein Bauma getroffene Vereinbarung über die Vermietung des Tannensaales zeigt, dass das Interesse an einer Benützung des Saales vorhanden ist. Der Saal ist mit einer Bühne ausgestattet und kann mit Bankettbestuhlung 150 Personen aufnehmen. Das Gasthaus verfügt ganz allgemein über eine gute Infrastruktur. Das vom Gemeinderat bei der AGG Gastroberatung in Auftrag gegebene Gutachten zeigt ferner auf, dass eine Nutzung als Gastrobetrieb im Vordergrund steht und durchaus Chancen für eine erfolgreiche Vermittlung bestehen. Es müssten aber auch andere Nutzungsvarianten im Bereich Gesundheit, Geriatrie, Heim, Ausbildungsstätte etc. in Betracht gezogen werden.
Gemeindeversammlung abgesagt
Die auf den 24. September 2007 terminierte ausserordentlliche Gemeindeversammlung wird mangels genügender Traktanden nicht durchgeführt. Die nächste Gemeindeversammlung wird am 10. Dezember 2007 stattfinden.
Finanzielles
Ein bestehendes Darlehen von Fr. 2'000'000.- wird erneuert und mit einem Zinsatz von 3,56 % und einer Laufzeit von vier Jahren bei der PostFinance aufgenommen. Ein weiteres Darlehen von Fr. 1'000'000.- kann dank der momentanen Liquidität des Gemeindehaushaltes zurückbezahlt werden.
Dem Verein für Prävention und Drogenfragen Zürcher Oberland wird für die Führung der Suchtpräventionsstelle für die Jahre 2008 – 2011 die Ausrichtung eines jährlichen Gemeindebeitrages von Fr. 2.90 pro Einwohner (rund Fr. 12'000.-) zugesichert. Die Institution ist anerkannt und wird bereits seit mehreren Jahren unterstützt. Hingegen werden auch weiterhin keine Beiträge an das Netzwerk „Dezentrale Drogenhilfe“ ausgerichtet.
Die Mitgliedschaft beim Verein Taglohn-Arbeits-Vermittlung Zürcher Oberland (TAV) wird um ein weiteres Jahr verlängert. Der jährliche Beitrag von Fr. 14'500.- wird bewilligt. Mit der Beschäftigung von Erwerbslosen können Fürsorgeleistungen eingespart werden. Dem Verein gehören neun Gemeinden des Zürcher Oberlandes an. Dank dem guten Rechnungsergebnis des Jahres 2006 konnten den Gemeinden Beitragsleistungen zurückerstattet werden; Bauma erhielt einen Betrag von Fr. 4'200.-.
Unterhaltsarbeiten
Die Randabschlüsse der Husacherstrasse befinden sich in einem schlechten Zustand und sollen saniert werden. Der Gemeinderat bewilligt einen Kredit von Fr. 50'000.-; die Arbeiten werden an die Firma Schoch + Hirzel AG, Pfäffikon, vergeben.
Für die Fassadenrenovation des Betriebsgebäudes und des Faulturmes in der Kläranlage Saland wird ein Kredit von Fr. 21'400.- bewilligt; die Malerarbeiten werden durch die Firma Altenburger GmbH, Bauma, und der Gerüstbau durch die Firma Alfred Schaufelberger, Bauma, ausgeführt.
Der 17-jährige Universaltraktor für den Unterhalt der Primarschulanlage Haselhalden muss ersetzt werden. Für die Beschaffung des neuen Fahrzeuges der Marke „Kubota“ mit Spezialgeräten wie Mähwerk, Grasaufnahmegerät und Schneepflug wird ein Kredit Fr. 72'000.- bewilligt. Lieferant des Traktors ist die Firma Bucher-Guyer AG, Niederweningen.
Verschiedenes
Julia Knecht, Saland, hat ihre dreijährige Lehre als Kauffrau in der Gemeindeverwaltung Bauma beendet. Die Lehrabschlussprüfung hat sie mit der sehr guten Note 5,2 abgeschlossen. Gemeinderat und Gemeindepersonal gratulieren Julia Knecht ganz herzlich zum Erfolg und wünschen ihr auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute. Der frei gewordene Ausbildungsplatz in der Gemeindeverwaltung wird durch Salome Kuratle, Saland, eingenommen.
Die Quellen der ehemaligen Wasserversorgung Wellenau in der Niederau werden durch das Gemeindewasserwerk Bauma weiterhin genutzt. Der Gemeinderat setzt aufgrund des geologischen Gutachtens die Schutzzonen fest. Mittelfristig soll das Reservoir Wellenau in ein Pumpwerk umgebaut und das Wasser in das 50 m höher gelegene Reservoir Lipperschwendi gepumpt werden. Mit dieser Massnahme können die Druckverhältnisse im oberen Gemeindeteil optimiert werden.
7.8.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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3.7.2007 / Druckversion als PDF
Altlandenberg-Überführung im Unterdorf wird Gemeindestrasse
B. Das kantonale Tiefbauamt gibt die im Jahre 1973 erstellte Brücke, welche über die Tösstalstrasse und die Bahn führt, an die Politische Gemeinde Bauma ab.
Der Kanton erstellte damals das erste Teilstück der Umfahrungsstrasse, mit geplantem Anschluss an die Sternenbergstrasse in der Höli, zum Zeitpunkt der Realisierung der Schulanlage Altlandenberg. Damit konnte der unbewachte Bahnübergang der Gemeindestrasse Widen - Altlandenberg aufgehoben und eine hinreichende Zufahrt für das Schulhaus und das Baugebiet rechts der Töss erstellt werden. Die Umfahrungsstrasse wurde im Jahre 1998 aus dem regionalen Verkehrsplan gestrichen. Die Strasse hat für den Kanton keine Bedeutung mehr und wird in einem sanierten Zustand der Gemeinde übergeben. Nach der Sanierung der Brücke im letzten Jahr werden mit Baubeginn Mitte Juli 2007 noch weitere Belagssanierungen ausgeführt, so dass für die Gemeinde in den nächsten Jahren keine Unterhaltskosten anfallen werden. Die Übernahme ist kostenlos, allerdings mit dem Wissen, dass in drei oder vier Jahrzehnten an der Betonbrücke wieder Sanierungskosten anfallen werden.
Für die Sanierung der Dürstelenstrasse in Widen wird ein Kredit von Fr. 144'000.- bewilligt. Die Arbeiten werden an die Firma Egli-Strassenbau AG, Wetzikon, vergeben. Es wird ein neuer Belag eingebaut und die Randabschlüsse werden ebenfalls neu erstellt.
Feuerwehrlokal Saland wird verkauft
Das Feuerwehrgerätelokal in Saland wird für die Feuerwehr nicht mehr benötigt. Das Gebäude wurde vor 30 Jahren erstellt, wobei das Land seinerzeit von Ernst Trachsler erworben wurde. Die Garage Trachsler AG, Saland, plant eine Erweiterung des Garagebetriebes und der Gemeinderat erteilte dazu Ende des letzten Jahres die baurechtliche Bewilligung. Die Liegenschaft wird nun für Fr. 87'000.- an die Garage Trachsler AG verkauft.
Verschiedenes
Fürsorgesekretärin Esther Zarotti hat ihre Stelle beim Sozialamt gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihr für ihren Einsatz. Die Teilzeitstelle wurde bereits zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die Jahresrechnung 2006 des Zivilschutzes Tösstal wird genehmigt. Die Kosten liegen mit Fr. 12.82 pro Einwohner immer noch weit unter den seinerzeitigen Kostenprognosen, welche bei der Gründung des Zweckverbandes gemacht wurden.
Die Kantonspolizei hat in Bauma an der Gublenstrasse Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Von 505 kontrollierten Fahrzeugen mussten 22 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 69 km/h bei innerorts 50 km/h gemessen.
3.7.2007
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7.6.2007 / Druckversion als PDF
Wiederbelebung des Gasthauses Tanne
B. Der trostlose Anblick des geschlossenen Gasthauses zur Tanne soll der Vergangenheit angehören. Der Saal wird den Vereinen und der Bevölkerung für diverse Nutzungen zur Verfügung stehen. Der Gemeinnützige Frauenverein Bauma übernimmt die Verwaltung des Saales.
Leider liess sich das Gasthaus bisher weder vermieten noch verkaufen. Interessierte sind stets vorhanden, doch zum Abschluss eines erfolgversprechenden Mietverhältnisses kam es nicht. Ebenso scheiterten bisherige Verkaufsverhandlungen an den Preisvorstellungen. Das leer stehende Gebäude soll jetzt wieder belebt werden. Der Saal des Gasthauses soll den Vereinen und der Bevölkerung für öffentliche und private Nutzungen zur Verfügung stehen.
Der Gemeinderat fährt nun auf zwei Schienen. Einerseits werden die Bemühungen für einen Verkauf oder eine Vermietung intensiviert. Ein Gastrofachmann wurde beauftragt, eine Analyse auszuarbeiten, die bezüglich Vermietung und Verkauf alle Nutzungsmöglichkeiten und auch andere Lösungsvorschläge aufzeigen soll. Die Analyse wird durch die Firma AGG Gastro Beratung, Frauenfeld, erstellt; der Gemeinderat bewilligt dazu einen Kredit von Fr. 4'800.-.
Andererseits soll der Saal für öffentliche und private Veranstaltungen ab sofort gemietet werden können. Der Gemeinderat und der Gemeinnützige Frauenverein haben eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Dem Frauenverein wird die Verwaltung des Saales übergeben. Er ist für die Vermietung des Saales für öffentliche und private Anlässe zuständig (Auskünfte und Buchungen: Marianne Graf, Tel. 052 397 12 12). Für die Benützung des Saales wird eine Mietgebühr erhoben, wobei für die Dorfvereine spezielle Konditionen gelten. Mit den Mieteinnahmen werden die Aufwendungen und die Umtriebe des Frauenvereins abgedeckt.
Unterhalt Schulliegenschaften
Der Waschbeton in der Arena des Schulhauses Altlandenberg befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Es ist vorgesehen, die über 30-jährigen Waschbetonbauteile zu sanieren und die Betontreppe zu ersetzen. Die Aufwendungen von rund Fr. 100'000.- gehen zu Lasten der Investitionsrechnung 2007. Die Baumeisterarbeiten werden für Fr. 95'200.- an die Firma Hirzel Bauunternehmung AG, Wetzikon, vergeben.
Im Schulhaus Haselhalden wird für den Ersatz der Akustikanlage im Singsaal und in der Turnhalle ein Kredit von Fr. 8'500.- erteilt; die Installationen werden durch die Firma Pfister Elektronik, Tann, ausgeführt.
Betriebsvarianten Flughafen Zürich
In einem Brief zuhanden der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich äusserten sich die Gemeindepräsidenten des Bezirkes Pfäffikon in dem Sinne, dass sie sich der Stellungnahme der Region Ost anschliessen. Der Gemeinderat Bauma schliesst sich grundsätzlich dieser Stellungnahme an.
Die Region Ost ist ein Zusammenschluss von 84 Städten und Gemeinden im Osten des Flug-hafens. Sie vertritt in der Flugverkehrsdiskussion rund 450'000 Einwohner/innen der Kantone Zürich, Thurgau und St. Gallen und verlangt grundsätzlich eine gleichmässige Verteilung der An- und Abflüge sowie die Einführung des gekröpften Nordanfluges.
Verschiedenes
In seiner Vernehmlassung zur vorgesehenen Änderung der kantonalen Verordnung über den Gemeindehaushalt spricht sich der Gemeinderat gegen eine Professionalisierung der Rechnungsprüfung aus und schliesst sich damit der Stellungnahme des Leitenden Ausschusses des Gemeindepräsidentenverbandes des Kantons Zürich an. Mit dem vorgeschlagenen Entwurf würden die Rechnungsprüfungskommissionen der Gemeinden in ihren Aufgabenbereichen stark eingeschränkt und praktisch überflüssig. Zudem müsste mit bedeutend höheren Prü¬fungskosten gerechnet werden und wegen den längeren Verfahrensabläufen würde sich die Genehmigung der Rechnung durch die Gemeindeversammlungen hinausziehen.
Fritz Kohler, Heimleiter des Alters- und Pflegeheimes Böndler, tritt auf den 1. Juni 2008 in den vorzeitigen Ruhestand. Er trat im Jahre 1970 in die Dienste der Gemeinde und übt die Funktion des Heimleiters seit dem 1. April 1978 aus. Der Gemeinderat dankt ihm für seine umsichtige und gezielte Führung des Hauses im Interesse der Gemeinde und der Bewohnerinnen und Be¬wohner des Heimes. Die Stelle wurde zur Wiederbesetzung bereits ausgeschrieben.
Der Gemeinderat stimmt dem Austritt von Heinrich Furrer, Bauma, aus der Jagdgesellschaft Bauma II zu. Er gehörte der Gesellschaft während 53 Jahren an und zieht sich nun altershalber zurück.
Der Werkhof wird im Winterhalbjahr 2007/2008 wieder dem Flohmiteam Bauma für die Durchführung von Flohmärkten an sieben Sonntagen vermietet.
7.6.2007
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29.05.2007/ Druckversion als PDF
Wieder Sicherheitspatroullien in Bauma
B. Der Gemeinderat erachtet den Einsatz eines Gemeindesicherheitsdienstes als notwendig, da bereits wieder erste Vandalenakte beim Oberstufenschulhaus sowie am Baumer Markt zu verzeichnen waren.
Im Sinne von § 74 des Gemeindegesetzes ordnet der Gemeinderat ortspolizeiliche Massnahmen an. Die Alpha Protect AG, Illnau, wird beauftragt, Patroulliengänge durchzuführen. Die Sicherheitsfirma wird ermächtigt, Personalien zu erheben und diese zuhanden des Gemeinderates festzuhalten. Für den zeitlich begrenzten Einsatz wird ein Kredit von Fr. 30'000.- bewilligt. Der Gemeinderat wird dann entscheiden, ob der Sicherheitsdienst zu einer dauernden Institution werden soll; die daraus entstehenden wiederkehrenden Kosten müssten von der Gemeindeversammlung bewilligt werden.
Die Präsenz der Sicherheitsleute zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, in Uniform und in zivil, dient ausserdem dazu, dass bei besonderen Vorkommnissen die Kantonspolizei oder die Bahnpolizei zugezogen werden kann.
Es sei weiter daran erinnert, dass es unberechtigten Personen verboten ist, die Schulareale und das Areal des ehemaligen Landi nachts zwischen 22.30 Uhr und 06.00 Uhr zu betreten oder zu befahren.
Gemeindeversammlung
Anlässlich der Rechnungsgemeindeversammlung vom 18. Juni 2007 werden zwei Jahresrechnungen zur Abnahme vorgelegt. Nebst der Rechnung der Politischen Gemeinde ist auch diejenige der per 31. Dezember 2006 aufgelösten Zivilgemeinde zu genehmigen. Gemäss den kantonalen Richtlinien ist bei der Überführung der Zivilgemeinden die Politische Gemeinde für die Abnahme der letzten Rechnung zuständig.
Beim Ergebnis der Laufenden Rechnung der Politischen Gemeinde musste noch eine Korrektur vorgenommen werden. Anstatt des gemeldeten Defizites von rund Fr. 243'000.- beträgt der Aufwandüberschuss Fr. 276'828.28. Der Gewinn aus dem Forstbetrieb des Alters- und Pflegeheimes Böndler wurde versehentlich nicht dem Gemeindebetrieb gutgeschrieben. Nach Verbuchung des Gewinnes auf das entsprechende Spezialfinanzierungskonto verschlechterte sich das Gesamtergebnis der Politischen Gemeinde um Fr. 33'522.65. Das Eigenkapital reduziert sich damit und weist per Ende Rechnungsjahr einen Bestand von Fr. 4,484 Millionen aus. Der Fehler wurde von der Rechnungsprüfungskommission festgestellt.
In einem weiteren Geschäft der Gemeindeversammlung soll der Gemeinderat ermächtigt werden, gegen ein Gesetz, welches die Streichung von Staatsbeiträgen an die Sonderschulung vorsieht, das Behördenreferendum zu ergreifen. Gemäss der Zürcher Staatsverfassung kommt ein Referendum und damit eine Volksabstimmung zustande, wenn zwölf Gemeinden oder die Städte Zürich resp. Winterthur dies verlangen. Sollte dem vom Regierungsrat verabschiedeten Gesetz über die Ablösung der Leistungen der Invalidenversicherung an die Sonderpädagogik durch den Kantonsrat im Herbst 2007 unverändert zugestimmt werden, würde die Gemeinde Bauma Staatsbeiträge in der Grössenordnung von Fr. 650'000.- verlieren, was elf Steuerprozenten entspricht. Mit dem Gemeindeversammlungsbeschluss soll die Erhebung eines allfälligen Behördenreferendums an den Gemeinderat delegiert werden.
Meteorwasserleitung Bauma-Dorf wird teurer
Mit den Bauarbeiten der neuen Meteorwasserleitung Dorfstrasse–Hörnlistrasse–Bahnhofstrasse wurde bereits begonnen. Der Gemeinderat hat die Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft BWT Bau AG, Turbenthal und Jules Egli AG, Wetzikon, vergeben. Sechs Unternehmungen wurden im Einladungsverfahren zur Offerteingabe angeschrieben. Die Vergabesumme liegt über den im Kostenvoranschlag enthaltenen Aufwendungen. Der Gemeinderat bewilligt deshalb in eigener Kompetenz einen Zusatzkredit von Fr. 50'000.-. Die Bausumme erhöht sich somit mit dem von der Gemeindeversammlung bewilligten Kredit auf Fr. 450’000.-. Für den Ersatz einer bestehenden Meteorwasserleitung im Bereich des Parkplatzes bei der reformierten Kirche musste ein Kredit von Fr. 45'000.- als gebundene Ausgabe bewilligt werden. Viedeoaufnahmen zeigten, dass sich die Leitung in einem sehr schlechten Zustand befindet und ersetzt werden muss.
Bachverbauungen
Für Unterhaltsarbeiten an Bächen wird ein Kredit von Fr. 29'400.- bewilligt. Die Arbeiten werden an Gottlieb Diggelmann, Steg, vergeben. Die Verbauungen werden an den folgenden Bächen vorgenommen: Schwandelbach, Böndlerbach und Haselhaldenbach.
Verschiedenes
Der Gemeinderat vergibt die Hauswartstelle der Alterssiedlung Dorfmitti an Roger und Hilde-gard Winkler, Bauma.
Die Vergütung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich für die Führung der AHV-Zweigstelle in Bauma für das Jahr 2006 wird auf Fr. 9'533.- festgesetzt.
Die Kantonspolizei hat Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Dillhaus fuhren 35 Lenker von 403 kontrollierten Fahrzeugen zu schnell. Bei innerorts 50 km/h wurde mit 70 km/h die höchste Geschwindigkeit gemessen. Bei der Ortsausfahrt von Bauma in Richtung Steg mussten 46 Lenker verzeigt werden. 305 Fahrzeuge wurden kontrolliert und der Schnellste fuhr bei innerorts 50 km/h mit 69 km/h.
29.5.2007
Bruno Bähler
Gemeindeschreiber
8494 Bauma
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23.04.2007/ Druckversion als PDF
Kreditbegehren für Erweiterungen im Alters- und Pflegeheim Böndler
B. Der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2007 wird für den Ausbau des Verbindungsbaues zwischen dem Alt- und Neubau zu einem Wintergarten die Bewilligung eines Kredites von Fr. 470'000.- beantragt.
Der Durchgang vom Altbau zum Neubau ist ein beliebter Aufenthalts- und Begegnungsort der Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheimes Böndler. Es ist ein Bedürfnis, diesen Raum zu vergrössern sowie angenehmer und schöner zu gestalten. Die Verbindungshalle soll mit der bestehenden Fläche von 65 m2 um 45 m2 erweitert und zu einem beheizten und mit einer Lüftung versehenen Wintergarten ausgebaut werden. Das ganze Dach soll verglast werden und für die Beschattung sind die entsprechenden Einrichtungen zu installieren. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich über den Betrieb des Alters- und Pflege-heimes Böndler.
Strassenunterhaltsarbeiten Die Strasse Schindlet – Riset wird mit einer Oberflächenbehandlung versehen. Dafür wird ein Kredit von Fr. 13'200.- bewilligt und die Arbeiten an die Firma Viacid AG, Winterthur, ver-geben. Für die Verlegung einer Sickerleitung im oberen Bereich der Ürschenstrasse auf einer Länge von 300 m wird ein Kredit von Fr. 33'500.- bewilligt. Die Arbeiten werden durch die Firma Thomas Pfenninger, Bauma, ausgeführt.
Verschiedenes Die Bauabrechnung über die Erstellung des neuen Meteorwasserkanals im Unterdorf, Bauma, zeigt Aufwendungen von Fr. 189'600.- und schliesst somit weit unter dem bewilligten Kredit von Fr. 290'000.- ab. Die Einsparungen sind auf eine günstige Vergebung im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten der Staatsstrasse zurückzuführen. Die Abrechnung ist noch durch die Gemeindeversammlung abzunehmen. Die ebenfalls gleichzeitig mit der Strassensanierung verlegte Meteorwasserleitung bei Wilen konnte bei einem Kostenvoranschlag von Fr. 77'000.- und mit Baukosten von Fr. 41'900.- ebenfalls deutlich günstiger erstellt werden.
Susanne Burkhalter und Hans Menzi geben die nebenamtliche Hauswartstelle in der Alterssiedlung Dorfmitti auf. Der Gemeinderat dankt ihnen für den Einsatz zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner der Alterssiedlung. Die Stelle wurde bereits zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die Kantonspolizei hat an der Gublenstrasse in Bauma eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 644 kontrollierten Fahrzeugen mussten 53 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde mit 75 km/h bei innerorts 50 km/h gemessen.
23.4.2007
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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27.03.07/ Druckversion als PDF
Die Jahresrechnung 2006 schliesst mit einem Defizit ab
B. Der Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung der Politischen Gemeinde ist mit Fr. 243'305.63 gut doppelt so hoch ausgefallen als budgetiert.
Die Laufende Rechnung weist einen Ertrag von Fr. 23,881 Mio. und einen Aufwand von Fr. 24'124 Mio. aus. Das Budget sah einen Ausgabenüberschuss von Fr.108'700.- vor. Die Investitionsrechnung schliesst bei Einnahmen von Fr. 0,497 Mio. und Ausgaben von Fr. 1'606 Mio. mit einer Nettoinvestition von Fr. 1'109'671.50 ab. Dank den Abschreibungen im Verwaltungsvermögen von Fr. 1,511 Mio. resultiert immerhin ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 159'000.- .Das Eigenkapital reduziert sich um den Aufwandüberschuss auf einen Bestand von Fr. 4'517'826.99.
Die Revisionsstelle des Gemeindeamtes des Kantons Zürich hat bei der Finanzverwaltung und der Verwaltung des Alters- und Pflegeheimes Böndler eine Revision vorgenommen. Es wird eine ordnungsgemässe Kassa- und Buchführung festgestellt.
Aus der Gewinnausschüttung 2006 der Zürcher Kantonalbank profitieren wiederum der Kanton und die Gemeinden. Der Gemeinde Bauma wird ein Gewinnanteil von Fr. 312'421.55 überwiesen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung des Beitrages um 47 %.
Der Gemeinderat hat beschlossen, das Versicherungsportefeuille der Gemeinde Bauma extern verwalten zu lassen. Die Policen werden in einer ersten Phase überprüft und es wird periodisch eine Risikoanalyse erstellt. In Zusammenarbeit mit dem Makler wird eine möglichst vorteilhafte Platzierung der Policen angestrebt. Der Auftrag wird an die Insurance Brokers AG Hollenstein & Partner, Rapperswil, erteilt.
Für die Präsentation der Anträge an Gemeindeversammlungen werden eigene Geräte angeschafft. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 3'000.- für Beamer, Laptop und Software.
Mini-Revision der Bauordnung Die letzte Revision der Bau- und Zonenordnung liegt zehn Jahre zurück. Dem Gemeinderat sind seither einige kleinere Begehren um Zonenänderungen und -korrekturen eingegangen. Diese sollen nun aufbereitet werden und im Sommer 2007 ist die öffentliche Auflage der Revisionspläne vorgesehen. Der Gemeinderat nimmt allfällige weitere Begehren zur Prüfung entgegen.
Personelles Damaris Rüegg, Mitarbeiterin bei der Gemeindeverwaltung, reduziert aufgrund ihrer Mutterpflichten ihr Arbeitspensum auf 40 %. Sie wird weiterhin als Zivilstandsbeamtin tätig sein. Die von ihr bisher betreute Geschäftsstelle für die Zusatzleistungen zur AHV/IV wird neu von Gertrud Kälin, Bauma, geführt. Der Gemeinderat hat sie per 1. Juni 2007 als neue Teilzeit-Mitarbeiterin gewählt.
Hundeverabgabung, Hundehaltung Für die Verabgabung der Hunde wird ein neues System eingeführt, nachdem alle Hunde ab 1. Januar 2007 mit einem Chip versehen sein müssen. Die Anis AG als zentrale Registrierstelle meldet der Gemeindeverwaltung die Daten der Hunde. Die Rechnungen für die Hundeabgabe werden per Post zugestellt. Zur Bewältigung der Administration wird ein EDV-Programm angeschafft; die Kosten belaufen sich auf Fr. 5’000.-. In Bauma sind ca. 350 Hunde registriert.
Der Gemeinderat hat sich vermehrt mit Anzeigen wegen ungenügender Beaufsichtigung von Hunden zu befassen. Die Hundehalter werden ersucht, ihre Tiere besser unter Kontrolle zu halten, damit Menschen und andere Tiere nicht gefährdet werden.
Ersatzfahrzeug im Strassenunterhaltsdienst Der Personenwagen „Peugeot“ ist seit 16 Jahren im Einsatz und eine Instandstellung lohnt sich nicht mehr. Da die Ladekapazität beschränkt ist, wird als Ersatz ein geeigneteres Fahrzeug angeschafft. Für den Kauf eines Toyota Hilux mit einer Ladebrücke wird ein Kredit von Fr. 30'860.- erteilt; die Lieferung des Fahrzeuges wird an die Firma Otto Kunz AG, Saland, vergeben.
Verschiedenes Ein Grundeigentümer wird durch das Statthalteramt Pfäffikon gebüsst, weil baurechtliche Vorschriften nicht eingehalten wurden. Er vermietete eine Wohnung, obwohl diese weder fertiggestellt noch abgenommen war.
Dem Veloclub Bauma wird die ortspolizeiliche Bewilligung für die Durchführung des Schülerrennens und des ZO-Bike-Cups vom 23./24. Juni 2007 erteilt.
Wegen der Verzögerung des Baues einer Gemeinschaftsschiessanlage hat das Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich die Frist zur Lärmsanierung der Schiessanlage Dillhaus wieder für ein Jahr bis 31. Dezember 2007 verlängert.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei in Lipperschwendi wurden 303 Fahrzeuge kontrolliert. Es mussten 12 Fahrzeuglenker verzeigt werden. Der Schnellste war im 50 km/h-Bereich mit 73 km/h unterwegs.
27.3.2007
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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20.02.07/ Druckversion als PDF
Begehren für eine Tempo-30-Zone abgelehnt
B. Der Gemeinderat lehnt ein Begehren für eine Tempo-30-Zone für die Altlandenbergstrasse über die Sunnewis und die Rüeggenstrasse ab.
Dem Gemeinderat wurde von zwei Anwohner-Familien in der Sunnewis ein Begehren für die Ausscheidung einer Tempo-30-Zone eingereicht. Die Eingabe wird von weiteren 144 Personen unterschriftlich unterstützt.
Das Begehren wird damit begründet, dass die aktuelle Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ein erhebliches Gefahrenpotenzial bringe. Zum Schutz der Kinder und den vielen Freizeitsportlern mache es Sinn, vom nördlichen Dorfeingang (Rüeggenstrasse 12) bis zur Tössbrücke, vorzugsweise bis zum Schulhaus Altlandenberg, verkehrsberuhigende Massnahmen einzuführen. Weiter wird in der Eingabe ausgeführt, dass im äusserst kinderreichen Quartier die Altlandenbergstrasse oft auch als Spielplatz benutzt werde.
Rechtliche Voraussetzungen sind nicht vorhanden Das Strassenverkehrsgesetz sieht eine Tempo-30-Zone zur „Verminderung besonderer Gefahren im Strassenverkehr, zur Reduktion einer übermässigen Umweltbelastung oder zur Verbesserung des Verkehrsablaufes“ vor. Zulässig ist eine solche Anordnung aber nur, wenn sie sich auf ein Gutachten stützt, welches belegt, dass diese Massnahme nötig, zweck- und verhältnismässig ist. In einem neuesten Bundesgerichtsentscheid wird ferner festgehalten, dass Wohngebiete ohne Durchgangsverkehr und mit nur geringer Verkehrsdichte die Voraussetzungen zur Einführung von Tempo 30 nicht erfüllen.
Bei den fraglichen Strassen handelt es sich nicht um Durchgangsstrassen. Das Verkehrsaufkommen, über den ganzen Tag gemessen, ist schwach. Lediglich der Töss-Radweg führt durchgehend über das Quartier.
Der Gemeinderat bringt noch andere Argumente ein, die gegen eine Tempo-30-Zone sprechen. In den Tempo-30-Zonen genügt allein eine Signalisation der Höchstgeschwindigkeit nicht. Es sind begleitende bauliche Massnahmen zu realisieren. Der Beginn einer Zone ist mit einem sog. „Eingangstor“ zu versehen und innerhalb der Zonen sind weitere Massnahmen (z. B. Verengungen, Schwellen, verschiedene Beläge) zu realisieren. Der Strassenunterhalt wird dadurch aufwändiger und erschwert; massiv betroffen davon wäre vor allem der Winterdienst.
Die Initianten begründen ihre Eingabe unter anderem damit, dass die Strassen oft auch als Spielplatz benutzt werden. Dazu ist zu erwähnen, dass eine mit einer Tempo-30-Zone belegte Strasse genau so wenig einen Status als Spielplatz erhält, wie auch andere Strassen.
Ferner wäre auf eine Gleichbehandlung innerhalb der Gemeinde zu achten. Es müssten also weitere Gebiete untersucht werden, ob eine Tempo-30-Zone in Frage käme. Auch für einzelne Strassen, wie dies in der Eingabe gewünscht wird, ist eine Festlegung nicht möglich; die angrenzenden Quartiere müssten ebenfalls beurteilt werden.
Der Gemeinderat muss aber leider feststellen, dass teilweise die Sichtbereiche von Ausfahrten und Innenkurven nicht genügen und dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird. Die betroffenen Grundeigentümer werden erneut aufgefordert, die Vorschriften einzuhalten.
Umgebung des Schulhauses Altlandenberg soll aufgewertet werden Die Umgebung des Schulhauses hat sich in den letzten drei Jahrzehnten seit Erstellung der Anlage verändert. Die Wasserspiele funktionieren kaum mehr und aus Buschwerk sind Bäume gewachsen. Spielgeräte mussten bereits demontiert werden. Die seinerzeitigen Funktionen des Umgebungsgeländes bestehen heute nur noch zum Teil. Im Sinne der Gesundheits- und Bewegungsförderung und einer vielfältigen Nutzung soll die Anlage nachhaltig aufgewertet werden. Das Projekt wurde von einer Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern des Gemeinderates, der Schulpflege und des Schulhausteams zusammensetzt, begleitet. Die Investitionskosten belaufen sich auf Fr. 150'000.-.
Das Projekt und der Kreditantrag werden der Gemeindeversammlung vom 29. März 2007 unterbreitet. Vorgängig findet am 19. März 2007 eine Informationsveranstaltung im Schulhaus Altlandenberg statt.
20.2.2007
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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6.2.07/ Druckversion als PDF
Neuer Meteorwasserkanal Bahnhofstrasse – Hörnlistrasse – Dorfstrasse und Sanierung der Bahnhofstrasse
B. Die Bahnhofstrasse befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Bevor diese saniert werden kann, sind die nötigen Werkleitungen zu verlegen
Der Gemeinderat beantragt deshalb der Gemeindeversammlung vom 29. März 2007 die Bewilligung eines Bruttokredites von Fr. 400'000.- für den Bau einer neuen Meteorwasserleitung. Mit der neuen Leitung werden das Schmutzwasser und das Meteorwasser getrennt. Dies sind Vorgaben aus dem Generellen Entwässerungsplan (GEP). Die Arbeiten sollen zwischen den beiden Jahrmärkten vom Frühling und Herbst 2007 ausgeführt werden. Im Laufe dieses Jahres wird zudem die Projektierung für die Sanierung der Bahnhofstrasse an die Hand genommen; die Sanierung selbst ist im nächsten Jahr geplant.
Finanzielles
Der Gemeinde wird ein zinsloses Darlehen des Bundes von Fr. 340'000.- als Investitionshilfe für Berggebiete zur Finanzierung des neuen Garderobengebäudes für den Fussballclub Bauma zugesichert. Das Darlehen wird mit einer Laufzeit von 20 Jahren gewährt und ist jährlich zu amortisieren. Die Gemeindeversammlung hatte dem Fussballclub ein Darlehen der Gemeinde von maximal Fr. 558'000.- an die veranschlagten Kosten von Fr. 898'000.- bewilligt.
Die Rechnung der Politischen Gemeinde Bauma 2005 wurde von den kantonalen Instanzen nach den Bestimmungen des Finanzausgleichs geprüft. Gemäss Bericht des Gemeindeamtes gibt die Rechnung zu keinen Bemerkungen Anlass.
Für die Unterhaltskosten der Gemeindestrassen des Jahres 2005 wird der Staatsbeitrag auf Fr. 347'214.- festgesetzt. An die Kosten für die Bekämpfung des Feuerbrandes und der Ambrosia-Pflanzen im letzten Jahr wird der Gemeinde Bauma ein Bundesbeitrag von Fr. 1'850.- überwiesen.
Für das Trauungszimmer werden neue Stühle angeschafft. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von Fr. 10'000.-.
Einbürgerungen
Unter dem Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts hat der Gemeinderat Vinothika V i g n e s w a r a n , geb. am 8. Juni 1995 in Wetzikon, Schülerin, Bürgerin von Sri Lanka, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 4, in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen.
Ein Antrag auf Einbürgerung wird der Gemeindeversammlung unterbreitet für Sendjule H a l i t i , geb. am 16. Juli 1985 in Presevo (Serbien/Montenegro), Pflegerin, Bürgerin von Serbien und Montenegro, wohnhaft in Bauma, Wilen 16.
Gemeindeverwaltung
Während des Mutterschaftsurlaubes der Zivilstandsbeamtin Damaris Rüegg werden als sogenannte „Springer“ Brigitte Koller für die Zusatzleistungen und Andreas Büsser für das Zivilstandsamt eingesetzt.
Verschiedenes
Die neue Homepage der Gemeinde Bauma ist aufgeschaltet. Sie ist neu auch über die Internetadresse www.bauma.ch aufrufbar. Die Kantonsbezeichnung muss nicht mehr beigefügt werden.
Das Budget des Zivilschutzzweckverbandes Tösstal für das Jahr 2007 sieht für die Gemeinde Bauma Aufwendungen von Fr. 68'900.- vor. Die Kosten von rund Fr. 17.- pro Einwohner liegen innerhalb der seinerzeitigen Prognosen, welche beim Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen der Gemeinden gemacht wurden.
Mit der Änderung der Gesellschaftsform der Gruppenwasserversorgung Tösstal in einen Zweckverband wird die Anzahl der Delegierten für die Gemeinde Bauma von drei Personen auf eine Person reduziert. Der Gemeinderat ordnet Werkvorständin Ursula Stäheli in die Wasserkommission ab.
Das Wohnmuseum „Freddi-Haus“ in Undalen wird häufig besucht. Bei 34 Führungen besichtigten im vergangenen Jahr insgesamt 636 Personen das Flarzhaus.
Die Kantonspolizei hat in Bauma an der Gublenstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen. Von 502 kontrollierten Fahrzeugen mussten 55 Lenker verzeigt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde bei innerorts 50 km/h mit 67 km/h gemessen.
Am 31. Dezember 2006 wies die Einwohnerzahl der Gemeinde Bauma 4'191 Personen aus. Davon sind 2'117 Frauen und 2'074 Männer. Nach Konfessionen weist die Statistik folgende Zahlen aus: 2'273 Personen sind evangelisch-reformiert, 872 römisch-katholisch. 1'046 sind Angehörige einer anderen Konfession oder konfessionslos.
6.2.2007
Bruno Bähler Gemeindeschreiber 8494 Bauma
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