S26 und Dampflok

Dampfbahn

blaues Häuschen hinter Weinrebe

Wirtshausschild Tanne

Gemeindehaus

Beflaggung am Gemeindehaus

 

 

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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bauma 2006

27.12.2006 / Druckversion als PDF

Kein Wiederaufbau des Güterschuppens

 

B. Nach dem Entscheid der kantonalen Denkmalpflegekommission haben die SBB umgehend damit begonnen, das Brandobjekt beim Bahnhof Bauma abzubrechen.
Aus dem Gutachten der kantonalen Denkmalpflegekommission geht hervor, dass der Güterschuppen nach dem Brand die Kriterien der wichtigen Zeugenschaft gemäss dem Planungs- und Baugesetz nicht mehr erfüllen kann, da nicht mehr genügend historische Substanz vorhanden ist. Eine Rekonstruktion des verlorenen Bauzeugen ist aus Sicht der Kommission nicht sinnvoll, da es sich um einen weitgehenden Neubau ohne authentischen Zeugniswert für die Geschichte des Bahnhofs handeln würde. Der Gemeinderat erteilte darauf die Abbruchbewilligung für das in der Kernzone liegende Objekt.

Neues Benützungsreglement für Schulanlagen und Mehrzweckhallen
Der Gemeinderat hat ein neues Benützungs- und Gebührenreglement für die Mehrzweckanlage Altlandenberg und die übrigen Schulanlagen in der Gemeinde verabschiedet und auf den 1. Januar 2007 in Kraft gesetzt. In sämtlichen Räumen wird ein Rauchverbot eingeführt. Die Benützungsgebühren werden leicht angehoben und die Stundenansätze der von der Gemeinde zu erbringenden Leistungen den effektiven Kosten angepasst.

Einbürgerungen
Unter dem Vorbehalt der Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und des Kantonsbürgerrechts hat der Gemeinderat die folgenden Jugendlichen in das Bürgerrecht der Gemeinde Bauma aufgenommen:
B e h l u l i   Agon, geb. 28. Juni 1995, Bürger von Serbien/Montenegro, Schüler, wohnhaft in Bauma, Sennhüttenstrasse 4
S a h i t i   Vasfije, geb. 27. Oktober 1991, Bürgerin von Serbien/Montenegro, Schülerin, Bauma, Heinrich Gujer-Strasse 6
Z u l f i j i   Viljdana, geb. 9. Juli 1988, mazedonische Staatsangehörige, Giessereiangestellte, Bauma, Husacherstrasse 23

Ein Antrag auf Einbürgerung wird der Gemeindeversammlung unterbreitet für B e h l u l i   Erodita, geb. 10. Juni 1992 in Gjilan (Serbien/Montenegro), Bürgerin von Serbien und Montenegro, Schülerin, Bauma, Sennhüttenstrasse 4.

Privater Gestaltungsplan für Chrischona-Gemeinde
Der Gemeinderat hat den Privaten Gestaltungsplan der Pilgermission St. Chrischona für den Bau eines Versammlungslokals auf dem Grundstück Grosswis an der Altlandenbergstrasse zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet. Die Unterlagen liegen bis zum 12. Februar 2007 in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Während der Auflagefrist können Einwendungen geltend gemacht werden.

Vandalenakte - Aufruf zu mehr Wachsamkeit
Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung um mehr Aufmerksamkeit. So zündeten am Wochenende des 9./10. Dezember 2006 beim Kindergarten Dorf Unbekannte Kerzen an und verliessen den Ort, ohne das entstandene Feuer auszulöschen. Glücklicherweise ist kein Schaden entstanden. Wahrnehmungen und Hinweise sollten immer dem Polizeiposten oder der Gemeinderatskanzlei gemeldet werden. Bei entsprechenden Beobachtungen und Ereignissen ist die Polizei unter der Notrufnummer 117 direkt zu benachrichtigen.

Verschiedenes
Das Theater Kanton Zürich gastiert am Freitag, 9. März 2007, in der „Blume“, Fischenthal. Zur Aufführung gelangt das Stück „Onkel Wanja“, Szenen aus dem Landleben von Anton Cechov.

Salome Kuratle, Saland, wird im Sommer 2007 eine Lehrstelle als Kauffrau bei der Gemeindeverwaltung Bauma antreten.

Die ehemaligen Zeughäuser der Armee zwischen Saland und Laubberg liegen in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen und werden von der Armee selber nicht mehr genutzt. Der Gemeinderat hat einer vorübergehenden Nutzung der Liegenschaft für voraussichtlich ein Jahr durch eine international tätige humanitäre Organisation für die Einlagerung von Hilfsgütern bewilligt.

Dem Veloclub „Gruppo Sportivo Sponsorizzato“, Dübendorf, wird die ortspolizeiliche Bewilligung für die Durchführung eines Bergzeitfahrens von Juckeren nach Sternenberg am 10. Juni 2007 bewilligt.

27.12.2006

Bruno Bähler
Gemeindenschreiber
8494 Bauma

 

28.11.2006 / Druckversion als PDF

Parkierungskonzept für Bauma

 

B. Die geplante Einführung von Parkgebühren auf dem SBB-Parkplatz bei der Station Bauma erfordert die Ausarbeitung eines Parkierungskonzeptes.
Der Gemeinderat setzt eine Arbeitsgruppe ein, der Gemeindepräsident und Polizeivorstand Christian Spoerlé und die Gemeinderäte Rudolf Bertels und Alexander Mischler angehören. Eine Gebührenpflicht wird sich auf das Parkverhalten der Verkehrsteilnehmer auswirken. Es wird befürchtet, dass auf öffentliche Parkplätze und Parkplätze von nahe gelegenen Gemeindeliegenschaften ausgewichen wird.

Unter Bedingungen bei der Paarberatung des Bezirkes Pfäffikon wieder dabei
Der Gemeinderat lehnte vor zwei Jahren eine Beitragszusicherung für die Periode 2005 – 2008 ab, liess jedoch durchblicken, dass zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich Grundlegendes geändert hat, nochmals verhandelt werden kann. Damals erhöhten sich für Bauma die jährlichen Kosten um 59 % von Fr. 3'360.- auf Fr. 5'334.-. Die Paarberatung des Bezirkes Pfäffikon hat diesen Herbst nun erneut ein Beitragsgesuch gestellt. Der Gemeinderat liess sich mündlich durch die Leitung der Paarberatung neu informieren. Nach wie vor zeigt sich der Gemeinderat besorgt über die Kostenentwicklung. Die Aufwendungen dürfen nicht weiter ansteigen. Er vertritt immer noch die Auffassung, dass die Paarberatung im Vergleich zu privaten Anbietern mit höheren Kosten arbeitet. Es wird allerdings auch zur Kenntnis genommen, dass die hohen Kosten durch zusätzliche Dienstleistungen wie Prävention, Vorbereitung von Konventionen und unentgeltlichen telefonischen Beratungen begründet werden. Da die Tarifstruktur einkommensabhängig ist, kann vielfach nur ein bescheidenes oder gar kein Beratungshonorar verrechnet werden. Der Gemeinderat ist aber auch unzufrieden mit dem Kostenverteiler, der lediglich auf den Einwohnerzahlen der Gemeinden basiert und nicht auch das Verursacherprinzip mit einbezieht. Es wird deshalb erwartet, dass auf die nächste Zusicherungsperiode (ab 2009) die Anzahl Beratungen in den einzelnen Gemeinden mitberücksichtigt werden. Unter diesen Vorgaben und dem Umstand, dass offensichtlich auch Baumerinnen und Baumer die Paarberatung oft beanspruchen, ist der Gemeinderat bereit, die Paarberatung wieder zu unterstützen. Für die Jahre 2007 und 2008 werden reduzierte jährliche Beiträge von Fr. 3'360.- (Kostenstand 2004) bewilligt. Für die kommende Periode ab 2009 wird das Gesuch unter Prüfung der vom Gemeinderat formulierten Bedingungen erneut beurteilt.

Finanzausgleich
Durch die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) muss der Kanton Zürich ab 2008 mit Mehraufwendungen von rund 150 Millionen Franken rechnen. Mit diversen Anpassungen der kantonalen Gesetzgebung soll ein Teil der Kosten auf die Gemeinden abgewälzt werden. Für die Gemeinden ergeben sich geschätzte Mehrbelastungen von rund 70 Millionen Franken, im Wesentlichen in den Bereichen Sonderschulung, Regionalverkehr und Unterstützung der Betagtenhilfe. Der Gemeinderat Bauma lehnt die Vorlage als unklar und nicht transparent ab und stellt sich in seiner Vernehmlassung zum Paket der Anpassung der kantonalen Gesetze hinter die Stellungnahme des Gemeindepräsidentenverbandes des Kantons Zürich. Dieser fordert Gespräche mit dem Regierungsrat unter Einbezug der Städte Zürich und Winterthur. Insbesondere soll ein Verteilschlüssel zwischen Kanton und Gemeinden ausgehandelt werden.

Sonntagsverkauf bewilligt
Der Gemeinderat bewilligt auf eine Eingabe des Gewerbevereins Bauma für zwei Adventssonntage Sonntagsverkäufe. Die Ladeninhaber in der Gemeinde Bauma haben die Möglichkeit, am 10. und 17. Dezember 2006 ihre Läden offen zu halten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass für die Beschäftigung von Personal eine Bewilligung des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit benötigt wird.

Verschiedenes
Die bestehende Wärmerückgewinnungsanlage im Faulturm der Kläranlage Saland wird mit Kosten von Fr. 15'100.- angepasst. Mit dieser Investition kann der Ölverbrauch jährlich um ca. 8'000 Liter gesenkt und die Aufwendungen können in ca. drei Jahren amortisiert werden. Mit der Ausführung der Arbeiten werden an die Firmen M. Spaltenstein, Wald, und Urs Michel GmbH, Netstal, beauftragt.

Die Mitgliedschaft beim Verein Taglohn-Arbeits-Vermittlung Zürcher Oberland (TAV) wird um ein weiteres Jahr verlängert. Der jährliche Beitrag von Fr. 14'500.- wird bewilligt. Mit der Beschäftigung von Erwerbslosen können Fürsorgeleistungen eingespart werden.

Aus der Gemeinde Bauma haben sechs Lehrlinge am Lehrlingswettbewerb des Zürcher Oberlandes teilgenommen. Der Gemeinderat sicherte den Organisatoren pro Teilnehmer einen Beitrag von Fr. 100.- zu.

28.11.2006

Bruno Bähler
Gemeindenschreiber
8494 Bauma