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Sanierung des Gemeindehauses in Bauma ist abgeschlossen

Mehr als nur ein Facelifting

Seit dem Beginn der 1870er-Jahre drückten hier die Baumer Kinder die Schulbank.Ab 1976 wurde das stattliche Gebäude an der Dorfstrasse als Gemeindehaus genutzt. Nun wurde es tiefgreifend erneuert.

Von der Geburts- bis zu Sterbeurkunde, vom Aufenthaltsausweis bis zur Wohnsitzbestätigung: die Gemeindeverwaltung hilft weiter. Ab dem 13. Mai 2019 ist sie nach 15-monatigem Exil wieder am gewohnten Ort zu finden. Doch zumindest im Inneren wird der ehemals als Schul-, später als Amtshaus genutzte Bau nicht wiederzuerkennen sein. Denn ausser im Treppenhaus, das unter Denkmalschutz steht, und den historischen Balkenböden, blieb kaum ein Stein auf dem anderen.

Hohe Anforderungen

Die Anforderungen an Hindernisfreiheit, Brandschutz, Sicherheit, die statische Verbesserung und nicht zuletzt den Denkmalschutz waren hoch. Für das Projekt verantwortlich zeichnet ein im Umgang mit historischer Bausubstanz erfahrenes Büro: schibliholenstein architekten sia fsai aus Zürich sorgten dafür, dass das historische Gebäude fachgerecht restauriert und trotzdem frisch und modern an die Bevölkerung übergeben werden kann.

Aussen sanft, innen umfassend renoviert

Die Denkmalpflege hatte bei der Planung ein gewichtiges Wort mitzureden. So blieb die schön gegliederte Fassade mit den typischen Sandsteinelementen bestehen; sie erhielt lediglich einen neuen Anstrich und beschädigte Stellen wurden sorgfältig repariert. Fenster und Türen wurden im ursprünglichen Stil und Material nachgebaut. Sie erfüllen nun moderne Wärmedämmerfordernisse.

Im Inneren wurde viel Holz und Glas eingesetzt, um dem Gemeindehaus eine kundenfreundliche, offene und warme Atmosphäre zu geben. Neu verbindet ein Lift die Etagen, sodass das Gebäude nun hindernisfrei zugänglich ist.

Dass ein grosser Teil der Baukosten in Brandschutzmassnahmen steckt, nimmt der Besucher nicht wahr. Die hölzernen Deckenbalken und das Fachwerk der verbleibenden Wände wurden feuerfest verkleidet. Die dekorativen gusseisernen Stützen aus dem 19. Jahrhundert mussten durch massive Stahlstützen ersetzt werden. Hier behielt der Brandschutz für einmal die Oberhand über denkmalpflegerische Wünsche. Die alten Stützen wurden aber für kommende Generationen eingelagert.

Umzug der Verwaltung

Vom Mittwoch, 8. Mai bis und mit Freitag, 10. Mai 2019 bleibt die Gemeindeverwaltung wegen des Umzugs geschlossen. Wegen des Umzugs der Telefonzentrale und der Neukonfiguration der Datenleitungen ist die Verwaltung nur in Notfällen über die publizierten Pikettnummern erreichbar.

Tag der offenen Tür am 15. Juni 2019

Der gelungene Umbau soll am 15. Juni ab 10 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Türe zusammen mit der Baumer Bevölkerung gebührend gefeiert werden.

 

Paul von Euw, Ressortvorsteher Hochbau- und Liegenschaften und Präsident der Baukommission, freut sich über das gelungene Werk: „Der Bau war anspruchsvoll. Es waren grosse Anstrengungen aller Beteiligten notwendig, um kostengünstige Lösungen zu finden, die dem historischen Gebäude gerecht wurden“.

Gemeindepräsident Andreas Sudler betont: „Die Gemeindeverwaltung gehört in die Mitte des Dorfes. Unser Gemeindehaus ist sicher eines der schönsten in der Region und bietet unseren Mitarbeitenden endlich wieder zeitgemässe Arbeitsplätze.“

Bereits jetzt rechnet die Gemeinde mit einer Zunahme der Trauungen. Das neue Trauzimmer bietet mit dem angrenzenden Saal eine stimmungsvolle Atmosphäre für zivile Hochzeiten. Und der neu gestaltete Vorplatz mit Brunnen, Sitzbänken und zwei Baumgruppen wird in Zukunft vielen frisch Vermählten als Kulisse für das erste Hochzeitsfoto dienen.

 


Dokument Medienmitteilung vom 30. April 2019 (pdf, 52.1 kB)


Datum der Neuigkeit 30. Apr. 2019