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Kurzmitteilungen des Gemeinderates; Sitzung vom 28. Februar 2018

Die Kurzmitteilungen des Gemeinderates enthalten Informationen über Beschlüsse von öffentlichem Interesse und wesentliche Gemeindeangelegenheiten, die kommunale Ausstrahlung besitzen. Sie erscheinen in der Regel nach jeder Sitzung des Gemeinderates.

Umbau des Lehrerzimmers im Schulhaus Altlandenberg
Das Lehrerzimmer im Schulhaus Altlandenberg wurde im Jahr 1992 umgebaut und ist seither unverändert geblieben. Gegenüber früher hat sich die Zahl der Teilzeitarbeitenden, der Therapeuten und Klassenassistenzen stark vergrössert, so dass regelmässig 18 bis 24 Personen das Lehrerzimmer benutzen. Diverse Einrichtungen sind in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäss. Die betrifft vor allem die Küche. Diese wird regelmässig benutzt. Weil die Küche nur einen Kohlefilter aufweist und über keinen externen Dampfabzug oder eine Lüftung verfügt, sind starke Geruchsemmissionen vorhanden. Die Kühlschränke und der Kochherd sind ebenfalls alt und damit die Energieeffizienz schlecht. Zusätzlich soll ein Schulleiterbüro im Bereich der jetzigen Garderobe eingebaut werden. Die Umbauarbeiten dauern gemäss Planung des Architekten vier Wochen. Vorgesehen ist, die lärmigen Bauarbeiten in den Frühlingsferien 2018 auszuführen und anschliessend an die Ferien die Ausbauarbeiten. Der Gemeinderat hat für die Realisierung des Umbaus des Lehrerzimmers und den Einbau eines Schulleiterbüros einen Kredit von CHF 125‘000.00 bewilligt.

Planung eines Holzlagerplatzes
Das Gemeindegebiet von Bauma ist zu 50% bewaldet. Dies entspricht einer Fläche von rund 1'450 Hektaren. Die Waldungen verfügen über hohe Holzvorräte und weisen einen grossen Anteil an Energieholz auf. Aufgrund der ungenügenden Walderschliessung, dem nicht mehr zeitgemässen Ausbaustandard der Waldstrassen und den Witterungsverhältnissen im Winter, ist der Zugang zu den Hackholzdepots im Wald nicht ganzjährig gewährleistet. Die Bewirtschaftung der Hackholzdepots ist daher auf die Übergangszeiten der Heizperiode im Herbst und Frühling sowie auf den Sommer, in dem kaum Hackschnitzel benötig werden, ausgerichtet. Mit einem wintersicheren Holzlagerplatz könnte die Belieferung von Holzschnitzelheizungen in der Region ganzjährig sichergestellt werden. Der Gemeinderat strebt die Schaffung eines Holzlagerplatzes auf einer gemeindeeigenen Waldparzelle im Gebiet Eichholz an. Er ist bereit, einem geeigneten Betreiber des Holzlagerplatzes rund 400 m2 der Waldparzelle zur Verfügung zu stellen.

Vertiefte Prüfung der Machbarkeit eines Wärmeverbundes
In Bauma gibt es seit über 20 Jahren immer wieder Bestrebungen, einen Holz-Wärmeverbund zu realisieren. Der Gemeinderat hat sich bereits verschiedentlich mit der Thematik auseinandergesetzt. So wurde vor einigen Jahren die Realisierung eines Wärmeverbundes im Dorf Bauma mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) geprüft und durch das Elektrizi-tätswerk der Stadt Zürich (ewz) ein Vorprojekt ausgearbeitet. Es gelang damals allerdings nicht, genügend Kundinnen und Kunden für den Wärmeverbund gewinnen. Zwischenzeitlich hat sich die Ausgangslage verändert. Im Hallenbad, dessen Sanierung die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 24. September 2017 im Grundsatz mit grossem Mehr zugestimmt haben, wird eine neue Heizung benötigt. Zudem kommt auch das Alters- und Pflegeheim Böndler für einen Anschluss in Frage. Auch ist ein Unternehmen mit grossem Energiebedarf am einem Anschluss an einen zukünftigen Wärmeverbund interessiert. Die Vereinigung Holzenergie Schweiz ist bereit, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Die Pro Zürcher Bergebiet beteiligt sich zu 50% an den Kosten. Für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie "Wärmeverbund Bauma" hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 4'050.00 bewilligt.

Museum Industriekultur Neuthal
Der Verein zur Erhaltung alter Handwerks- und Industrieanlagen im Zürcher Oberland (VEHI) unterbreitet ein Beitragsgesuch für einen zukünftigen Betriebsbeitrag der Gemeinde Bauma an das Museum Industriekultur Neuthal.

Seit den frühen 1990er-Jahren besteht in den Gebäuden der ehemaligen Baumwollspinnerei ein Spinnerei-Museum. Jährlich besuchen zwischen 4'000 und 5'000 Personen das Industrieensemble Neuthal. Für den gesamten Museumsbetrieb im Neuthal ist der Verein VEHI zuständig. Zahlreiche hochmotivierte Freiwillige leisten eine äusserst wertvolle Arbeit zur Erhaltung des Ensembles und der Maschinen. Beim Betrieb, der Vermittlung und der Entwicklung des Museumsstandortes Neuthal stösst der VEHI mit seinen Freiwilligen an seine Grenzen.

Das Neuthal ist heute in der schweizerischen Museumslandschaft ein unbedeutender Akteur. Das intakte Gebäudeensemble von nationaler Bedeutung, die wohl weltweit einmalige Sammlung an funktionsfähigen Textilmaschinen sowie das Thema Industriekultur mit den Facetten Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte bilden jedoch beste Voraussetzungen, den Standort zu einem Top-Museum der Schweiz zu entwickeln. Ein Masterplan zeigt auf, was in den Bereichen Bauten, Infrastruktur, Marketing, Konservierung, Vermittlung und Anlässe in den Folgejahren erreicht und verändert werden soll. Der Masterplan rechnet mit notwendigen Investitionen von ca. CHF 3'000'000.00 und einem jährlichen Betriebsbudget von ca. CHF 600'000.00. Der Kanton Zürich ist bereit, daran einem namhaften Beitrag zu leisten, wobei auch Beiträge der Gemeinden Bäretswil und Bauma erwartet werden. Der zukünftigen Trägerschaft wird, vorbehältlich der Budgetgenehmigung durch die Gemeindeversammlung, frühestens ab 2019 ein wiederkehrender Betriebsbeitrag von CHF 25‘000.00 für den Museumsstandort Neuthal in Aussicht gestellt.

Dokument Kurzmitteilungen des Gemeinderates (pdf, 92.1 kB)


Datum der Neuigkeit 15. März 2018