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25.08.2019 14:49:05


Jahresrechnung 2014 von 3 Gemeinden verabschiedet; Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015

Der Gemeinderat hatte die nicht alltägliche Aufgabe, drei Jahresrechnungen zuhanden der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 zu verabschieden. Während die Jahresrechnungen 2014 der politischen Gemeinde und der Schulgemeinde Sternenberg wie erwartet abschlossen, resultierte bei der Jahresrechnung 2014 der Gemeinde Bauma im vergangenen Jahr ein Verlust von CHF 1'279'704.98. Vorgesehen war ein Ertragsüberschuss von CHF 302'100.00.

Jahresrechnung 2014 der Schulgemeinde Sternenberg
Die Laufende Rechnung der Schulgemeinde Sternenberg für das Jahr 2014 schliesst bei einem Aufwand von CHF 1'016'020.91 und einem Ertrag von CHF 1'016'020.91 ausgeglichen ab. Im Budget waren Ausgaben und Einnahmen von je CHF 1'083'600.00 vorgesehen. Die Investitionsrechnung bezüglich des Verwaltungsvermögens weist weder Ausgaben noch Einnahmen aus. Im Bereich des Finanzvermögens wurden keine Investitionen getätigt. In der Bilanz sind Aktiven und Passiven mit je CHF 734'034.21 aufgeführt.

Jahresrechnung 2014 der politischen Gemeinde Sternenberg
Die Laufende Rechnung der politischen Gemeinde Sternenberg für das Jahr 2014 weist bei einem Aufwand von CHF 7'057'626.23 und einem Ertrag von CHF 7'057'689.69 ein Ertragsüberschuss von CHF 63.46 aus. Im Budget war eine ausgeglichene Rechnung vorgesehen. Beim Verwaltungsvermögen enthält die Investitionsrechnung Ausgaben von CHF 978'318.18 und Einnahmen von CHF 107'552.15; die Nettoinvestitionen machen somit CHF 870'766.03 aus. Im Finanzvermögen wurden Ausgaben in der Höhe von CHF 137'606.00 und Einnahmen von CHF 1'890'860.00 verbucht. Die Nettoveränderung beläuft sich auf CHF 1'753'254.00. In der Bilanz sind Aktiven und Passiven mit je CHF 8'381'745.23 aufgeführt. Durch den Ertragsüberschuss ergibt sich per 31. Dezember 2014 ein Eigenkapital von CHF 623'590.57.

Jahresrechnung 2014 der Gemeinde Bauma
Übersicht
Die Jahresrechnung der Gemeinde Bauma für das Jahr 2014 schliesst bei einem Gesamtaufwand von CHF 33'567'777.95 und einem Gesamtertrag von CHF 32'288'072.97 mit einem Ausgabenüberschuss von CHF 1'279'704.98 ab. Das Budget sah einen Einnahmenüberschuss von CHF 302'100.00 vor. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2014 CHF 12'021'531.96.

Laufende Rechnung
Die Abweichung gegenüber dem Voranschlag ist im Wesentlichen auf tiefere Steuererträge und höhere Sozialaufwendungen zurückzuführen. Während die ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres ziemlich genau dem Budget entsprachen, blieben die ordentlichen Steuern früherer Jahre CHF 338'212.30 unter den Erwartungen. Die Grundstückgewinnsteuern betrugen CHF 420'481.30; budgetiert waren CHF 400'000.00. Der Nettoaufwand bei den Zusatzleistungen zur AHV/IV lag mit CHF 462'867.00 über dem Voranschlag. Die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe erreichte Nettoaufwendungen von CHF 1'015'667.35 und übertraf damit die veranschlagten Zahlen um CHF 304'667.35.

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung bezüglich des Verwaltungsvermögens weist bei Ausgaben von CHF 6'040'809.03 und Einnahmen von CHF 2'426'937.43 Nettoinvestitionen in der Höhe von CHF 3'613'871.60 aus. Die grössten Investitionen wurden bei der Abwasserreinigungsanlage ARA, den Schulliegenschaften, im Alters- und Pflegeheim Böndler sowie bei den Strassen getätigt. Im Bereich des Finanzvermögens wurden Nettoausgaben im Betrag von CHF 19'565.30 verbucht.

Bilanz
In der Bilanz sind Aktiven und Passiven mit je CHF 36'318'404.04 aufgeführt. Durch den Aufwandüberschuss reduziert das Eigenkapital per 31. Dezember 2014 auf CHF 12'021'531.96.

Beurteilung
Trotz des Aufwandüberschusses darf der Gemeindehaushalt aufgrund des Finanzausgleichs insgesamt weiterhin als stabil bezeichnet werden. Tiefere Steuererträge bei den juristischen Personen und höhere Sozialaufwendungen wurden bereits im Voranschlag 2015 und in der Finanzplanung berücksichtigt. Angesichts der grossen Investitionen der kommenden Jahre muss der Budgetdisziplin unverändert grösste Beachtung geschenkt werden.

Forstrevier Bauma-Wila
Im Zuge des Zusammenschlusses von Bauma und Sternenberg musste auch die Beförsterung neu geregelt werden. Die Gemeinderäte von Bauma und Wila schlagen vor, ein 1'900ha grosses Forstrevier Bauma-Wila zu bilden. Das Reglement über die Organisation und den Perimeter hält die Aufgaben, die Verantwortung und die Kompetenzen der Forstrevierkommission und der Revierförster fest und regelt die wesentlichen finanziellen Aspekte der Zusammenarbeit. Als Vertrag zwischen zwei Gemeinden, der hoheitliche Befugnisse enthält, muss das Reglement von der Gemeindeversammlung genehmigt werden. In der Gemeinde Wila ist der Gemeinderat dafür zuständig; er hat dem Geschäft bereits zugestimmt.

Informationen und Aktenauflage
Die Anträge mit den dazugehörigen Unterlagen liegen ab Montag, 1. Juni 2015, im Gemeindehaus (Dorfstrasse 41, Bauma) während den Öffnungszeiten (Montag: 08.30-11.30 und 14.00-18.30 Uhr, Dienstag-Freitag: 08.30-11.30 und 14.00-16.30 Uhr) in der Abteilung Präsidiales+Sicherheit (2. OG) zur Einsicht auf. Die Anträge des Gemeinderates sowie alle wesentlichen Unterlagen finden sich auch auf der Website bauma.ch.

Dokument Jahresrechnung 2014 von 3 Gemeinden verabschiedet; Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 (pdf, 108.4 kB)


Datum der Neuigkeit 29. Mai 2015
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